RSS-Feed Jugendmigrationsdienste http://www.jmd-portal.de de_DE Jugendmigrationsdienste Tue, 18 Jun 2019 17:29:46 +0200 Tue, 18 Jun 2019 17:29:46 +0200 Aktuelles news-482 Wed, 05 Jun 2019 09:11:08 +0200 Bessere Sprachförderung für junge Geflüchtete https://www.jugendmigrationsdienste.de/en/aktuell/detail/garantiefonds-hochschule/ Über die Bildungsberatung "Garantiefonds Hochschule" können Geflüchtete und deren Familien qualifizierte Sprachkurse besuchen. Nun sind die Richtlinien überarbeitet worden, um deren Bedarf an hochqualifizierenden Deutschkursen für Asylberechtigte besser gerecht zu werden. Über die Bildungsberatung "Garantiefonds Hochschule" können Geflüchtete und deren Familien qualifizierte Sprachkurse besuchen. Nun sind die Richtlinien überarbeitet worden, um dem Bedarf an hochqualifizierenden Deutschkursen für Asylberechtigte besser gerecht zu werden.

Junge Zuwanderinnen und Zuwanderer auf dem Weg zum Abitur und ins Studium sprachlich zu unterstützen - das ist ein zentrales Ziel des "Bundesprogramms Bildungsberatung Garantiefonds Hochschule". Damit leistet das Bundesjugendministerium einen Beitrag zu mehr Chancengleichheit und besseren Teilhabemöglichkeiten in Deutschland. Wegen der steigenden Nachfrage an hochqualifizierenden Deutschkursen für Asylberechtigte und anerkannte Flüchtlinge gelten seit dem 1. Juni 2019 neue Regularien bei der Unterstützung.


Junge Migrantinnen und Migranten auf dem Weg ins Studium© BMFSFJ

Neugestaltung der Richtlinien ab Juni 2019

Ab sofort können auch Kinder von Asylberechtigen und anerkannten Flüchtlingen gefördert werden. Das ist ein Gewinn mit Blick auf die Sprachförderung von jungen Menschen, die ihre Schulbildung im Heimatland abgeschlossen haben, selbst aber nicht über den Flüchtlingsstatus verfügen und bisher nicht gefördert werden konnten.

Außerdem sind die Ausnahmeregelungen neu gefasst worden. Sie berücksichtigen neben gesundheitlichen Beeinträchtigungen künftig Kinderbetreuungs- und Pflegeverpflichtungen der Antragstellerinnen und Antragsteller. Im Ausnahmefall können junge Geflüchtete auch nach ihrem 30. Geburtstag einen Förderantrag stellen.

Förderung für junge Flüchtlinge
Förderberechtigt sind junge Zuwanderinnen und Zuwanderer mit einem dauerhaften Bleiberecht, die in Deutschland die Hochschulreife erwerben, ein Hochschulstudium anstreben oder fortsetzen möchten. Sie müssen im Regelfall unter 30 Jahre alt sein. Förderberechtigt sind auch deren Ehegattinnen und Ehegatten.


Stipendien für Sprachkurse und mehr
Es werden Stipendien für folgende Maßnahmen geleistet:

  • Deutschintensivsprachkurse mit dem Abschlussziel C1, bei Studienbewerberinnen und Studienbewerbern die Testabschlüsse Deutsch als Fremdsprache beziehungsweise die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang. Die Kurse bauen auf den Integrationskursen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge auf und ergänzen die aktuellen Sprachfördermaßnahmen zur Integration von hochqualifizierten Flüchtlingen.
  • Englischintensivkurse für Studienbewerberinnen und Studienbewerber mit Hochschulzugangsberechtigung ohne Englischvorkenntnisse
  • fachspezifische Vorbereitungskurse zum Studienkolleg und Studium
  • Sonderlehrgänge zum Erwerb der Hochschulreife

Förderung bei den Bildungsberatungsstellen beantragen
Förderanträge werden bei den Bildungsberatungsstellen Garantiefonds Hochschule gestellt - entweder persönlich oder online. Sie prüfen die Zulassungsvoraussetzungen und leiten die Anträge mit einer Förderempfehlung an die Otto Benecke Stiftung e.V. weiter. Die Stiftung vergibt die Zuwendungen im Auftrag des Bundesjugendministeriums nach festgelegten Richtlinien an die jungen Flüchtlinge, Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler.


Text und Bild: BMFSFJ

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news-480 Mon, 03 Jun 2019 11:21:36 +0200 RESPEKT*ival - Ein Schulfest für ein MEHR an Miteinander & Toleranz in Dresden https://www.jugendmigrationsdienste.de/en/aktuell/detail/respektival-ein-schulfest-fuer-ein-mehr-an-miteinander-toleranz-in-dresden/ Schülerinnen und Schüler aus Dresden organisierten gemeinsam mit den Respekt Coaches ihr eigenes Schulfest – das RESPEKT*ival. Neben Musik-, Tanz- und Graffitiworkshops waren auch Diskussionen zum Thema Religion Teil des Programms. Im Mittelpunkt stand dabei immer das Miteinander an der Schule. Am 2. Mai 2019 fand an der 46. Oberschule in Dresden das RESPEKT*ival statt - ein Projekttag initiiert von den Respekt Coaches Sophie Müller und Bianca Kaina des Jugendmigrationsdienstes der Caritas Dresden

Einen ganzen Tag lang drehte sich der Schulalltag der Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klassenstufen einmal nicht um Mathe oder Deutsch. Stattdessen konnten die Jugendlichen sich  aussuchen, zu welchen der zwölf Workshops sie gehen möchten. Auf dem Programm standen Angebote zum Interreligiösem Dialog  oder Cybermobbing, besser Diskutieren, Musik  sowie ein Graffiti- und HipHopkurs. Der Fokus aller Workshops lag darauf gemeinsam etwas Neues auszuprobieren.


Die Schülerinnen und Schüler der 46. Oberschule Dresden gestalteten die Deko für ihr RESPEKT*ival selbst.


Im Anschluss an die Workshops fand ein großes Schulfest auf dem Pausenhof statt, an dem nicht nur Schülerinnen und Schüler teilnehmen konnten, sondern auch die anderen Klassenstufen, Lehrerinnen und Lehrer, Eltern und Nachbarn.

Schülerinnen und Schüler beteiligen und Räume zum Austausch schaffen

Schon in der Planung waren die Jugendlichen fest eingebunden. Sie suchten nach Sponsoren, hängten Poster für das Schulfest in naheliegenden Geschäften auf und luden die umliegenden Nachbarn in die Schule ein. „Wir möchten den Schülerinnen und Schülern zeigen, dass wenn sie sich an etwas beteiligen, sie auch etwas auf die Beine stellen können“, betonten die beiden Respekt Coaches Sophie Müller und Bianca Kaina.  

In den Workshops am Vormittag fand ein intensiver Austausch zwischen den Jugendlichen der Schule statt. In der Arbeitsgruppe „Meine Religion und die der Anderen“ diskutierten die 13 bis 14-Jährigen mit dem Workshopleiter Ahmed Ali über Identität, Herkunft und Religion. Die jungen Teilnehmenden waren sich darüber einig, dass es nicht so wichtig sei, woher man komme oder welcher Religion man angehöre. Wichtig sei, dass man Andere so akzeptiere, wie man auch selbst akzeptiert werden wolle. „In erster Linie bin ich Mensch“, kommentierte hier eine Schülerin

Für ein interkulturelles und buntes Miteinander

Zur Eröffnung des Schulfestes spielte die Dresdener Band Banda Internationale einige Songs. Viele Besucherinnen und Besucher brachten etwas zu Essen mit, sodass Stück für Stück ein internationales Buffet entstand. Am Ende des Tages waren Bianca Kaina und Sophie Müller zufrieden. „Die Kinder haben echt total gut mitgemacht“, resümierten sie. Die Schülerinnen und Schüler hatten ebenfalls viel Spaß. Schließlich haben sie das Fest ja zusammen mit den beiden Respekt Coaches organisiert. Und das nächste gemeinsame Projekt ist schon in Planung!

Text und Bild: Fachstelle JMD Respekt Coaches

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news-479 Wed, 22 May 2019 16:08:26 +0200 Integration ist Prävention – Die Jugendmigrationsdienste präsentieren sich beim Deutschen Präventionstag in Berlin https://www.jugendmigrationsdienste.de/en/aktuell/detail/integration-ist-praevention-die-jugendmigrationsdienste-praesentieren-sich-beim-deutschen-praevention/ Prävention und Demokratieförderung standen im Vordergrund des diesjährigen Deutschen Präventionstags. Die Jugendmigrationsdienste präsentierten sich als wichtige Partner für die Integrations- und Präventionsarbeit. Prominenteste Besucherin am Stand der Jugendmigrationsdienste war Bundesjugendministerin Dr. Franziska Giffey. Prävention und Demokratieförderung standen im Vordergrund des diesjährigen Deutschen Präventionstags. Die Jugendmigrationsdienste präsentierten sich als wichtige Partner für die Integrations- und Präventionsarbeit. Prominenteste Besucherin am Stand der Jugendmigrationsdienste war Bundesjugendministerin Dr. Franziska Giffey.

 
Franziska Giffey informierte sich beim Team der Jugendmigrationsdienste über dessen Arbeit im Bereich Demokratieförderung. Motto des neuesten JMD-Projekts: Lass uns reden! Reden bringt Respekt

Orientierung geben, das Potenzial des Einzelnen fördern, Zukunftsperspektiven schaffen: Durch Beratung und Bildungsangebote unterstützen die Jugendmigrationsdienste (JMD) junge Zugewanderte insbesondere am Übergang Schule/Ausbildung/Beruf. Sie helfen ihnen, in der neuen Heimat Fuß zu fassen und leisten dadurch auch einen wichtigen Beitrag zur Prävention. Denn wer die eigenen Handlungsmöglichkeiten kennt und ein selbstbestimmtes Leben führt, ist weniger anfällig für Kriminalität oder Radikalisierung.

Perspektiven aufzeigen, vor Vereinnahmung schützen

Das vermittelten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus JMD-Standorten in ganz Deutschland beim diesjährigen Präventionstag in Berlin. Im Gespräch mit der Schirmherrin des Präventionstags, Bundesjugendministerin Giffey, berichteten die JMD-Fachkräfte über ihre Arbeit. Im Fokus stand unter anderem das neue Projekt „Respekt Coaches“, das an 189 Standorten bundesweit umgesetzt wird. Unter dem Motto „Lass uns reden! Reden bringt Respekt“ arbeiten die Mitarbeitenden mit Schulen zusammen, um Jugendliche als mündige, demokratisch gebildete Bürgerinnen und Bürger zu stärken. Ein Anliegen von Mitarbeitenden wie Adrian De Souza Martins vom JMD Berlin-Neukölln ist es, die Jugendlichen „dazu zu bewegen, ihre Meinung zu artikulieren, auch mal andere Perspektiven einzunehmen und zu akzeptieren, dass nicht alle am Ende einer Diskussion die gleiche Meinung haben müssen.“ Zugleich lernen sie, sich besser gegen Hass und Ausgrenzung zur Wehr zu setzen.


Franziska Giffey und Berlins Innensenator Andreas Geisel im Gespräch mit einer JMD-Mitarbeiterin über Demokratieförderung an Schulen

Zum Schwerpunktthema des Kongresses, der Demokratieförderung, passte auch der Messeauftritt der Jugendmigrationsdienste: An zwei interaktiven Videostationen konnten Besucherinnen und Besucher virtuell mit Menschen aus anderen Kulturen ins Gespräch kommen. Sich über Lebenserfahrungen, Ansichten und Träume auszutauschen, ist ein Ziel der JMD-Wanderausstellung YOUNIWORTH, zu der die Videostationen gehören.

Jugendmigrationsdienste als vielseitige Partner

Das Angebot der Jugendmigrationsdienste zog viele Interessierte an – nicht zuletzt, weil die 470 JMD in Deutschland viel Erfahrung mitbringen und gut vernetzt sind. So sind sie Kooperationspartner für Behörden, Institutionen und Akteure der Präventions- und Jugendsozialarbeit. Weitere Angebote der Jugendmigrationsdienste umfassen die Onlineberatung JMD4YOU und das Modellprojekt „JMD im Quartier“.

Mehr über das JMD-Projekt „Respekt Coaches“: www.lass-uns-reden.com

Hintergrund

Der Deutsche Präventionstag ist der weltweit größte Jahreskongress zur Kriminalprävention und angrenzender Bereiche. Mit dem diesjährigen Schwerpunkthema „Prävention & Demokratieförderung“ standen am 20. und 21. Mai 2019 zivilgesellschaftliches Engagement und politische Bildung im Fokus.

Text und Bilder: Servicebüro Jugendmigrationsdienste


 

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news-477 Mon, 13 May 2019 13:39:51 +0200 Vote for Europe! Neuer Film des JMD Oldenburg https://www.jugendmigrationsdienste.de/en/aktuell/detail/vote-for-europe-neuer-film-des-jmd-oldenburg/ Im Vorfeld der Europawahlen 2019 haben Oldenburger Jugendliche, die mehrheitlich muslimisch sind, verschiedenste Europäer*innen interviewt. Alle leben in Oldenburg und geben im Film ihr Statement zu Europa ab.  

Im Vorfeld der Europawahlen 2019 haben Oldenburger Jugendliche, die mehrheitlich muslimisch sind, verschiedenste Europäer*innen interviewt. Alle leben in Oldenburg und geben im Film ihr Statement zu Europa ab.


Der Film entstand aus einer Kooperation von Europe Direct Oldenburg mit dem JMD Oldenburg (CJD), gefördert durch die Robert Bosch Stiftung.

