beraten - begleiten - bilden

477 Jugendmigrationsdienste in Deutschland

Präventionsarbeit in digitalen Lebenswelten

09.03.2020 - 10.03.2020 Kassel

Islamistische und antimuslimische Agitation als Gegenstand von Digitaler Bildung und Online-Streetwork

Das Internet ist Ort der Begegnung. Insbesondere für junge Menschen sind mediale Plattformen meist ein fester Bestandteil ihres Alltags – als Ort, an dem sie, Austausch, Bestätigung und Entspannung suchen und als Ort kreativer Betätigung, der Partizipation und des informellen Lernens. Gleichzeitig spiegeln sich im Internet gesellschaftliche Diskurse und Ausschlüsse, sodass das Netz auch ein Ort von sozialem Druck, Diskriminierungserfahrungen und antidemokratischer Agitation ist.

Im Präventionsprogramm der Bundesregierung (NPP) wird das Internet als einer der "Orte der Prävention" herausgestrichen. Aber auch für grundständige lebensweltlich orientierte politische Bildung und Soziale Arbeit liegen in der digitalen Lebenswelt mannigfaltige Potentiale und Herausforderungen.

Doch welche Angebote digitaler Bildungs- und Präventionsarbeit gibt es und wie können sie dabei helfen, neue Zielgruppen zu erreichen, Partizipation zu fördern und Pluralität abzubilden? Welche Strategien verfolgen antidemokratische Akteur/-innen im Netz und welche Möglichkeiten gibt es für Eltern, Pädagog/-innen, politische Bildner/-innen, Sozialarbeiter/-innen und Lehrkräfte, junge Menschen so zu fördern, dass sie tolerant und wertschätzend mit der gesellschaftlichen Vielfalt umgehen und sich resilient gegenüber antiemanzipatorischer, rassistischer und demokratiefeindlicher Agitation im Internet zeigen können?

Diese und viele weitere Fragen sollen im Rahmen der Tagung "Präventionsarbeit in digitalen Lebenswelten" thematisiert und diskutiert werden. Wir wollen uns mit den diesbezüglichen Gefahren sowie dem Potenzial des Internets auseinandersetzen und den Fokus auf Digitale Bildung, Webvideos und Online-Streetwork als präventive Vermittlungsformen legen.

Vorläufiges Programm

Zielgruppe: Beschäftigte und Aktive in der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit sowie in Wissenschaft und Verwaltung

Teilnahmegebühr: keine

Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt. Ihre Anmeldung ist erst verbindlich, wenn Sie von der Veranstalterin eine Teilnahmezusage erhalten haben.

Bitte melden sie sich bis zum 26. Januar 2020 an. Hier geht es zur Anmeldung

Die bpb übernimmt im Rahmen der Veranstaltung die Kosten für Übernachtung und Verpflegung. Eine Übernahme der Reisekosten durch die bpb ist nicht möglich. In Ausnahmefällen ist eine Anreise am Vortag möglich, wenn bei beabsichtigter pünktlicher Anreise zum Tagungsbeginn der Reiseantritt am Veranstaltungstag vor 6 Uhr morgens liegt. Dies bedarf einer gesonderten Erläuterung.

Kontakt

Bundeszentrale für politische Bildung
Frank Schellenberg
Tel +49 (0)228 99515-343
frank.schellenbergbpbde