Das Institut INBAS-Sozialforschung
hat initiiert durch die Deutsche Bank Stiftung die Bildungspatenschafts-Landschaft in Deutschland unter die Lupe genommen. Die Untersuchung fand zwischen Dezember 2007 und Mai 2008 statt. Bundesweit wurden 166 Projekte ermittelt, die sich an Kinder, Jugendliche sowie Unternehmerinnen und Unternehmer mit Zuwanderungshintergrund richten. Untersucht wurden unter anderem die regionale Verteilung, die Art des Trägers und der Gründungszeitpunkt. Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen weisen die größte Dichte an Initiativen auf. Als Träger treten meist Wohlfahrtsverbände, gemeinnützige Vereine oder Kommunen auf.
Die ersten Bildungspatenschaftsinitiativen entstanden in den 70er Jahren. Doch erst ab 2004 stieg ihre Zahl signifikant an. Die meisten wurden 2006 gegründet.
42 Projekte wurden von INBAS-Sozialforschung näher zu ihrer Tätigkeit befragt. Dabei ging es unter anderem um die Zielgruppe der Patenschaften, die inhaltliche Arbeit, den finanziellen Bedarf sowie die Erfolge.
Die Angaben der Beteiligten belegten, dass ehrenamtliches Engagement die Bildungs- und Berufschancen von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien erhöht. Deutlich wurde jedoch auch, dass der Erfolg von Patenschaftsprojekten stark von der professionellen Unterstützung der Patinnen und Paten sowie von der Vernetzung der Patenschaftsprojekte mit Kindertageseinrichtungen, Schulen und Ausbildungsbetrieben abhängt. Zur Publikation![]()
Über diese Studie hinaus möchten wir gern mit Ihrer Hilfe den Patenatlas auf dieser Website erweitern. Falls Sie für ein Bildungspatenschaftsprojekt tätig sind oder uns eines empfehlen möchten, können Sie dies gerne hier eintragen.![]()