Jetzt auf YouTube ansehen

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news-476 Mon, 29 Apr 2019 12:04:54 +0200 Standorttreffen des Modellprojekts Jugendmigrationsdienst im Quartier in Hamburg-Harburg https://www.jugendmigrationsdienste.de/en/aktuell/detail/standorttreffen-des-modellprojekts-jugendmigrationsdienst-im-quartier-in-hamburg-harburg/ „Mitgestalten“ – unter dieser Überschrift kamen am 3. und 4. April 2019 Mitarbeitende der 16 Jugendmigrationsdienst (JMD) im Quartier-Standorte sowie Vertreterinnen und Vertreter der Trägergruppen und der beteiligten Bundesministerien BMI und BMFSFJ in Hamburg-Harburg zusammen. Ziele dieses 3. Standorttreffens waren, sich über umgesetzte Mikroprojekte an den Standorten auszutauschen, aktuelle Themen im Modellprojekt der ressortübergreifenden Strategie zu besprechen und das Quartier Hamburg-Harburg zu erkunden.  

„Mitgestalten“ – unter dieser Überschrift kamen am 3. und 4. April 2019 Mitarbeitende der 16 Jugendmigrationsdienst (JMD) im Quartier-Standorte sowie Vertreterinnen und Vertreter der Trägergruppen und der beteiligten Bundesministerien BMI und BMFSFJ in Hamburg-Harburg zusammen. Ziele dieses 3. Standorttreffens waren, sich über umgesetzte Mikroprojekte an den Standorten auszutauschen, aktuelle Themen im Modellprojekt der ressortübergreifenden Strategie zu besprechen und das Quartier Hamburg-Harburg zu erkunden.

Die Teilnehmenden des JMD-im-Quartier-Standorttreffens

 

Der erste Eindruck zählt

Interessiert verfolgte Thomas Thomsen, Fachamtsleiter für die Jugend- und Familienhilfe des Bezirksamtes Hamburg-Harburg, die digital geschaltete Live-Umfrage „Was ist der erste Eindruck von Hamburg-Harburg?“.  „Multikulturell“, „grau“, „Backstein“ und „Baustellen“, waren nur einige der Eindrücke der Teilnehmenden. In seinem Grußwort hieß Herr Thomsen die Teilnehmenden herzlich willkommen und erläuterte neben einigen Fakten zum Tagungsort auch erste Hintergründe zur Umsetzung des Bundesprogramms „Soziale Stadt“ in Hamburg-Harburg.

Über 170 Mikroprojekte – Beziehungsarbeit mit Jugendlichen als Schlüssel

An den bundesweit 16 Standorten im Modellprojekt wurden seit Ende 2017, wie Projektkoordinator Benjamin Reichpietsch erläuterte, über 170 Mikroprojekte geplant und umgesetzt. Die wichtigsten Handlungsfelder der Mikroprojekte waren hierbei „Kultur“, „Interkulturelle Öffnung“, „Bildung“ sowie die „Unterstützung partizipativer Projekte von jungen Menschen im Quartier“.

In Kleingruppen diskutierten die Teilnehmenden, wie die Mikroprojekte noch effektiver durchgeführt werden können. Dabei wurde schnell klar: Der persönliche Kontakt und die Beziehungsarbeit sind Schlüssel zum Aktivieren junger Menschen und letztendlich zu deren Empowerment.

JMD im Quartier – Türöffner ins Quartier

Diskutiert wurde die Zusammenarbeit zwischen den JMD im Quartier-Standorten und dem Quartiersmanagement. Es wurde klar: Für eine nachhaltige Entwicklung in den Quartieren ist der Austausch mit den koordinierenden Stellen des Quartiersmanagements ein Muss, und der JMD im Quartier ist eine Chance für die gelingende integrierte Quartiersentwicklung. JMD im Quartier ist, auch durch den guten Zugang zur JMD-Zielgruppe (junge Menschen mit Migrationshintergrund von 12-27 Jahren), ein weiterer Türöffner ins Quartier. Das Modellprojekt fördert und stärkt die Möglichkeiten für gelebte Partizipation und damit auch die Perspektive, alle Menschen im Quartier einzubeziehen.

Ebenso eröffnet die Zusammenarbeit mit der lokalen Wirtschaft zusätzliche Angebote für die Menschen im Quartier. Zu Kooperationsmöglichkeiten für die Standorte in diesem Bereich informierte Merle Bargmann vom Projekt „JUGEND STÄRKEN: 1000 Chancen“.

Modellprojekt als Chance im Quartiersmanagement

Ein kreativer und lebendiger Impulsvortrag von Johanna Klatt und Markus Kissling von der „LAG Soziale Brennpunkte Niedersachsen e.V.“ zum Thema „Lust auf integrierte Quartiersentwicklung“ zeigte den Teilnehmenden auf, wie viel ein einzelnes Mikroprojekt bewegen kann. Ausgehend von theoretischen Grundlagen zur „Sozialen Stadt“, wurden die Kernthemen des Quartiersmanagements und gute Mikroprojektbeispiele vorgestellt. Diese funktionieren besonders gut, wenn die Komponente „Eigeninteresse“ bedacht und auch nach dem Motto „Lass uns doch mal was Verrücktes machen!“ agiert wird.

Bunt, ansprechend, vielfältig: Die JMD im Quartier Mikroprojekte stellen sich vor.

 

Der zweite Eindruck bleibt – Quartiersrundgang Hamburg-Harburg

„Lebendig“, „kulturell vielfältig“, „grün“, „kreativ“, „divers“ - also schon deutlich anders als am Anfang lauteten die Aussagen der Teilnehmenden in der zweiten digitalen Abfrage zu ihren Eindrücken vom Quartier Hamburg-Harburg. Vorausgegangen war ein Quartiersrundgang, geleitet von Karla Stierle vom Fachamt Sozialraummanagement und integrierte Stadtteilentwicklung des Bezirksamts Hamburg-Harburg. Auf dem Rundgang wurde durch eindrucksvolle Beispiele deutlich, wie sehr sich der Stadtteil Hamburg-Harburg durch das Programm „Soziale Stadt“ und auch durch Modellprojekte wie JMD im Quartier verändert. Trotz bestehender Herausforderungen entwickelt sich Hamburg-Harburg zu einem attraktiven Wohnort und dynamischen Stadtviertel.

Projektbeispiel: It´s up to you(th) – Empowerment von Jugendlichen für Jugendliche

Zum Abschluss des Standorttreffens wurde mit „It´s up to you(th)“ ein im Jahr 2018 erfolgreich umgesetztes Mikroprojekt des JMD im Quartier-Standortes Hamburg-Harburg vorgestellt. Maike Carstensen von JMD im Quartier und ihre Projektpartnerin Mouniera Thalau von der Lawaetz-Stiftung (Lokale Partnerschaften Harburg und Süderelbe) planten gemeinsam mit jungen Menschen aus Hamburg-Harburg eine Jugendkonferenz. Es wurden gemeinsame Ideen und Wünsche für ein Zusammenleben in Vielfalt im Quartier entwickelt. Kreative Workshops auf der Konferenz förderten nicht nur ein vielfältiges und demokratischen Miteinander der jungen Menschen, sondern regten auch zu Gesprächen zu drängenden Themen wie „Diskriminierungserfahrungen und Rassismus“ an. Eine Fortsetzung des Formates ist in Planung.

Dieses Projektbeispiel, der informative Quartiersrundgang und der rege Austausch während des Standorttreffens sind für die Teilnehmenden hoffentlich wieder Inspiration und Anstoß für neue Mikroprojekte an den JMD im Quartier-Standorten! Das nächste Standorttreffen im Modellprojekt ist vom 26.-28.11.2019 in Stuttgart geplant.

 

Die Teilnehmenden erkunden Hamburg-Harburg.

 

Über das Modellprojekt Jugendmigrationsdienst (JMD) im Quartier

Zur Stärkung von Jugendlichen in Stadtteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf

Wie kann die Lebenssituation der Bewohnerinnen und Bewohner in Stadtteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf verbessert und das soziale Zusammenleben gestärkt werden? Im Modellprojekt JMD im Quartier können junge Menschen in gemeinsamen Aktivitäten ihr Quartier mitgestalten - und verschiedene Möglichkeiten der Beteiligung kennenlernen und ausprobieren. Sie planen z. B. eine Fahrradwerkstatt mit einem Künstlerkollektiv, eine quartiersübergreifende Jugendkonferenz oder Workshops zum interreligiösen Dialog mit verschiedenen Glaubensgemeinschaften im Quartier. Die 16 Modellstandorte befinden sich in aktuellen bzw. ehemaligen Gebieten der "Sozialen Stadt" und sind in bestehenden JMD eingerichtet.

www.jmd-im-quartier.de

Text und Fotos: Servicebüro Jugendmigrationsdienste

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news-475 Mon, 29 Apr 2019 09:43:46 +0200 Ausschreibung Imagefilm https://www.jugendmigrationsdienste.de/en/aktuell/detail/ausschreibung-imagefilm/ Für einen kompakten Imagefilm über das Präventionsprogramm "Respekt Coaches" sucht das Servicebüro Jugendmigrationsdienste geeignete Filmagenturen.  

Für einen kompakten Imagefilm über das Präventionsprogramm "Respekt Coaches" sucht das Servicebüro Jugendmigrationsdienste geeignete Filmagenturen. Nähere Informationen finden sich in unserer Ausschreibung. Interessierte Agenturen wenden sich bitte an:

Johanna Böttges
Projektleiterin Öffentlichkeitsarbeit
Servicebüro Jugendmigrationsdienste (JMD)
Adenauerallee 12-14, 53113 Bonn
t: 0228-95968-24, f: 0228-95968-30
boettges@jugendmigrationsdienste.de

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news-473 Wed, 24 Apr 2019 16:09:01 +0200 Respekt Coaches im Austausch https://www.jugendmigrationsdienste.de/en/aktuell/detail/respekt-coaches-im-austausch/ Demokratieverständnis stärken, Ausgrenzung erkennen, Perspektiven aufzeigen: Was ist wichtig, damit Präventionsarbeit an Schulen gelingt? Hierzu tauschten sich im März 190 Mitarbeitende des Programms Respekt Coaches in Berlin und Frankfurt am Main aus. Die Jugendmigrationsdienste setzen das Programm deutschlandweit um. Neben Fachvorträgen luden Workshops dazu ein, die eigene Arbeit zu reflektieren und gute Praxis zu teilen. Demokratieverständnis stärken, Ausgrenzung erkennen, Perspektiven aufzeigen: Was ist wichtig, damit Präventionsarbeit an Schulen gelingt? Hierzu tauschten sich im März 190 Mitarbeitende des Programms Respekt Coaches in Berlin und Frankfurt am Main aus. Die Jugendmigrationsdienste setzen das Programm deutschlandweit um. Neben Fachvorträgen luden Workshops dazu ein, die eigene Arbeit zu reflektieren und gute Praxis zu teilen.


In kleinen Gruppen sammelten die Respekt-Coaches-Mitarbeitenden ihre Ideen und Erfahrungen zu Prävention an Schulen und Gruppenangeboten für Schülerinnen und Schüler.

Zu Beginn beider Veranstaltungen begrüßten Sabine Schulte Beckhausen, Referatsleiterin, bzw. Gwendolyn Bergmann, Referentin, aus dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend die Teilnehmenden und standen diesen an beiden Tagen für den weiteren Austausch zur Verfügung.

Der fachliche Input erfolgte unter anderem durch zwei Experten der Organisation „Dialog macht Schule“, die mit Studierenden politische Bildungsarbeit an Schulen anbietet. Hassan Asfour (Geschäftsführer) und Stipo Zeba (Projektleitung Berlin) informierten über ihre Herangehensweise im Projekt und gaben Tipps, wie der Zugang zu den Schülerinnen und Schülern bestmöglich gestaltet werden kann. Sie betonten die Wichtigkeit einer transparenten Kommunikation und klarer Absprachen mit allen Akteurinnen und Akteuren der Schule.

Weitere Vorträge beschäftigten sich mit dem Umgang mit antimuslimischem Rassismus im Kontext der Radikalisierungsprävention. Dazu sprach in Berlin Dr. Götz Nordbruch, Geschäftsführer des Vereins ufuq.de, der sich auf die Themen Islam, Islamfeindlichkeit und Islamismus spezialisiert hat. In Frankfurt referierte Osman Özdemir von der Bildungsstätte Anne Frank. Beide Experten betonten, dass Diskriminierungserfahrungen und antimuslimischer Rassismus zwar nicht ausschlaggebend für eine Radikalisierung seien, sie aber maßgeblich begünstigen können. Daher benötigten Schülerinnen und Schüler einen sicheren Raum, um über ihre Diskriminierungserfahrungen sprechen zu können.

Tipps für ein Präventionskonzept

Wie entwickle ich gemeinsam mit meiner Kooperationsschule ein nachhaltiges Präventionskonzept? Um diese Frage drehte sich der Vortrag des Vereins „Salam Sachsen-Anhalt“. Hans Goldenbaum von Salam stellte das Handwerkszeug für ein tragfähiges Konzept vor. Als erster Schritt sollen zunächst, so Goldenbaum, die Bedarfe der jeweiligen Schule ausgemacht werden, die es im Rahmen der Primärprävention zu bearbeiten gilt. Bei der Bedarfsanalyse sei es unumgänglich, die Vertreterinnen und Vertreter der Schule einzubinden. Das können neben der Schulleitung, Lehrkräften und Schulsozialarbeit auch Schülerinnen und Schüler sein. Eine große Herausforderung sei es, die Bedarfe der Akteure festzustellen, so Hans Goldenbaum. Stehen diese fest, sollen aus ihnen passgenaue Präventionsziele abgeleitet und formuliert werden. Zur Erreichung dieser Ziele sind die Gruppenangebote für die Schülerinnen und Schüler passgenau so zu konzipieren.

