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Sachsen Sieger der Pisa-Studie

Was fehlt, ist Chancengleichheit

Wenn die Kultusminister an diesem Dienstag die Ergebnisse der neuen Pisa-Studie präsentieren, dürfen sich die Sachsen freuen. Die Schüler aus dem ostdeutschen Freistaat schneiden am besten ab. Immer noch fehlt an deutschen Schulen aber die Chancengleichheit. Die soziale Herkunft entscheidet über die Qualität der Bildung.

Die fehlende Chancengleichheit bleibt das größte Problem an deutschen Schulen. Dies wird auch im neuen Pisa-Bundesländervergleich deutlich, wie die Studie belegt. Verbesserungen machen die Autoren bei diesem Thema nur in Bayern und Rheinland-Pfalz aus. Klarer Gewinner des Tests ist dagegen Sachsen. Das Bundesland erreicht in allen drei Disziplinen den ersten Platz und verweist damit den bisherigen Sieger Bayern auf den zweiten Rang. Zugleich gibt es bei dem zum dritten Mal vorgenommenen Vergleich der Bundesländer weitere deutliche Verschiebungen. Vor allem die ostdeutschen Länder drängen stark nach vorn. Die Ergebnisse der neuen Pisa-Studie werden an diesem Dienstag in Berlin offiziell vorgestellt.




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