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1.779 Asylbewerber im Februar 2006

Im Februar 2006 wurden beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

1.779 Asylerstanträge gestellt. Damit sank die Zahl der Asylbewerber im Vergleich zum Vormonat um 190 Personen (-9,6 Prozent). Gegenüber dem Vorjahresmonat Februar 2005 ging die Zahl der Asylbewerber um 322 Personen (-15,3 Prozent) zurück.

Von Januar bis Februar 2006 ist die Anzahl der Asylanträge im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres um 692 (15,4 Prozent) gesunken.

Die Zahlen im Einzelnen:

I. Aktueller Monat

Beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge haben im Februar 2006 1.779 Personen (Vormonat: 1.969 Personen) Asyl beantragt.

Damit ist die Zahl der Asylbewerber gegenüber dem Vormonat um 190 (-9,6 Prozent) gesunken. Gegenüber dem Vergleichsmonat im Vorjahr (Februar 2005: 2.101 Personen) hat sich die Zahl der Asylbewerber im Februar 2006 um 322 (-15,3 Prozent) verringert.

Hauptherkunftsländer im Februar 2006 waren:

              Land                 Dezember          Januar             Februar

1. Serbien u. Montenegro      347                359                 298

2. Türkei                            211                179                 168

3. Irak                               159                170                 149

4. Russische Föderation        121                109                   87

5. Vietnam                           81                 77                   86

6. Aserbaidschan                   80                 59                   57

7. Libanon                            52                 46                   53

8. Syrien                              62                 53                   52

9. Indien                              48                 53                   52

10. Ghana                            40                 43                   52

 

Im Februar 2006 wurden neben den 1.779 Erstanträgen 705 Folgeanträge beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gestellt.

Im Februar 2006 hat das Bundesamt über die Anträge von 2.835 Personen (Vormonat: 3.507) entschieden.

Als Asylberechtigte anerkannt wurden 21 Personen (0,7 Prozent).

Abschiebungsschutz nach § 60 Absatz 1 des Aufenthaltsgesetzes erhielten 60 Personen (2,1 Prozent). Abgelehnt wurden die Anträge von

1.729 Personen (61,0 Prozent). Anderweitig erledigt (zum Beispiel durch Verfahrenseinstellungen wegen Rücknahme des Asylantrages) wurden die Anträge von 1.025 Personen (36,2 Prozent).

Bei 34 Personen hat das Bundesamt im Februar 2006 Abschiebungshindernisse im Sinne von § 60 Absatz 2, 3, 5 und 7 des Aufenthaltsgesetzes festgestellt.

II. Laufendes Jahr

Für den Zeitraum Januar bis Februar 2006 ergeben sich folgende Zahlen:

In der Zeit von Januar bis Februar 2006 haben insgesamt 3.801 Personen in Deutschland Asyl beantragt. Gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr (4.493 Personen) bedeutet dies einen Rückgang um 692 Personen (-15,4 Prozent).

Die Hauptherkunftsländer in der Zeit von Januar bis Februar 2006 :

Nr.  Land                                  Anzahl     Personen

1.   Serbien u. Montenegro              668     Personen

2.   Türkei                                    353     Personen

3.   Irak                                       329     Personen

4.   Russische Föderation                197     Personen

5.   Vietnam                                 164     Personen

6.   Aserbaidschan                         119     Personen

7.   Syrien                                    109     Personen

8.   Indien                                    106     Personen

9.   Afghanistan                            104     Personen

10.  Libanon                                 101     Personen

Im Zeitraum von Januar bis Februar 2006 wurden neben den 3.801 Erstanträgen 1.454 Folgeanträge beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gestellt.

Im Zeitraum von Januar bis Februar 2006 hat das Bundesamt 6.326 Entscheidungen (Vorjahr: 7.296) getroffen. 52 Personen (0,8 Prozent) wurden als Asylberechtigte anerkannt. 149 Personen (2,4 Prozent) erhielten Abschiebungsschutz nach § 60 Absatz 1 des Aufenthaltsgesetzes. 3.988 Asylanträge (63,0 Prozent) wurden abgelehnt. 2.137 Anträge (33,8 Prozent) wurden anderweitig erledigt.

Bei 86 Personen hat das Bundesamt in der Zeit von Januar bis Februar 2006 Abschiebungshindernisse im Sinne von § 60 Absatz 2, 3, 5 und 7 des Aufenthaltsgesetzes festgestellt.

Die Zahl der Personen, über deren Anträge noch nicht entschieden wurde, betrug Ende Februar 2006 8.170, darunter 6.103 Erstanträge und 2.067 Folgeanträge (Vormonat: 8.399 anhängige Verfahren, davon 6.281 Erst- und 2.118 Folgeanträge).

(Pressemeldung vom 8.3.2006)

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