Zudem hatten die Mitarbeitenden Zeit, sich in Kleingruppen über ihre bisherigen Erfahrungen im Programm Respekt Coaches auszutauschen. In einer ersten Arbeitsphase entwickelten sie gemeinsam das Profil einer Respekt-Coaches-Fachkraft weiter. Die zweite Arbeitsphase galt dem Präventionskonzept. Die Teilnehmenden stellten bestehende Konzepte vor und berieten sich dazu, was ein Präventionskonzept für Schulen beinhalten sollte. In der dritten und letzten Arbeitsphase diskutierten die Kolleginnen und Kollegen über Formate der Gruppenangebote an Schulen, die sie gemeinsam mit Trägern der politischen Bildung und der Extremismusprävention durchführen.

Über Respekt Coaches

Mit präventiven Angeboten an bundesweit 189 Standorten stärkt das Programm Respekt Coaches junge Menschen als mündige, demokratisch gebildete Bürgerinnen und Bürger und hilft ihnen, sich gegen Hass und Ausgrenzung zur Wehr zu setzen. Auch das Aufzeigen von Lebensperspektiven durch eine sozialpädagogisch geschulte Begleitung am Übergang von der Schule in den Beruf ist ein wichtiger Bestandteil. Bisher wurden 15.000 Schülerinnen und Schüler erreicht. Die Jugendmigrationsdienste setzen das Programm an den Schulen um, das seit 2018 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finanziert wird.

Mehr dazu unter www.lass-uns-reden.com

Text und Bild: Jugendmigrationsdienste

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news-472 Mon, 08 Apr 2019 08:49:37 +0200 Von subtil bis militant: Wie Islamisten Kinder und Jugendliche in „Social Media“ anwerben https://www.jugendmigrationsdienste.de/en/aktuell/detail/pressemitteilung-von-subtil-bis-militant-wie-islamisten-kinder-und-jugendliche-in-social-media-a/ Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey hat den Lagebericht „Islamismus im Netz 2018“ vorgestellt. Erarbeitet und herausgegeben wird er von „jugendschutz.net“. Der Bericht macht deutlich, wie islamistische Akteure ihre Deutungsmuster an junge Menschen herantragen. Dabei docken sie bewusst am medialen Kommunikationsverhalten vieler Jugendlicher an. Pressemitteilung des BMFSFJ

Lagebericht „Islamismus im Netz 2018“ und Handreichung „Salafismus Online“ vorgelegt

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey hat den Lagebericht „Islamismus im Netz 2018“ vorgestellt. Erarbeitet und herausgegeben wird er von „jugendschutz.net“. Der Bericht macht deutlich, wie islamistische Akteure ihre Deutungsmuster an junge Menschen herantragen. Dabei docken sie bewusst am medialen Kommunikationsverhalten vieler Jugendlicher an.

Bundesjugendministerin Dr. Franziska Giffey: „Jugendliche sind im Visier von Islamisten. Islamistische Gruppen ködern Kinder und Jugendliche mit provokanten Videos, Anleihen aus Comics und Computerspielen oder mit subtilen Hassbotschaften. Sie geben sich harmlos, nutzen gesellschaftliche Debatten als Einfallstor und kaschieren den extremistischen Kontext. Besonders empfänglich sind die Jugendlichen, die selber Diskriminierung erfahren haben, sich ausgegrenzt und benachteiligt fühlen. Politik muss gegensteuern und darf islamistischen Akteuren nicht das Feld überlassen. Jugendliche und junge Erwachsene müssen in ihrem Selbstverständnis als Teil der Gesellschaft gestärkt werden. Dazu gehören Anerkennung, Zugehörigkeit und Identität, aber auch verbesserte Schutzmaßnahmen. Wir werden in diesem Jahr, 2019, einen Gesetzesvorschlag zur Novellierung des Jugendmedienschutzes vorlegen. Ziel ist, die Betreiber stärker in die Pflicht zu nehmen – z.B. durch sichere Voreinstellungen in Online-Chats, niedrigschwellige Melde- und Hilfesysteme oder klare Alterskennzeichnungen. Anbieter von Plattformen und Diensten im Internet müssen sicherstellen, dass Kinder und Jugendliche nicht mit extremistischen Inhalten konfrontiert und radikalisiert werden. Und wir müssen junge Menschen zum eigenverantwortlichen Handeln befähigen. Dazu unterstützen wir Projekte zur Stärkung der Medien-kompetenz junger Menschen. Z.B. fördern wir die Broschüre „Salafismus Online“, die Material für Präventionsarbeit in der Schule und der Jugendarbeit aufbereitet“. 

"Für islamistische Akteure sind Instagram, YouTube und Telegram ein ideales Rekrutierungsfeld", sagt Stefan Glaser, Leiter von jugendschutz.net. Zwar sei ein Rückgang von strafbaren Angeboten festzustellen, das Gefährdungspotenzial für junge Userinnen und User habe sich aber kaum verringert. "Die mobile Nutzung dieser Dienste gehört für Kinder und Jugendliche zum Alltag, so dass sich die Ansprache leicht außerhalb der Einflussräume von Eltern oder Bezugspersonen vollziehen kann." Strategie der Extremisten sei es, über jugendkulturelle Phänomene einen niedrigschwelligen Zugang zur islamistischen Weltanschauung zu schaffen.

Wir müssen islamistische Propaganda im Internet auf mehreren Ebenen bekämpfen", betont Dr. Marc Jan Eumann, Direktor der Medienanstalt Rheinland-Pfalz und stellvertretender Vorsitzender der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) "Geltendes Recht muss effektiv durchgesetzt, also Verstöße geahndet und Täter belangt werden. Parallel ist es notwendig, junge Menschen zu stärken und Erziehungsverantwortlichen Instrumente für die Medienbildung an die Hand zu geben. Letzteres wollen wir mit unserer heute vorgelegten Handreichung ‚Salafismus Online‘ tun", so Eumann weiter.

Vorgestellt wurde der Bericht in den Räumen von Ufuq e.V. – ein in Berlin Kreuzberg angesiedelter Verein, der durch das Bundesfamilienministerium unterstützt wird und sich gegen islamistische Radikalisierung im Netz engagiert. Dr. Götz Nordbruch, Co-Geschäftsführer des Vereins, betont die Vielfalt der Themen, die von Islamisten angesprochen werden. „Religion steht nicht immer im Vordergrund. Oft geht es auch um Fragen von Identität, Gemeinschaft, Geschlechterrollen oder Gerechtigkeit, auf die Jugendliche hier einfache Schwarz-Weiß-Antworten bekommen. Präventionsarbeit zielt daher darauf, Jugendliche zu empowern, um für sich eigene Antworten auf diese Fragen zu finden.“

Für den Bericht hat jugendschutz.net insgesamt 19.200 Angebote mit islamistischen Inhalten gesichtet. In 649 Beiträge in sozialen Medien wurden insgesamt 872 Verstöße gegen jugendschutzrechtliche Bestimmungen festgestellt und untersucht. Zu 56% bezogen sich die Verstöße auf Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. In 20% der Fälle ging es um Kriegsverherrlichung, zum Beispiel in Form der Glorifizierung des Dschihads. In 14% der Fälle wurde die Menschenwürde verletzt, beispielsweise durch Leidensdarstellung von Kriegsopfern und in 6% der Fälle ging es um Gewaltdarstellungen wie Hinrichtungs- oder Foltervideos. Im Vergleich zu 2017 ging die Zahl der Gewaltdarstellungen von 195 registrierten Verstößen auf 48 im Jahr 2018 zurück. Der Großteil der 2018 gesichteten Fälle islamistischer Propaganda (87%) befand sich auf ausländischen Social-Media-Diensten wie Youtube, Facebook, Instagram oder Telegram. YouTube löschte die Beiträge nach Hinweis in 99% der Fälle, Instagram in 98%, Facebook in 82% und Telegram lediglich in 58% der gemeldeten Verstöße.

Der Bericht 2018: "Islamismus im Netz" steht unter https://www.hass-im-netz.info/bericht2018/ zum Download bereit. Die Broschüre "Salafismus Online" stellt Arbeitsmaterialien für die praktische Arbeit in der Schule bereit und bietet Hintergrundinformationen über Propagandastrategien im Netz. Sie wird von jugendschutz.net und klicksafe in Kooperation mit ufuq.de herausgegeben und kann unter https://www.klicksafe.de/salafismus/ abgerufen werden.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) fördert im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ neben jugendschutz.net und Ufuq e.V. zahlreiche Modellprojekte, die Ansätze entwickeln, wie die Medienkompetenz von Jugendlichen gestärkt werden kann und wie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren im Umgang mit extremistischen Inhalten im Netz geschult werden können.

 Text und Bild: BMFSFJ

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news-471 Fri, 22 Mar 2019 13:20:00 +0100 Videoprojekt "Die Welt ist bunt" https://www.jugendmigrationsdienste.de/en/aktuell/detail/die-welt-ist-bunt/ Im Rahmen der internationalen Woche gegen Rassismus 2019 und speziell dem dazu gehörigen Tag gegen Rassismus am 21.03.2019 haben der Jugendmigrationsdienst Leer und Emden ein kleines Videoprojekt unter dem Namen „Die Welt ist bunt“ ins Leben gerufen. Im Rahmen der internationalen Woche gegen Rassismus 2019 und speziell dem dazu gehörigen Tag gegen Rassismus am 21.03.2019 haben der Jugendmigrationsdienst Leer und Emden ein kleines Videoprojekt unter dem Namen „Die Welt ist bunt“ ins Leben gerufen.



In diesem schildern Personen aus verschiedenen Teilen der Welt ihre Fluchtgründe und geben damit ein Statement gegen Rassismus ab. Der JMD Leer und Emden dankt allen Beteiligten für die Teilnahme und hofft seine Arbeit durch dieses Video in den Fokus einer breiten Öffentlichkeit rücken zu können.



Zum Video auf Youtube

Mehr zum JMD Emden

Text und Bild: JMD Emden & JMD Leer

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news-470 Fri, 15 Mar 2019 12:16:21 +0100 Filmprojekt von JMD im Quartier in Stuttgart: „Unterwegs im Hallschlag“ https://www.jugendmigrationsdienste.de/en/aktuell/detail/filmprojekt-von-jmd-im-quartier-in-stuttgart-unterwegs-im-hallschlag/ Schülerinnen und Schüler aus dem Hallschlag haben gemeinsam mit Martin Mannweiler einen neuen Film über „ihren“ Stadtteil gedreht. Das Filmprojekt entstand im Rahmen von „Jugendmigrationsdienst im Quartier“ der AWO Stuttgart. Schülerinnen und Schüler aus dem Hallschlag haben gemeinsam mit Martin Mannweiler einen neuen Film über „ihren“ Stadtteil gedreht. Das Filmprojekt entstand im Rahmen von „Jugendmigrationsdienst im Quartier“ der AWO Stuttgart.



Der Film lädt ein, den Stadtteil aus der Sicht der Jugendlichen zu entdecken. Mit Kameras und Smartphones zogen sie in Teams los, um ihre ganz persönlichen Orte zu zeigen: Plätze, an denen sie sich mit Freunden treffen, Basketball spielen oder einfach nach der Schule „chillen“. In den Filmsequenzen sprechen sie über wichtige Themen: Freundschaft, Werte und Zusammenhalt in der Clique und zu Hause im Hallschlag, aber auch über Konflikte im Stadtteil.

Im gesamten Filmprojekt waren die Jugendlichen Teil des Filmteams und in Konzeption, Dreh und Schnitt eingebunden. Denn Beteiligung und Teamarbeit der Jugendlichen stehen an vorderster Stelle in der Arbeit des Filmproduzenten und Medienpädagogen Martin Mannweiler, der schon einige Filmprojekte mit Jugendlichen im Hallschlag durchgeführt hat.

Der Stadtteil ist mehr als ein Ort zum Wohnen. Er ist öffentlicher Raum, Ort der Begegnung und Ort zum Aktivwerden. Das Zusammenleben im Stadtteil zu gestalten, steht beim Modellprojekt „Jugendmigrationsdienst im Quartier“ der AWO Stuttgart im Vordergrund. In einer Reihe von kleineren und größeren Projekten werden Jugendliche des Stadtteils beim Deutschlernen, in der Schule, in der Freizeitgestaltung, im Entdecken des Hallschlags und beim sich Einleben unterstützt und begleitet.

Zum Filmteaser

Zum JMD Stuttgart (AWO Mitte 1)


Mehr über das Modellprojekt JMD im Quartier

Text und Bild: Lucie Bieber/Martin Mannweiler

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news-469 Fri, 01 Mar 2019 14:52:02 +0100 Mit dem JMD in die Bundeshauptstadt https://www.jugendmigrationsdienste.de/en/aktuell/detail/mit-dem-jmd-in-die-bundeshauptstadt/ Eine Gruppe mit Jugendlichen aus Afghanistan, Armenien und Syrien begab sich im Februar mit dem Jugendmigrationsdienst des Caritasverbands Rhein-Mosel-Ahr e.V. auf eine Reise nach Berlin. Bundessozialministerin Andrea Nahles (SPD) hatte die jungen Leute, alle ehrenamtlich im JMD aktiv, in die Bundeshauptstadt eingeladen. Eine Gruppe mit Jugendlichen aus Afghanistan, Armenien und Syrien begab sich im Februar mit dem Jugendmigrationsdienst des Caritasverbands Rhein-Mosel-Ahr e.V. auf eine Reise nach Berlin. Bundessozialministerin Andrea Nahles (SPD) hatte die jungen Leute, alle ehrenamtlich im JMD aktiv, in die Bundeshauptstadt eingeladen.

