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479 Jugendmigrationsdienste in Deutschland

Neue Computerkurse im JMD Cuxhaven

Dreimal wöchentlich treffen sie sich nachmittags für jeweils 90 Minuten: 12 Jugendliche mit Migrationshintergrund erweitern in zwei Gruppen in einem praxisorientierten Training des Jugendmigrationsdienstes Cuxhaven ihre Kenntnisse im Medienbereich.


Abstandhalten ist für die Schwestern Heba, Hala, Olaa und Mora Alkasha (v.l.) kein Thema im PC-Kurs mit Dozent Peter Franke-Funke.

Im Schulungsraum des Jugendcafés Stellwerk des Paritätischen geht Dozent Peter Franke-Funke hauptsächlich auf die neuen Herausforderungen ein, die das Home-Schooling mit sich bringt. Der Raum ist groß, bietet ausreichend Platz, wird regelmäßig gelüftet und desinfiziert.  Durch den WLAN-Zugang kann praktisch an den Aufgaben gearbeitet werden.

Offenbar besteht in Fragen des Online-Lernens sehr großer Aufklärungsbedarf. „Während der Corona-Pandemie stellte sich heraus, dass viele junge Menschen keinen Computer oder Laptop zu Hause haben. Auch wenn die Schule teilweise Laptops zur Verfügung stellte, waren einige der Jugendlichen mit den Aufgaben komplett überfordert. Die ganze digitale Welt dreht sich für sie nur ums Smartphone, sodass sie auch keine Erfahrung damit hatten, Dateien zu bearbeiten, auszudrucken, hoch- oder herunterzuladen“, so JMD-Mitarbeiterin Vera Nickels. „Durch den Kurs sollen die Jugendlichen einfache Word- und Office-Kenntnisse erwerben. Sie sollen lernen, die von der Schule gestellten Aufgaben zu erledigen, damit sie sich besser in dem neuen Alltag des Home-Schoolings zurechtfinden können.“


Der Jugendmigrationsdienst des Paritätischen vermittelt in dem praxisorientierten Training Fertigkeiten rund ums Home-Schooling und Online-Lernen.

Im Mittelpunkt des Kurses stehen der Umgang mit dem PC, Word-Text-Bearbeitung, das Hochladen von Texten und Inhalten, E-Mail-Korrespondenz und Online-Unterricht.

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Text: JMD Cuxhaven
Bilder: Wehr