Die Caritasmitarbeiterinnen Sonja Lauterbach und Ania Sikkes begleiteten die Jugendlichen, alle zwischen 16 und 27 Jahre alt. Sie waren Teil einer großen Reisegruppe von insgesamt 49 Personen, die schnell zusammenwuchs. So gab es bereits auf der Hinfahrt viele gute Gespräche. Beim ersten Zusammentreffen mit Bundespolitikerinnen und -politikern zahlte es sich aus, dass alle gut Deutsch sprechen und an politischen Themen interessiert sind. Ein besonderes Highlight war die Sitzung im Deutschen Bundestag.

 

Zum Mittagessen hatte sich Andrea Nahles Zeit genommen, um Fragen zu beantworten und über persönliche Anliegen ins Gespräch zu kommen. Weiterer Höhepunkt war ein spannender Vortrag beim Bundesnachrichtendienst. Berlin bietet zudem beste Voraussetzungen, sich mit der Geschichte der ehemaligen DDR, der alten Bundesrepublik und dem alliierten Sonderstatus von Berlin auseinanderzusetzen.

Innerhalb der großen Gruppen gab es wertvolle Gespräche, wobei die einheimischen Mitreisenden feststellten, wie interessiert und wissbegierig die jungen Migrantinnen und Migranten sind. Diese nutzten die Fahrt, um Kontakte mit Einheimischen zu knüpfen. Die Chemie in der Gruppe stimmte einfach. Herzlich dankte Ania Sikkes der SPD-Vorsitzenden für die Einladung: „Unsere Jugendlichen erhielten dadurch die Chance, mit Berlin auch Deutschland politisch und kulturell kennenzulernen und besser zu verstehen.“ 

 

Text und Bilder: Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V./Servicebüro Jugendmigrationsdienste

 

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news-468 Fri, 01 Mar 2019 14:25:48 +0100 Parlamentarierin besucht JMD Gelsenkirchen https://www.jugendmigrationsdienste.de/en/aktuell/detail/parlamentarierin-besucht-jmd-gelsenkirchen/ Die Bundestagsabgeordnete Dr. Irene Mihalic (Grüne) informierte sich im Februar über die vielfältigen Aufgaben des Jugendmigrationsdienstes. Die Bundestagsabgeordnete Dr. Irene Mihalic (Grüne) informierte sich im Februar über die vielfältigen Aufgaben des Jugendmigrationsdienstes.

Die Parlamentarierin hatte sich angekündigt, um sich eingehend über die Arbeit und Angebote des JMD zu informieren. Sie folgte damit den Bundestagsmitgliedern Markus Töns (SPD) und Oliver Wittke (CDU), die bereits im vergangenen Jahr vor Ort waren. 

Hintergrund der Besuche ist der Koalitionsvertrag vom März 2018, der eine „teilhabeorientierte Gesellschaftspolitik für alle Menschen – mit und ohne Migrationshintergrund“ fordert. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen die Jugendmigrationsdienste sowie Zugangsmöglichkeiten und Beteiligungschancen bei

zivilgesellschaftlichem Engagement auch für Migrationsorganisationen gestärkt werden. Um in den Haushaltsdebatten die Forderungen aus dem Koalitionsvertrag zu stärken, machte Mihalic deutlich, wie wichtig solche Besuche für die Entscheidungsträgerinnen und -träger sind. Sie sind auf Informationen aus den Einrichtungen angewiesen, die die Mittel bekommen werden. Begleitet wurde Mihalic von ihrem Praktikanten Mohamad Akkour, der selbst die Beratung durch den JMD Gelsenkirchen erfahren hat.

 

Zukunftsperspektiven für Jugendliche

Das Team des Jugendmigrationsdienstes in Gelsenkirchen, der zu den Beratungsdiensten des Diakoniewerk Gelsenkirchen und Wattenscheid e. V. gehört, hat im vergangenen Jahr insgesamt 579 zugewanderte Jugendliche in ihrem Integrationsprozess begleitet. Die Zahl gibt die Anzahl der Klientinnen und Klienten wieder, die Kontakthäufigkeit mit jedem einzelnen ist natürlich viel höher. Gemeinsam mit den Jugendlichen wird im Rahmen des Case Managements ein individueller Integrationsförderplan mit einer Perspektive für die Zukunft entwickelt, der sich an den vorhandenen Ressourcen und Kompetenzen orientiert und diese fördert. 

„Eines unserer Hauptanliegen ist es, den Jugendlichen den Zugang zu einer guten Ausbildung zu ermöglichen“, so eine JMD-Mitarbeiterin. „Einige Jugendliche besuchen das Weiterbildungskolleg mit dem Ziel, einen höhen Schulabschluss zu erwerben. Weitere sind bereits in einer Ausbildung oder einem Studium.“ Das Team des JMD unterstützt hier vor allem bei bürokratischen Hürden. „Neben der Bürokratie sind leider immer noch die unzureichenden Nachhilfeangebote – gerade im Hinblick auf die Sprachförderung – ein großes Problem“.

Einladung in den Bundestag

Irene Mihalic wollte sich vor Ort ein Bild der Arbeit machen und auch mit den Jugendlichen ins Gespräch kommen. Sie brachte bereits einen guten Überblick über die Situation mit und zeigte viel Verständnis für die Herausforderungen, denen sich die Mitarbeitenden des JMD jeden Tag im Umgang mit den Klienten, aber auch mit Netzwerkpartnern gegenübersehen. Anhand vieler Praxisbeispiele stellten die Mitarbeiterinnen dar, welche Hürden die jungen Migrantinnen und Migranten haben, z. B. bei der Anerkennung ihrer Schulabschlüsse. Mihalic lobte die engagierte Arbeit der Mitarbeiterinnen und bedankte sich dafür, dass der JMD den jungen Menschen gute Startbedingungen in ihrer neuen Heimat Gelsenkirchen geben kann. Im Mai 2019 werden 14 Jugendliche und zwei Mitarbeiterinnen einer Einladung der Abgeordneten in den Bundestag folgen.

 

Text: Jutta Tappe, Diakoniewerk Gelsenkirchen und Wattenscheid/Servicebüro Jugendmigrationsdienste
Bild: Cornelia Fischer

 

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news-462 Wed, 30 Jan 2019 12:33:00 +0100 Interaktive PDF-Broschüre: Über Geschlechterrollen reden https://www.jugendmigrationsdienste.de/en/aktuell/detail/interaktive-pdf-broschuere-ueber-geschlechterrollen-reden/ Mit Interviews, eingebetteten Videos und praktischen Tipps gibt eine neue Broschüre Anstöße für die geschlechterreflektierte Arbeit mit jungen Männern mit Flucht- und Migrationserfahrungen. Sie entstand anlässlich des Modellprojekts „Rollenspielen" unter Beteiligung des Jugendmigrationsdienst Nienburg.  

Mit Interviews, eingebetteten Videos und praktischen Tipps gibt eine neue Broschüre Anstöße für die geschlechterreflektierte Arbeit mit jungen Männern mit Flucht- und Migrationserfahrungen. Sie entstand anlässlich des Modellprojekts „Rollenspielen" unter Beteiligung des Jugendmigrationsdienst Nienburg.

Nicht über junge geflüchtete Männer reden, sondern mit ihnen und miteinander: Das ist das Ziel des Modellprojekts „Rollenspielen – Über Geschlechterrollen gemeinsam reden“ der Bildungs- und Beratungsstelle „G mit Niedersachsen“ und ihrer Partner. Dafür kombinierten sie Tischfußballturniere mit lockeren Diskussionsrunden zu Geschlechterrollen. Sie brachten Geflüchtete, dort wo sie sich wohlfühlen, an die Tische und teilhaberelevante Themen auf den Tisch. Gemeinsam wechselten sie die Perspektiven und tauschten sich zu Rollenvorstellungen in Deutschland aus.

Ihre Erfahrungen und Ideen haben die Beteiligten jetzt in einer interaktiven PDF-Broschüre aufgearbeitet. Mit der Broschüre möchten sie Akteur*innen der Gleichstellungs- und Migrationsarbeit Möglichkeiten für ähnliche Projekte aufzeigen, um die Migrationsgesellschaft geschlechtergerechter zu gestalten.

„Rollenspielen“ wird gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung und die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Jugendmigrationsdienst Nienburg und weiteren Partnern.

Broschüre zum Download

Mehr über das Projekt

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news-464 Wed, 30 Jan 2019 09:58:03 +0100 Internationale Jugendarbeit: Positionspapier für Vielfalt und Demokratie https://www.jugendmigrationsdienste.de/en/aktuell/detail/internationale-jugendarbeit-positionspapier-fuer-vielfalt-und-demokratie/ „Internationale Jugendarbeit für Vielfalt und Demokratie“: Mit einem neuen Positionspapier beziehen die Mitglieder der Fachstelle IJAB Stellung zu menschenfeindlichen und rassistischen Strömungen. „Internationale Jugendarbeit für Vielfalt und Demokratie“: Mit einem neuen Positionspapier beziehen die Mitglieder der Fachstelle IJAB Stellung zu menschenfeindlichen und rassistischen Strömungen.

Die Mitglieder der Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland (IJAB) beobachten mit Sorge politische Strömungen, die zum Ziel haben, ausschließlich rein nationale Sichtweisen zur Grundlage von politischen Entscheidungen zu machen und menschenfeindliche und extremistische Haltungen zu fördern.
 
Mit solchen Haltungen ist IJAB nicht einverstanden und stellt dem ein gemeinsames Verständnis Internationaler Jugendarbeit und ihrer Ziele entgegen und macht sich das Verständnis von Menschenrechten, wie sie in der Menschenrechtscharta der UN, des Europarats sowie in Verfassungen vieler Länder und dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland niedergelegt sind, zu eigen. Auf diesen Grundlagen versteht sich Internationale Jugendarbeit und jugendpolitische Zusammenarbeit auch als Beitrag zur Entwicklung einer starken Zivilgesellschaft und zur Förderung eines demokratischen Gemeinwesens sowie einer gerechten und solidarischen Welt.

Zum Positionspapier

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news-463 Wed, 30 Jan 2019 09:26:39 +0100 START-Stiftung: Stipendien für Jugendliche https://www.jugendmigrationsdienste.de/en/aktuell/detail/start-stiftung-stipendien-fuer-jugendliche/ Die START-Stiftung vergibt auch in diesem Jahr Stipendien an herausragende Jugendliche mit Migrationserfahrung. Bewerbungen nimmt sie vom 01. Februar bis 15. März 2019 entgegen.  

Die START-Stiftung vergibt auch in diesem Jahr Stipendien an herausragende Jugendliche mit Migrationserfahrung. Bewerbungen nimmt sie vom 01. Februar bis 15. März 2019 entgegen.

Was macht START?

START begleitet die Jugendlichen drei Jahre in ihrer persönlichen Entwicklung und bestärkt sie darin, unsere Gesellschaft aktiv mitzugestalten. Durch ein starkes Netzwerk; individuelle Betreuung; finanzielle Unterstützung sowie Veranstaltungen zu Themen wie interkulturelle Kompetenz, MINT und Politik werden ihre Potenziale gefördert. Zugleich werden die Jugendlichen zur Übernahme gesellschaftlichen Engagements ermutigt: Aus Talenten werden Macher!

Wen will die Stiftung erreichen?

Bewerben können sich alle Schüler*innen, die

  • selbst - oder deren Vater oder Mutter - nach Deutschland zugewandert sind,
  • mindestens 14 Jahre alt sind,
  • mindestens noch drei Jahre in einem deutschen Bundesland (außer Baden-Württemberg) auf eine allgemein- oder berufsbildende Schule gehen,
  • im Schuljahr 2019/20 mind. die 9. Klasse besuchen,
  • Deutsch mindestens auf dem Niveau GER-B1 beherrschen,
  • unsere Gesellschaft aktiv mitgestalten und unsere Demokratie stärken wollen,
  • bereit für ein intensives dreijähriges Bildungs- und Engagementprogramm sind.

Zum Ausschreibungsflyer

Zum Ausschreibungsvideo

Bei Fragen kontaktieren Sie bitte das Team der START-Stiftung telefonisch unter 069-300 388 488 (Mo.- Fr., 10:00 – 16:00h) oder per E-Mail an stipendium@start-stiftung.de.

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news-461 Wed, 23 Jan 2019 14:26:00 +0100 Neuer Kurzfilm: TANZEN https://www.jugendmigrationsdienste.de/en/aktuell/detail/neuer-kurzfilm-tanzen/ Jetzt anschauen: Der dritte Film unserer Kurzfilm-Trilogie begleitet eine Tanzgruppe des Jugendmigrationsdienst Düsseldorf. Vielfalt, Gemeinschaft, Kreativität: Das ist JMD. Das sind wir! #werwirsind

Der Kurzfilm zeigt erneut die Vielfalt. Vielfalt der Jugendlichen, Vielfalt in der JMD-Arbeit. Denn die JMD sind mehr als Beraten und Begleiten. Mit ihren Gruppenangeboten schaffen sie Vertrauen, Zusammenhalt und Freundschaft. JMD entdecken Talente und bieten jungen Menschen die Chance, sich auszuprobieren und Teil einer Gruppe zu werden. In diesem Fall stellen wir die Tanzgruppe des JMD Düsseldorf vor. Eine Gruppe aus Jugendlichen unterschiedlichen Alters, Herkunft, sozialem Background. Wir zeigen die jungen Menschen selbstbewusst, stark, talentiert und als Gemeinschaft. Freundschaft, sich gegenseitig zu unterstützen und die Vielfalt der anderen anzuerkennen, zeigt die Besonderheit dieser Tanzgruppe und wie wichtig die JMD-Gruppenangebote zur sozialen Integration junger Menschen beitragen.


Wir leben zusammen. Wir machen Zukunft. Wir gestalten gemeinsam. WIR sind JMD!

Zum Video auf Youtube

 

Konzept: Eva Acir // Delia Baum

Kamera/Regie: Delia Baum

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news-459 Fri, 07 Dec 2018 10:47:09 +0100 400 Chancen beim 5. Aktionstag "Ein Tag Azubi" https://www.jugendmigrationsdienste.de/en/aktuell/detail/400-chancen-beim-5-aktionstag-ein-tag-azubi/ Am 22. November veranstaltete das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gemeinsam mit den Wirtschaftsjunioren Deutschlands zum fünften Mal den Aktionstag „Ein Tag Azubi“. Bundesweit öffneten hunderte Unternehmen aus rund 40 Regionen Deutschlands ihre Türen. Knapp 400 junge Menschen erhielten die Chance, einen Tag lang Azubi zu sein. Die Jugendlichen begleiteten Auszubildende bei ihrer Arbeit und lernten den Berufsalltag aus erster Hand kennen. Am 22. November veranstaltete das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gemeinsam mit den Wirtschaftsjunioren Deutschlands zum fünften Mal den Aktionstag „Ein Tag Azubi“. Bundesweit öffneten hunderte Unternehmen aus rund 40 Regionen Deutschlands ihre Türen. Knapp 400 junge Menschen erhielten die Chance, einen Tag lang Azubi zu sein. Die Jugendlichen begleiteten Auszubildende bei ihrer Arbeit und lernten den Berufsalltag aus erster Hand kennen.


© WJD/Lars May

"Mit dem Aktionstag ‚Ein Tag Azubi‘ geben wir jungen Menschen die Möglichkeit, ihren Wunschberuf auszuprobieren. Die Jugendlichen können ihre Talente entdecken und kommen direkt mit möglichen Arbeitgebern ins Gespräch“, veranschaulicht Kristine Lütke, Bundesvorsitzende der Wirtschaftsjunioren Deutschland. Bundesweit beteiligten sich verschiedenste Unternehmen – vom Einzelhändler bis zum DAX-Konzern. „Der Aktionstag ist eine wahre Erfolgsgeschichte, sowohl für uns Wirtschaftsjunioren als auch für die Jugendlichen. In den vergangenen Jahren konnten wir zahlreiche Praktika und Lehrstellen vermitteln", fügt Kristine Lütke hinzu. Auch im Jahr 2018 war dies wieder möglich, u.a. in Regensburg oder Freiburg.

Der Aktionstag "Ein Tag Azubi" ist Bestandteil des Projektes "JUGEND STÄRKEN: 1000 Chancen". Das gemeinsame Projekt des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Wirtschaftsjunioren Deutschland unterstützt junge Menschen mit schwierigen Ausgangsbedingungen beim Eintritt ins Berufsleben.

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news-458 Tue, 04 Dec 2018 11:55:41 +0100 Auftakt mit Bundesministerin https://www.jugendmigrationsdienste.de/en/aktuell/detail/auftakt-mit-bundesministerin/ Mehr als 200 Fachkräfte der Jugendmigrationsdienste (JMD) haben 2018 ihre Arbeit aufgenommen, um im Rahmen des Präventionsprogramms „Respekt Coaches“ Schülerinnen und Schüler als mündige Individuen zu stärken und ihr Demokratieverständnis zu fördern. Am 16.11. gab Bundesjugendministerin Dr. Franziska Giffey in Hannover den offiziellen Auftakt zum Programm. Mit dabei waren Jugendliche und JMD-Mitarbeitende aus ganz Deutschland. Mehr als 200 Fachkräfte der Jugendmigrationsdienste (JMD) haben 2018 ihre Arbeit aufgenommen, um im Rahmen des Präventionsprogramms „Respekt Coaches“ Schülerinnen und Schüler als mündige Individuen zu stärken und ihr Demokratieverständnis zu fördern. Am 16.11. gab Bundesjugendministerin Dr. Franziska Giffey in Hannover den offiziellen Auftakt zum Programm. Mit dabei waren Jugendliche und JMD-Mitarbeitende aus ganz Deutschland.

Sich diesen Themen zu stellen ist ein Zeichen von Stärke


„Lass uns reden! Reden bringt Respekt.“ So lautet das Motto des Programms, das Mädchen und Jungen ab 12 Jahren für ein verständnisvolles Miteinander an Schulen fit macht. Dadurch sollen sie auch vor religiösem Extremismus geschützt werden. Denn die eigene Meinung zu äußern, andere Positionen zuzulassen und sich gegen ungewollte Einflüsse zu behaupten ist nicht immer leicht. Die Jugendmigrationsdienste setzen im Rahmen des Programms speziell geschulte Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter ein, die gemeinsam mit Schulen und Trägern der politischen Bildung sowie der Radikalisierungsprävention passgenaue Gruppenangebote entwickeln. 110 von ihnen nahmen an der Auftaktveranstaltung in der Gemeinsamen Berufseinstiegsschule Hannover Teil.

Unterstützung für Lehrkräfte, Ansprechpersonen für Jugendliche

Im Podiumsgespräch mit Dr. Franziska Giffey und der niedersächsischen Sozialministerin Dr. Carola Reimann erklärte JMD-Mitarbeiterin Judith Grautstück ihre Herangehensweise im Programm „Respekt Coaches“. Ziel sei es, Lehrkräfte, Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter zu unterstützen und ein Zusatzangebot zu schaffen. „Wir wollen außerhalb dessen, was die Lehrkräfte leisten können, Ansprechpartner sein und langsam ein Vertrauensverhältnis aufbauen.“ Dazu würden sie sowie ihre Kolleginnen und Kollegen erst einmal zuschauen, zuhören und herausfinden, was die jeweilige Schule braucht – ein langsamer Prozess, für den Schulsozialarbeitern oft die Zeit fehle, weil sie als „Feuerwehr“ in akute Konflikte eingreifen müssten. „Wir bringen nicht noch mehr Arbeit, sondern nehmen welche ab.“

Empowerment steht im Fokus des Programms, dessen Bedeutung Giffey unterstrich: „Wenn Schüler beschimpft oder gemobbt werden, weil sie anders aussehen, einen anderen Glauben haben oder anderer Herkunft sind, dann ist es höchste Zeit zu handeln.“ Sich diesen Themen als Schule zu stellen, sei ein Zeichen der Stärke. „Respekt Coaches“ schütze Jugendliche auch vor politischer Radikalisierung, betonte Reimann. „Gefühlte oder tatsächliche Ablehnung kann die Tendenz zur Flucht in Abschottung und Radikalisierung verstärken. Wenn Land, Schulen und Jugendmigrationsdienste hier eng zusammenarbeiten, können wir große Kräfte bündeln.“

Im Podium sprachen Pavlos und Sky aus Duisburg über ihre Erfahrungen mit Ausgrenzung an der Schule

Jede Person respektieren, wie sie ist


Dass das Programm schon nach kurzer Zeit Früchte trägt, zeigte der Auftritt von Sky, Pavlos und Can-Maximilian, Schüler der Herbert Grillo Gesamtschule Duisburg-Marxloh. Dort wurde im Rahmen des Präventionsprogramms eine Rap-AG gegründet. In einem selbstgedichteten Rap setzten sich die 14- und 15-Jährigen mit Ausgrenzung und Mobbing auseinander, bewiesen Mut und Reflexionsvermögen. „Jeder soll respektiert werden, so wie er ist“, findet Pavlos. Er und seine Freunde haben Vertrauen zu den JMD-Mitarbeitenden gefasst, wie Sky berichtet: „Die sind wie Kollegen, also wie Kumpels. Mit denen kann man einfach frei reden.“

Gut vernetzt und wissenschaftlich begleitet

Das Angebot umfasst Gruppenangebote und Exkursionen, bei denen Schülerinnen und Schüler lernen, sich im Diskurs mit anderen zu positionieren und unterschiedliche Auffassungen oder religiöse Überzeugungen zuzulassen. Den jeweiligen Unterstützungsbedarf legt der oder die Mitarbeitende des örtlichen Jugendmigrationsdienstes gemeinsam mit der Schule in einem Präventionskonzept fest. Ergänzend bieten die JMD-Fachkräfte sozialpädagogische Begleitung und Beratung beim Übergang von der Schule in den Beruf an.

Umgesetzt wird das Vorhaben von den Jugendmigrationsdiensten in Zusammenarbeit mit Trägern der politischen Jugendbildung und der Extremismusprävention an bundesweit 168 Standorten. Einer dieser Partner ist das Projekt „bildmachen – Politische Bildung und Medienpädagogik zur Prävention religiös-extremistischer Ansprachen in sozialen Medien“, das Koordinatorin Canan Korucu in Hannover vorstellte.

Das JMD-Programm „Respekt Coaches“ wird zudem wissenschaftlich begleitet: Das Institut für Entwicklungsplanung und Strukturforschung (ies) sowie das Institut für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik (INBAS) führen Befragungen und Fallstudien durch, um die Wirkung auf den sozialen Umgang an den Schulen zu testen. „Respekt Coaches“ ist Teil des Nationalen Präventionsprogramms gegen islamistischen Extremismus und wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. 2018 standen für das Vorhaben 20 Millionen Euro bereit. 2019 sollen die Mittel auf 23 Millionen Euro erhöht werden.

Text: Johanna Böttges, Servicebüro Jugendmigrationsdienste

Fotos: Janto Trappe

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news-456 Fri, 23 Nov 2018 15:36:10 +0100 Zusammenleben gestalten: Austauschtreffen der Standorte im Modellprojekt „JMD im Quartier“ https://www.jugendmigrationsdienste.de/en/aktuell/detail/zusammenleben-gestalten-austauschtreffen-der-standorte-im-modellprojekt-jmd-im-quartier/ Zur Zwischenbilanz nach dem ersten Jahr im Modellprojekt "Jugendmigrationsdienst im Quartier" trafen sich Mitarbeitende sowie Vertreterinnen und Vertreter der Trägergruppen und der beteiligten Bundesministerien in Frankfurt am Main. Vom 6. bis 7. November 2018 gab es neben Workshops zu Partizipation und Netzwerkarbeit einen Fachvortrag über digitale Medien und Jugendbeteiligung.   Zur Zwischenbilanz nach dem ersten Jahr im Modellprojekt "Jugendmigrationsdienst im Quartier" trafen sich Mitarbeitende sowie Vertreterinnen und Vertreter der Trägergruppen und der beteiligten Bundesministerien in Frankfurt am Main. Vom 6. bis 7. November 2018 gab es neben Workshops zu Partizipation und Netzwerkarbeit einen Fachvortrag über digitale Medien und Jugendbeteiligung.

„Mittendrin“ – das war die große Überschrift des zweiten Standorttreffens. Nicole Graf, Referatsleiterin für den Bereich Soziale Stadt im Bundesinnenministerium, und Sabine Schulte Beckhausen, Referatsleiterin für Integration und Jugendsozialarbeit im Bundesjugendministerium, konnten die 35 Teilnehmenden direkt im Stadtteil Gallus begrüßen. Dort liegt der Frankfurter Standort von „JMD im Quartier“.

Talkrunde mit Vertretenden der Modellprojekt-Standorte

Eine Fahrradflotte, bereitgestellt von jungen Menschen für das Quartier in Wuppertal, Anti-Aggressionstrainings in Peine, ein Stadtteilfest in Völklingen oder eine vielbeachtete Fotoausstellung in Neubrandenburg: In einer Talkrunde berichteten vier Mitarbeitende über ihre Vorgehensweise bei der Umsetzung von Mikroprojekten. Wie erreiche ich einen Austausch im Quartier, wo viele Gruppen eher unter sich bleiben? Wie binde ich junge Menschen frühzeitig in den Mikroprojekten ein? Erfolge und Herausforderungen im Modellprojekt wurden diskutiert und gemeinsam Lösungswege gesucht.

Junge Menschen nutzen digitale Medien. Um sie anzusprechen, muss man die aktuellen Kommunikationskanäle kennen. Jürgen Ertelt vom Projekt jugend.beteiligen.jetzt zeigte in einem interaktiven Vortrag nicht nur, wie man junge Leute über neue Medien erreicht. Er machte auch klar: Onlinetools bieten die Chance, junge Menschen besser bei der Planung von Projekten einzubinden und ihnen somit eine (gewichtigere) Stimme zu geben.

Die Partizipation junger Menschen und die nachhaltige Netzwerkarbeit im Modellprojekt standen in zwei Themenworkshops auf dem Programm. In einem Mix aus Theorie und Praxis berichteten die Mitarbeitenden von ihren Erfahrungen und arbeiteten an der Erstellung von Leitfäden.

In den Workshops werden die Teilnehmenden gemeinsam kreativ

Vielschichtigkeit der Quartiere

Die Vielschichtigkeit eines „JMD im Quartier“-Standortes erlebten die Teilnehmenden am zweiten Tag während des gemeinsamen Quartiersrundgangs im Frankfurter Gallus. Zwischen dem modernen Europaviertel, dem neuesten Teil des Quartiers, und dem „alten“ Arbeiterviertel Gallus liegen Welten. „JMD im Quartier“ will den Austausch der Bewohnerinnen und Bewohner fördern und neue Perspektiven aufzeigen. Die gute Vernetzung im Quartier ist hierbei ein Erfolgsfaktor, wie beim Besuch von „Pax & People – Kirche im Europaviertel“ und des „Quartiersmanagement Gallus“ deutlich wurde.

Mit vielen neuen Eindrücken verabschiedeten schließlich die JMD-Bundestutorinnen und -tutoren der vier JMD-Träger – Arbeiterwohlfahrt, Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit, Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit und Internationaler Bund – die Teilnehmenden und motivierten sie für die anstehenden Aufgaben und Mikroprojekte in ihren Quartieren.

Talibe Süzen (AWO Bundesverband) und Walter Weissgärber (BAG EJSA) verabschieden die Teilnehmenden am Ende des Standorttreffens


Weitere Informationen zum Modellprojekt „JMD im Quartier“

Text: Benjamin Reichpietsch, Projektkoordination „JMD im Quartier“

Fotos: Servicebüro Jugendmigrationsdienste

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news-453 Wed, 12 Sep 2018 12:23:01 +0200 Neue JMD-Ausstellung YOUNIWORTH – Jetzt bewerben für 2019 https://www.jugendmigrationsdienste.de/en/aktuell/detail/neue-jmd-ausstellung-youniworth-jetzt-bewerben-fuer-2019/ Es ist soweit: Die JMD-Ausstellung tourt wieder durch Deutschland – mit neuem Konzept, ansprechendem Design und einem spannenden Namen: YOUNIWORTH.  

Die Ausstellung sensibilisiert für die Themen Jugend und Jugendmigration und richtet ihren Fokus auf Gemeinsamkeiten und das Zusammenleben von Jugendlichen in Deutschland. Zuhören, Entdecken und Verstehen, Vorurteile hinterfragen, sich besser Kennenlernen – dazu laden sieben multimediale und interaktive Stationen Besucher und Besucherinnen ein, in einen Austausch und Dialog zu kommen.

Die inhaltlichen Schwerpunkte spiegeln die Arbeit der Jugendmigrationsdienste wider. Zugleich informiert die Ausstellung über die Angebote der Jugendmigrationsdienste. Eine in der Ausstellung integrierte JMD-Station mit individuellen Gestaltungsmöglichkeiten lädt die Besucherinnen und Besucher ein, Ihren JMD näher kennenzulernen. YOUNIWORTH eröffnet damit neue Räume für einen fachlichen und persönlichen Austausch und unterstützt Sie bei Ihrer Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit.

Die JMD-Ausstellung richtet sich an junge Menschen ab 14 Jahren. Neben (Berufs-) Schulklassen, Integrationskursen oder Jugendgruppen ist YOUNIWORTH auch für Fachkräfte, Politik sowie für die interessierte Öffentlichkeit informativ.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem beigefügten Informationsblatt oder besuchen Sie unsere Website www.youniworth.de!

Setzen Sie sich mit uns in Verbindung und bewerben Sie sich jetzt für das Jahr 2019!

Ansprechperson:
Julia Bühler,
Projektleiterin JMD-Ausstellung YOUNIWORTH
Tel: 0228- 95968-25, youniworth@jugendmigrationsdienste.de

Ausschreibung

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news-451 Wed, 22 Aug 2018 08:48:33 +0200 Jugendmeile beim BMFSFJ am 25./26. August 2018 https://www.jugendmigrationsdienste.de/en/aktuell/detail/jugendmeile-beim-bmfsfj-am-2526-august-2018-1/ Am letzten Augustwochenende (25./26. August 2018) lädt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend wieder zum Tag der offenen Tür - und ihr könnt dabei sein! An beiden Tagen gibt es zwischen 10 und 18 Uhr viele Aktionen und ein Bühnenprogramm.

 

"Deutschland spürbar stärker machen. Starke Familien für ein stärkeres Land"

Dr. Franziska Giffey heißt Bürgerinnen und Bürger zum Tag der offenen Tür im Bundesfamilienministerium willkommen

Unter dem Motto "Deutschland spürbar stärker machen. Starke Familien für ein stärkeres Land" lädt Bundesministerin Dr. Franziska Giffey alle Bürgerinnen und Bürger am 25. und 26. August zum Tag der offenen Tür der Bundesregierung in das Bundesfamilienministerium: "Der Tag der offenen Tür bietet eine gute Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und einander zuzuhören. Natürlich möchten wir unseren Gästen an diesem Wochenende aber auch zeigen, welche Programme, Projekte und Initiativen das Bundesfamilienministerium bereits auf den Weg gebracht hat".

Bürgerinnen und Bürger können sich auf dem Infomarkt über die zahlreichen Serviceangebote des Familienministeriums informieren und vor Ort Programme, Projekte und Initiativen des Hauses kennenlernen. Das Bühnen- und Mitmachprogramm für Jung und Alt wurde mit Hilfe der zahlreichen Projektpartnerinnen und Projektpartner des Ministeriums auf die Beine gestellt und wird von Moderatorin Shary Reeves präsentiert. 

Die eigenständige Jugendpolitik des Hauses präsentiert sich auf der gesperrten Glinkastraße vor dem Bundesfamilienministerium als "Jugendmeile" und bietet vielfältige Mitmachaktionen. 

Auch die Online-Kommunikation des Bundesfamilienministeriums liegt in der Hand der Jugend - Jugendreporterinnen und Jugendreporter berichten am gesamten Wochenende live von der Veranstaltung. Am Samstagnachmittag stellt sich Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey den Fragen der jungen Menschen und diskutiert mit ihnen zum Thema "Mobbing und Hass im Internet und in der Schule".

"Mir ist wichtig, dass wir in unserer Gesellschaft gegen jede Form des Mobbings vorgehen, ob durch körperliche Gewalt, durch dumme Sprüche und Hänseleien gegenüber Andersgläubigen, oder auch im Netz, wo man sich gut in der Anonymität verstecken kann. Gerade habe ich das Präventionsprogramm "Anti-Mobbing-Profis/Respect Coaches" gestartet, damit Schulen mehr Unterstützung beim Thema Mobbing bekommen.

"Am Sonntagmorgen öffnet das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ebenfalls seine Pforten. Ab 11 Uhr begrüßt Staatssekretärin Juliane Seifert alle Gäste im Ministerium und lädt zu einem offenen Bürgerdialog zur Zukunft Europas ein. 

Alle Bundesministerien, das Bundeskanzleramt sowie das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung öffnen am 25. und 26. August unter dem Motto "Hallo, Politik" ihre Türen. 

Ein kostenloser Shuttleservice bringt die Besucherinnen und Besucher zu den verschiedenen Standorten. Alle Ressorts der Bundesregierung werden erhöhte Sicherheitsvorkehrungen zum Tag der offenen Tür treffen.Auch vor dem Bundesfamilienministerium wird auf der Glinkastraße an den Haupteingängen zur Jugendmeile eine Sicherheitsüberprüfung aller Gäste durchgeführt.

Die Berliner Glinkastraße wird zwischen Tauben‐ und Jägerstraße zur JUGENDMEILE - mit Sport, Kultur und Aktionen für Jugendliche und junge Erwachsene.

Auf der Jugendmeile könnt ihr diesmal eigene Songs loopen und Insektenhotels selber bauen, ihr könnt bouldern und kickern, fair gehandelte T‐Shirts bedrucken, Karnevalskostüme aus Europa anprobieren oder euch mit dem Lebensraum Wasser beschäftigen. Auf euch warten auch Fotoaktionen, Zirkus und Akrobatik, eine Popcornmaschine, ein Wurfgeschwindigkeits‐Cube, ein Suchspiel mit Virtuell‐Reality‐Brille und natürlich eine Chill‐Out‐Zone. Außerdem könnt ihr eure Meinung bei Beteiligungsrunden loswerden und euch die Jugendstrategie des Ministeriums genauer anschauen. Und es gibt viele nützliche Informationen über die Jugendfreiwilligendienste, über euer Recht auf geschlechtliche Selbstbestimmung, über internationale Jugendarbeit, über die U18‐ Wahlen und den Girls'‐ bzw. Boys' Day. Wie jedes Jahr könnt ihr auch an Umfragen teilnehmen und bei dem einen oder anderen spannenden Quiz mitmachen.

Wer macht in diesem Jahr mit? Die Deutsche Sportjugend mit dem Deutschem Handballbund, die Deutsche Schreberjugend und das Jugendnetzwerk Lambda e.V. sowie CABUWAZI - Kinder‐ und Jugendzirkus Berlin sind ebenso dabei wie die Jugend des Deutschen Alpenvereins, die Deutsche Chorjugend e.V., die DLRG‐Jugend und die Jugendpresse Deutschland e.V.. Auf der Jugendmeile trefft ihr außerdem die Koordinierungsstelle für die U18‐Wahlen in Berlin und die Werkstatt MitWirkung, den Bund Deutscher Karneval‐Jugend, das Deutsche Kinderhilfswerk, die Projekte "Acht e.V. - Social entrepreneurship education in der Jugendarbeit" und "jugend.beteiligen.jetzt", die Jugendmigrationsdienste und "JUGEND STÄRKEN: 1.000 Chancen", die Jugendfreiwilligendienste, das Kompetenzzentrum Jugend‐Check, die Koordinierungsstelle "Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft" und natürlich das Bundesjugendministerium.

Flyer

Die Jugendmeile ist Teil des Tages der offenen Tür des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Weitere Informationen zur Jugendstrategie findet ihr auf www.jugendgerecht.de und bei Twitter über @jugendgerecht und #jugendgerecht. Informationen zum Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie zum Tag der offenen Tür 2018 gibt es auf www.bmfsfj.de, Facebook, Instagram und bei Twitter über @bmfsfj und #TdoT18.

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news-449 Mon, 20 Aug 2018 10:16:07 +0200 Neuerscheinung: Tipps für geflüchtete Jugendliche, die mit ihrer Familie in Deutschland leben https://www.jugendmigrationsdienste.de/en/aktuell/detail/neuerscheinung-tipps-fuer-gefluechtete-jugendliche-die-mit-ihrer-familie-in-deutschland-leben/ Welche Rechte haben Jugendliche in Deutschland und wie können sie diese durchsetzen? Was ist Diskriminierung und was kann man dagegen tun? Welche Perspektiven und Möglichkeiten gibt es für Schule, Ausbildung, Studium und Beruf? Wo und wie können junge Geflüchtete und ihre Familien Unterstützung, Hilfe und Beratung finden? Welche Perspektiven gibt es für den Aufenthalt und die Familienzusammenführung? Und was ist, wenn jemand aus der Familie krank wird? Die Initiative „Jugendliche ohne Grenzen“ hat mit dem Bundesfachband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF) eine Broschüre erarbeitet, die sich an geflüchtete Jugendliche richtet, die mit ihrer Familie in Deutschland leben. Borschüre "Neu anfangen", zum kostenlosen Download unter: https://b-umf.de/material/neu-anfangen/ Welche Rechte haben Jugendliche in Deutschland und wie können sie diese durchsetzen? Was ist Diskriminierung und was kann man dagegen tun? Welche Perspektiven und Möglichkeiten gibt es für Schule, Ausbildung, Studium und Beruf? Wo und wie können junge Geflüchtete und ihre Familien Unterstützung, Hilfe und Beratung finden? Welche Perspektiven gibt es für den Aufenthalt und die Familienzusammenführung? Und was ist, wenn jemand aus der Familie krank wird? Die Initiative „Jugendliche ohne Grenzen“ hat mit dem Bundesfachband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF) eine Broschüre erarbeitet, die sich an geflüchtete Jugendliche richtet, die mit ihrer Familie in Deutschland leben.

Borschüre "Neu anfangen", zum kostenlosen Download unter: https://b-umf.de/material/neu-anfangen/

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news-446 Fri, 13 Jul 2018 09:11:06 +0200 JMD-Bericht aus Belarus: Freizeit und Jugendkulturen (PNJ-Studienreise) https://www.jugendmigrationsdienste.de/en/aktuell/detail/jmd-bericht-aus-belarus-freizeit-und-jugendkulturen-pnj-studienreise/ PNJ Studienreise nach Belarus (Weißrussland)„Jugendfreizeitgestaltung und Jugendkulturen“15.04.-20.04.2018 von Alexander Böhler (JMD Montabaur) BELARUS - das Land der Möglichkeiten und Chancen

Hintergrund

Das Pressenetzwerk für Jugendthemen e.V. (PNJ) bietet viele Studienreisen auch für JMD-Kolleginnen und JMD-Kollegen an. Die entsprechenden Informationen werden immer hier auf dem JMD-Portal und dem JMD-Marktplatz veröffentlicht, oder direkt auf: www.pressenetzwerk.de)


Weißrussland oder Belarus bzw. traditionell Belorussija, ist ein osteuropäischer Binnenstaat, der an Polen, die Ukraine, Russland, Lettland und Litauen grenzt. Bei der Auflösung der Sowjetunion wurde die Sowjetrepublik Belarus am 25. August 1991 unabhängig. Seit 1994 regiert Präsident Aljaksandr Lukaschenko, das Land. (Ihm wird nachgesagt, dass er sehr autoritär regiert.) Belarus ist der einzige Staat in Europa, in der bis heute die Todesstrafe vollstreckt wird.

In Belarus leben 9,5 Mio. Menschen auf einer Fläche von gut 200.000 km². Die Hauptstadt ist Minsk ist, die Amtssprache weißrussisch (altrussischer/ukrainischer Dialekt) sowie Russisch und als Währung gilt der weißrussische Rubel.

 
Ziele der Inforeise und Fragen, die die Studien-Gruppe bewegten:

  • Kennenlernen des Landes und der Kultur
  • Kennenlernen der Menschen dort und deren Lebensstil insbesondere der Jugendkulturen und deren Freizeitgestaltung
  • Fachlicher Austausch mit dem Ziel der Vernetzung
  • Erfahrung und Weiterentwicklung Interkultureller Kompetenzen
  • Abbau möglicher Vorurteile

Wie leben die Menschen dort? Wie lebt die Jugend? Was macht sie aus? Was beschäftigt sie? Welche Informationen haben weißrussische junge Menschen über den Westen bzw. welche interkulturellen Kompetenzen besitzen sie?

Bei vielen Fachkräftebegegnungen und Austauschmaßnahmen der letzten Jahre haben wir festgestellt, dass interkulturelle Kompetenz im Zuge der Globalisierung, sowohl in Deutschland und in Europa als auch weltweit, auf lange Zeit ein aktuelles Thema sein und bleiben wird. Daher ist es wichtig, dass die Akteure und Akteurinnen der Jugendsozialarbeit vorbereitet und weiter geschult werden. Sie sollten mögliche Erfahrungsaustausche suchen und sich selbst in Situationen begeben, um sich auszuprobieren, interkulturelle Kompetenzen einsetzen und leben zu können.

Für diese Ziele scheint Belarus das nahezu perfekte Land. Es ist einerseits ein osteuropäischer Binnenstaat, der wie erwähnt an Polen, die Ukraine, Russland, Lettland und Litauen grenzt. Andererseits ist es geschichtlich ein multiethnisches Land, in dem mehr als 15 verschiedene Nationen friedlich und konstruktiv miteinander leben. Interkulturelles Lernen beginnt dort bereits im Kindergarten und setzt sich in der Schule, im Studium und in den verschiedensten Jugendorganisationen und Jugendszenen fort.

Auch der Alltag ist oft durch diese multiethnische Gesellschaft geprägt. Die Menschen scheinen glücklich und zufrieden zu sein; man gewinnt den Eindruck, dass Hilfsbereitschaft und Offenheit ein wichtiges Merkmal des Zusammenlebens, insbesondere der Jugend, ausmachen. Wo auch immer wir unterwegs waren, haben wir interessierte und wissbegierige junge Menschen kennengelernt. Viele von ihnen, vor allem junge Frauen, engagieren sich ehrenamtlich: Sei es für Kinder und Jugendliche im UNICEF bzw. in den UNESCO Clubs oder in sonstigen freiwilligen Diensten.

Sowohl staatliche Organisationen als auch NGO’s fördern unterschiedliche Präventionsprogramme. Ein passender Slogan lautet: gesund leben und ein gesundes Leben führen. Deshalb gehören sexual-pädagogischen Angebote oder die Drogen- und Suchtpräventionsprogramme zum Alltag.

Die politische Bildung gewinnt ebenfalls an Bedeutung. Des Weiteren wird die Ausbildung von Jugendlichen zu Jugendleitern/innen befördert.

Resümee: Möglichkeiten und Chancen

Im Rückblick lässt sich trotz scheinbar vieler negativer Berichten über Belarus sagen, dass Weißrussland nicht nur mittendrin im wirtschaftlichen Aufschwung ist, sondern auch auf einem guten Wege der Neuorientierung. Der Demokratisierungsprozess scheint zwar langsam, aber voranzugehen. Man legt vor allem großen Wert auf die Bekämpfung von Korruption (bis hin zur Verweigerung des Taxisfahrers, Trinkgeld anzunehmen), auf das friedliche Miteinander der verschiedenen Ethnien und auf den Sozialisierungsprozess der weißrussischen Jugend.

Das heutige Belarus ist auch „äußerlich“ nicht mit früheren Zeiten zu vergleichen. Die Sauberkeit der Stadt Minsk fällt ins Auge, die Höflichkeit und Hilfsbereitschaft der Menschen ist wohltuend, man bekommt das Gefühl, in einer großen west- oder mitteleuropäischen Hautstadt zu sein.

Die Menschen sind beständig auf Suche nach erfolgreichen Konzepten und Umsetzungsideen. Es werden Stipendien für junge Talente ausgeschrieben, Auslandserfahrungen sind gewünscht. Die Rückkehr mit neuem Know-How wird belohnt (Wohnung, Arbeitsplatz und guter Lohn), um das eigene Land zu unterstützen. Überhaupt gilt: in die heutige Jugend und morgige Führung investiert Belarus sehr viel: sei es Früh- oder Talentförderung, multikulturelle oder auch politische Bildung, Werteerziehung von Respekt und Toleranz!

Bei der Entwicklung neuer Konzepte, z.B. in der Jugendarbeit, schaut Belarus gerne über den eigenen Tellerrand hinaus und macht sich Konzepte und Programme anderer Länder gerne zu eigen (aus Deutschland insbesondere das Schul- und Ausbildungssystem sowie die soziale Versorgung). 

Neben der Wirtschaft, die häufig Impulse für eine fruchtbare Zusammenarbeit mit anderen Länder initiiert, müssen auch weitere politische und gesellschaftliche Kräfte, wie z.B. erfahrene Träger der Jugendhilfe, tätig werden. Dies sollte ein gegenseitiger Prozess werden, von dem beide Seiten profitieren.

Eine solche Studienreise des Pressenetzwerks kann hier in Deutschland enorm zur Wissensvermittlung über die Republik Belarus beitragen und dafür Sorge tragen, dass zukünftig weitere Fachkräfte- und Jugendbegegnungen mit Belarus erfolgreich stattfinden können.

gez.: Alexander Böhler

Kontakt:
Jugendmigrationsdienst Montabaur
Alexander BöhlerE-Mail: Alexander.Boehler@diakonie-westerwald.de
www.jugendmigrationsdienste.de/jmd/montabaur

Hauptveranstalter der Inforeise war das Pressenetzwerk für Jugendthemen (PNJ), ein unabhängiger Verein für Journalisten/innen und Multiplikatoren/innen, die sich mit dem Thema „Jugend“ in „aller Welt“ befassen. Außerdem führt das PNJ Fachtagungen, Seminare und Weiterbildungen durch. Im Zentrum der Arbeit des PNJ stehen internationale Austauschprogramme mit Partnerländern wie Ägypten, Kasachstan, Israel, Weißrussland, Niederlande, Mazedonien und Griechenland. In den Recherchen des PNJ sind überwiegend Jugendkulturen und -szenen das Hauptthema.

Kontakt zum PNJ
Pressenetzwerk für Jugendthemen e.V. (PNJ), Bonn
Jörg Wild, Tel: 0228 217786

buero@pressenetzwerk.de
www.pressenetzwerk.de

 

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news-439 Wed, 13 Jun 2018 10:29:59 +0200 Neuer Kurzfilm der JMD online #werwirsind https://www.jugendmigrationsdienste.de/en/aktuell/detail/neuer-kurzfilm-der-jmd-online-werwirsind/ Die Trilogie geht weiter - der zweite Kurzfilm der JMD zeigt den Schwerpunkt unserer Arbeit: Gemeinsam leben und Integration gestalten. Anschauen und lächeln.    

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news-438 Fri, 08 Jun 2018 14:31:31 +0200 Die JMDs auf dem 23. Deutschen Präventionstag in Dresden https://www.jugendmigrationsdienste.de/en/aktuell/detail/die-jmds-auf-dem-23-deutschen-praeventionstag-in-dresden/ Weil Integration auch Prävention ist, präsentieren sich die Jugendmigrationsdienste am 11. und 12. Juni in Dresden auf dem DPT. Eröffnet wird der Kongress von Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey. Presseinformation    

Die Jugendmigrationsdienste (JMD) präsentieren sich auf dem 23. Deutschen Präventionstag in Dresden

8. Juni 2018/DRESDEN
Der 23. Deutsche Präventionstag ist am 11. und 12. Juni im Internationalen Kongress Center Dresden. Eröffnet wird der diesjährige Kongress durch Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey im Panel Politik. Der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen Michael Kretschmer hat die Schirmherrschaft des diesjährigen Kongresses übernommen.

Eine große Anzahl der angebotenen Vorträge und Veranstaltungen widmet sich dem diesjährigen Schwerpunktthema „Gewalt und Radikalität – Aktuelle Herausforderungen für die Prävention“. Darüber hinaus sind viele andere Aspekte der Präventionsarbeit vertreten.

 

Der Deutsche Präventionstag ist der weltweit größte Kongress speziell für das Arbeitsgebiet der Kriminalprävention sowie angrenzender Präventionsbereiche. Die Veranstalter erwarten mehrere tausend Gäste, haupt- oder ehrenamtlich tätige Verantwortungsträger aus Praxis, Forschung und Politik. Die Besucher können sich in 110 Fachvorträgen und 44 praxisorientierten Projektspots informieren und zu unterschiedlichen Präventions-Themen austauschen. Im Ausstellungsbereich informieren rund 150 Infostände über Präventionsprojekte und aktuelle Entwicklungen in Deutschland und Europa. Außerdem gibt es Infomobile, Sonderausstellungen, Posterpräsentationen, verschiedene Bühnenstücke, eine Kinder-Uni sowie zahlreiche nationale und internationale Begleitveranstaltungen.

Die Jugendmigrationsdienste (JMD) sind mit einem eigenen Stand bei dem Kongress vertreten.  Praktikerinnen und Praktikern informieren über ihre vielfältigen Beratungsangebote für junge Menschen mit Migrationshintergrund. Denn Integrationsarbeit ist Präventionsarbeit!Bundesweit stehen die Mitarbeitenden der rund 460 JMD vor Ort für alle Fragen rund um das Thema Integration bereit. Junge Menschen mit Migrationshintergrund werden bei ihrem Integrationsprozess in Deutschland umfassend begleitet. Individuelle Unterstützung, Gruppen- und Bildungsangebote sowie eine intensive Vernetzung in Schule und Ausbildungsbetriebe zählen zu den wesentlichen Aufgaben der Jugendmigrationsdienste.

Das Programm Jugendmigrationsdienste wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).



Weitere Informationen


Pressekontakt
Eva Acir
Servicebüro JMD
acir@jugendmigrationsdienste.de

 

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news-437 Thu, 17 May 2018 09:41:43 +0200 Von ungehobenen Schätzen YOUNIWORTH – Premiere der JMD-Ausstellung im Jugendberatungshaus Neukölln https://www.jugendmigrationsdienste.de/en/aktuell/detail/von-ungehobenen-schaetzen-youniworth-premiere-der-jmd-ausstellung-im-jugendberatungshaus-neukoelln/ Neukölln ist jung, bunt und hat eine denkbar lange Tradition in Sachen Migration und Integration. Welcher Ort also könnte geeigneter sein, um YOUNIWORTH, die neue Wanderausstellung der Jugendmigrationsdienste (JMD) zu eröffnen?


Die JMD-Wanderausstellung hat viel zu bieten. Film, interaktives und spannende Erkenntnisse

Berlin, 15.05.2018 - Neukölln ist jung, bunt und hat eine denkbar lange Tradition in Sachen Migration und Integration. Welcher Ort also könnte geeigneter sein, um YOUNIWORTH, die neue Wanderausstellung der Jugendmigrationsdienste (JMD) zu eröffnen?

Keiner. Denn die Ausstellung zum Thema Zusammenleben von jungen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund passt überall in Deutschland. Doch das Jugendberatungshaus der Neuköllner Netzwerk Berufshilfe (NNB) e.V. mit den Jugendmigrationsdiensten (JMD) von Diakonie und Internationaler Bundwar thematisch und atmosphärisch perfekt für die Premiere in Neukölln, einem Ort, an dem 150 Nationen zusammenleben. Das fand auch Bezirksbürgermeister Martin Hikel, der den multinationalen Stadtteil als „ein Tor der Welt“ sieht – ein Zusammenleben mit Chancen, Konflikten und Herausforderungen. „Unser Ziel ist es, jedem Menschen zu ermöglichen, hier selbstbestimmt zu leben. Jeder bekommt eine Chance,“ erzählt Hikel bei seiner Eröffnungsrede. Einen „Bezirk der ungehobenen Schätze“ nennt er Neukölln. Viele der Chancen, Herausforderungen und Schätze, die Hikel benennt, finden sich auch in der JMD-Ausstellung YOUNIWORTH wieder.

 

Alles im Dreiklang

Verstehen – Begegnen – Zusammenleben: Das ist der Dreiklang, der die Ausstellung durchdringt und zusammenhält. Nur durch Begegnungen und Verständnis ist ein gutes Zusammenleben möglich. Wer YOUNIWORTH besucht, wird auf eine unaufdringliche Weise sehr viel lernen. Über die Geschichte der Migration, die so alt ist wie die Menschheit, über die Herkunft mancher Worte, derer wir uns selbstverständlich täglich bedienen, über das Zusammenleben in einer diversen Gesellschaft und über vieles mehr. Nicht zuletzt über sich selbst und die eigenen Vorurteile. All das kommt nicht etwa trocken daher, sondern im Gegenteil sehr unterhaltsam: Der Ausstellungsbesuch gleicht einem Gesellschaftsspiel. Er steckt voller Überraschungen. 


Zwischen Tee und Schokolade

Neuköllner Bezirksbürgermeister Martin Hikel eröffnete die JMD-Ausstellung Youniworth „Neukölln ist der Bezirk der ungehobenen Schätze“

Damit die Ausstellung bei ihrer Eröffnung nicht im Theoretischen verbleibt, führten Eva Acir und Julia Bühler einmal unterhaltsam durch die Ausstellung. Die beiden Mitarbeiterinnen vom Servicebüro Jugendmigrationsdienste in Bonn haben die neue Ausstellung maßgeblich konzipiert und umgesetzt. Sie erklärten das Kofferspiel, bei dem die Besucherinnen und Besucher die Perspektive einer jungen Flüchtenden aus Mogadischu oder eines jungen Mannes aus Marokko einnehmen und überlegen, unter welchen Umständen Kofferpacken sich eben nicht nach Urlaubsvorbereitung anfühlt. Sie überraschten die Gäste bei den „Wörtern mit Migrationshintergrund“ mit neuen Erkenntnissen über die Herkunft unserer Alltagsbegriffe wie „Tee“ und „Schokolade“, sie erklärten das große Selbsterfahrungsspiel für die Suche nach den eigenen Vorurteilen. Und sie demonstrierten das „Herzstück“ der Ausstellung, die interaktiven Video-Interviews mit jungen Erwachsenen unterschiedlicher Herkunft.

 


Begegnung möglich machen

Weil Begegnung und Austausch für Erkenntnis und Verständnis sorgt, gibt es bei YOUNIWORTH - zumindest fast – auch Begegnungen mit „echten“ zugewanderten Jugendlichen. In Video-Installationen können die vier jungen Erwachsenen interaktiv befragt werden.

 

Wer sich auf das „Gespräch“ mit ihnen einlässt und Fragen stellt, wird überrascht werden. Offen, sympathisch und ehrlich sprechen Davoud, Carolina, Mohammad und Bernadette über ihr Leben, ihre Migrationsgeschichte und ihr Zukunftswünsche. „Ich möchte, dass die Menschen wissen, wie wir wirklich sind,“ erklärt Davoud, einer der Video-Protagonisten, der selbst zur Ausstellungseröffnung nach Berlin gekommen ist. Der junge Afghane, der in seiner Heimat von der Taliban bedroht wurde und fliehen musste, möchte sich in Deutschland dafür einsetzen, dass Begegnungen zwischen Einheimischen und Zugewanderten ohne Angst und Vorurteile möglich sind. Denn nur so ist ein friedliches Zusammenleben möglich.

 
Nach den Reden von Bezirksbürgermeister Martin Hikel und der JMD-Bundestutorin der AWO Mirjam Olabi wanderten die vielen Besucherinnen und Besucher der Premiere noch lange selbst durch die Ausstellung. Sie probierten aus, entdeckten, lauschten, rätselten, packten digitale Koffer, überlegten und tauschten sich mit den Fachkräften aus JMD und Jugendhilfe über die Ausstellung aus. Musikalisch untermalt wurde die Premiere mit kurdischen Songs von Eylo.

 

Eine Ausstellung geht auf Wanderschaft

Es war eine gelungene Premiere der neuen JMD-Wanderausstellung. Ihre Reise beginnt nun durch Deutschland. Besuchen wird sie Jugendmigrationsdienste, Schulen und Einrichtungen der Jugendhilfe.Immer mit dem Ziel, Begegnungen zu ermöglichen und das Zusammenleben junger Menschen in unserem Land auf interaktive Weise zu thematisieren. 
Anfragen zur Ausleihe der Ausstellung bitte an youniworth@jugendmigrationsdienste.de.

Finanziert wird die Ausstellung aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

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Die Jugendmigrationsdienste

Bundesweit begleiten die Mitarbeitenden der über 450 Jugendmigrationsdienste (JMD) junge Menschen mit Migrationshintergrund zwischen 12 und 27 Jahren, bei ihrem Integrationsprozess in Deutschland. Individuelle Unterstützung, Gruppen- und Bildungsangebote sowie eine intensive Vernetzung in Schule, Ausbildungsbetriebe und Freizeiteinrichtungen zählen zu den wesentlichen Aufgaben der Jugendmigrationsdienste.

Das Programm Jugendmigrationsdienste wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

Links:
JMD: www.jugendmigrationsdienste.de
JMD-Onlineberatung: www.jmd4you.de

Pressekontakt: 
Eva Maria Acir, Servicebüro Jugendmigrationsdienste, acir@jugendmigrationsdienste.de

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news-436 Thu, 17 May 2018 09:23:18 +0200 Erste Schulungen des Programms „Jugendsozialarbeit an Schulen“ https://www.jugendmigrationsdienste.de/en/aktuell/detail/erste-schulungen-des-programms-jugendsozialarbeit-an-schulen/ Im Mai fanden die erste Schulungen des Programms „Jugendsozialarbeit an Schulen“ in Berlin statt. Die rund 90 Teilnehmenden aus verschiedenen JMD-Standorten der nordöstlichen Bundesländer wurden dort über die Themen Prävention, das Präventionskonzept und die Zusammenarbeit mit Schulen fortgebildet. Erste Schulungen der „Anti-Mobbing-Profis“

Am 9. Mai in Berlin sowie am 22. Mai in Frankfurt am Main fanden einführende Schulungen im Programm „Jugendsozialarbeit an Schulen“ statt. Die inhaltsgleichen Schulungen richteten sich an etwa 210  Fachkräfte der Jugendmigrationsdienste (JMD), die das Programm gemeinsam mit Trägern der politischen Bildung und der Radikalisierungsprävention umsetzen. Themen der programmvorbereitenden Schulungen waren Radikalisierungsprävention,  Präventionskonzepte und die Zusammenarbeit mit Schulen.

Einen ersten Impulsvortrag lieferte der Islamexperte Dr. Michael Kiefer zum Thema Prävention im Kontext religiös begründeter Radikalisierung. Hierbei verdeutlichte er insbesondere die Unterschiede zwischen primärer, sekundärer und tertiärer Prävention. Da sich das Programm „Jugendsozialarbeit an Schulen“ explizit in der Primärprävention verortet, betonte er die Wichtigkeit, keine spezifische Zielgruppe an Jugendlichen zu identifizieren. Es sei ganz entscheidend, dass sich die Gruppenangebote an Schulen an alle Schülerinnen und Schüler richteten, mit dem Ziel, Radikalisierungstendenzen von vornherein auszuschließen. Dies gelinge durch pädagogische Angebote im Bereich Demokratieverständnis sowie die Stärkung der eigenen Selbstwirksamkeit.

Im zweiten Impulsvortrag informierte der Sozialpädagoge Christian Götzen darüber, wie gemeinsam mit der Schule ein Präventionskonzept erfolgreich erstellt werden könne. Hierbei sei es erforderlich, alle wichtigen Akteure an der Schule miteinzubinden und mit ihnen zusammen ein präzise formuliertes Präventionsziel zu definieren. Da jede Schule mit anderen Herausforderungen und Problemen konfrontiert sei, trage die Individualität des Präventionskonzeptes einen hohen Stellenwert.

Zuletzt kam Dr. Gabi Elverich, Lehrerein einer Berliner Gemeinschaftsschule, zum Thema „Kooperationsvereinbarungen mit Schulen“ zu Wort. Im Programm „Jugendsozialarbeit an Schulen“ sind die Fachkräfte dazu aufgefordert eine solche Kooperationsvereinbarung mit den beteiligten Schulen zu schließen. Entscheidend sei es, so Frau Dr. Elverich, die Entlastung für die Schule hervorzuheben, bei einer Beteiligung am Programm. Zudem müssten Aufgaben, Zuständigkeiten und logistische Fragen zur Nutzung der schulischen Infrastruktur genau geklärt und schriftlich festgehalten werden. 

Ein besonderes Highlight der Veranstaltungen war der Überraschungsbesuch der Bundesjugendministern Dr. Franziska Giffey bei der Schulung in Berlin. Die Ministerin begrüßte die neuen Anti-Mobbing-Profis herzlich und wünschte ihnen einen guten Start ins Programm.

 

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news-435 Mon, 14 May 2018 09:35:25 +0200 Viele Akteure, ein Ziel: Wie Zusammenarbeit in der Kommune Integration ermöglicht https://www.jugendmigrationsdienste.de/en/aktuell/detail/viele-akteure-ein-ziel-wie-zusammenarbeit-in-der-kommune-integration-ermoeglicht/ Eine Tagung für Fachkräfte in den Bereichen Jugend und Bildung, Verantwortliche aus der Kommunalpolitik und Zivilgesellschaft, am 19. Juni 2018 in Köln Die Integration junger Geflüchteter ist eine gemeinschaftliche Aufgabe: Verantwortliche der kommunalen Verwaltungen, freie Träger, Vereine, Selbstorganisationen von Migrantinnen und Migranten und Akteure der Wirtschaft müssen an einem Strang ziehen, damit Integration gelingen kann. Auch Übergänge zwischen den zuständigen Systemen für junge Geflüchtete – zum Beispiel von der Jugendhilfe zum Asylbewerberleistungsgesetz – können durch Kooperationen einfacher werden.

Welche Formen der Zusammenarbeit haben sich entwickelt und bewährt? Welche Methoden und Instrumente helfen, die Zusammenarbeit unterschiedlicher Akteure zu koordinieren und zu reflektieren? Welche Strukturen ermöglichen auch in Zukunft abgestimmte und flexible Reaktionen auf die sich stets verändernde Zuwanderung? Wir laden Sie herzlich ein, gemeinsam mit uns diese und weitere Fragen zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen:

 5. Transferforum im Programm „Willkommen bei Freunden – Bündnisse für junge Flüchtlinge“

„Viele Akteure, ein Ziel: Wie Zusammenarbeit in der Kommune Integration ermöglicht“

19. Juni 2018 im KOMED, Köln

Einleitend begrüßen Sie Vertreterinnen und Vertreter des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie Serap Güler, Staatssekretärin für Integration im Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen. Diskussionsanregungen erhalten Sie durch eine Keynote des Verwaltungswissenschaftlers Prof. Dr. Jörg Bogumil von der Ruhr Universität Bochum. Im Sommer 2017 erschien seine Studie „Städte und Gemeinden in der Flüchtlingspolitik. Welche Probleme gibt es – und wie kann man sie lösen?“, die sich mit Herausforderungen kommunaler Zusammenarbeit auseinandersetzt und konkrete Handlungsmöglichkeiten und Lösungswege für kommunale Akteure aufzeigt. In zehn Workshops können Sie anschließend gute Praxisbeispiele sowie anwendungsorientierte Methoden und Instrumente kennenlernen.

Das vollständige Programm sowie die Online-Anmeldung finden Sie unter:
www.willkommen-bei-freunden.de/aktuelles/termine/termin/transferforum-wie-zusammenarbeit-in-der-kommune-integration-ermoeglicht/

Bitte melden Sie sich online bis zum 27. Mai 2018 an.

Einladung

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news-434 Wed, 09 May 2018 16:16:46 +0200 Anti-Mobbing-Profis bereiten sich vor https://www.jugendmigrationsdienste.de/en/aktuell/detail/anti-mobbing-profis-bereiten-sich-vor/ Bundesfamilienministerin Giffey besucht Auftakt-Workshop von JMD@school! Ein Projekt das Schulen dabei unterstützt, Hass und Gewalt gegenüber Andersgläubigen einzudämmen, gegen unter anderem religiöses Mobbing vorzugehen und Toleranz und Demokratieverständnis zu fördern.
Bundesfamilienministerin Giffey besucht Auftakt-Workshop

Heute fand eine erste Schulung von rund 60 neuen Anti-Mobbing-Profis statt, die nach den Sommerferien bundesweit an Schulen ihre Arbeit aufnehmen werden. Bundesfamilienministerin Franziska Giffey begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Berlin.

"An nahezu allen Schulen in Deutschland gibt es echte Probleme mit Ausgrenzung. Wenn es Vorfälle von Gewalt und religiösem Mobbing gibt, muss gehandelt werden. Und da brauchen Lehrerinnen und Lehrer auch Unterstützung und Partner, die ihnen den Rücken stärken.“ Die Ministerin ermutigte das neue Personal: „Sie werden als Anti-Mobbing-Profis jungen Menschen die Werte einer demokratischen und offenen Gesellschaft vermitteln, um sie gegen menschenfeindliche Ideologien stark zu machen. Schülerinnen und Schüler werden von Ihnen lernen, respektvoll miteinander umzugehen und auch unterschiedliche Auffassungen auszuhalten. Wir brauchen Sie dringend zur Unterstützung vor Ort.“

Das Projekt unterstützt Schulen dabei, Hass und Gewalt gegenüber Andersgläubigen einzudämmen, gegen unter anderem religiöses Mobbing vorzugehen und Toleranz und Demokratieverständnis zu fördern.
Im Jahr 2018 stehen dafür 20 Millionen Euro bereit. Damit werden über
170 Anti-Mobbing-Profis an jene Schulen geschickt, die diese Unterstützung gerne annehmen wollen. Das Projekt ist Teil des Nationalen Präventionsprogramms gegen islamistischen Extremismus.
Die vom Bundesfamilienministerium geförderten Jugendmigrationsdienste setzen das Vorhaben vor Ort gemeinsam mit Expertinnen und Experten der Extremismusprävention und der politischen Bildung um. Sie legen mit den Schulen den konkreten Unterstützungsbedarf fest und erstellen ein Präventionskonzept. Bei der Auswahl der Schulen helfen die Länder, die eng in das Vorhaben eingebunden sind. Auf den Auftakt-Workshop in Berlin heute werden weitere Workshops folgen. Zum Beginn des neuen Schuljahrs werden alle 170 Anti-Mobbing-Profis zu einem Kick-Off zusammenkommen.

Mehr unter https://www.jugendmigrationsdienste.de/jmd-at-school/.

 

Pressemeldung vom

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Glinkastraße 24
10117 Berlin
Tel.: 03018/555-1061/-1062
Fax: 03018/555-1111
presse@bmfsfj.bund.de
www.bmfsfj.de

 

 

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news-433 Mon, 07 May 2018 10:57:33 +0200 eye_land: heimat, flucht, fotografie https://www.jugendmigrationsdienste.de/en/aktuell/detail/eye-land-heimat-flucht-fotografie/ Wie siehst du Deutschland? Wovon träumst du? Was ärgert dich? Das eye_land Projekt bietet die Möglichkeit, eigene Gedanken und Gefühle mit anderen zu teilen. Wie siehst du Deutschland? Wovon träumst du? Was ärgert dich? Das eye_land Projekt bietet die Möglichkeit, eigene Gedanken und Gefühle mit anderen zu teilen. Sei es mit Bildern aus der "alten" oder von der "neuen" Heimat – oder von der Heimat im Herzen. Sei es aus deinem Wohnort, deiner Stadt, deinem Dorf, deinem Wald oder deiner Straße.

Wir bringen die Bilder in die Öffentlichkeit. Hier in der Online-Galerie. Und in einer großen Ausstellung in der Bundeshauptstadt Berlin.

Das eye_land Projekt bietet alle kreativen Freiheiten für die unterschiedlichsten Motive:

ROOTS: Fotos aus der "alten" Heimat und auf dem Weg nach Deutschland

RE-START: Fotos von deinem Alltag & Fotos, die den Alltag von geflüchteten Menschen thematisieren

VISIONS: Fotos, die Träume und Visionen zeigen

Du bist jünger als 26 Jahre? Dann mach mit, wir freuen uns auf dich und deine Bilder.
An eye_land können auch Fotogruppen und kulturelle Projekte teilnehmen.


Alle weiteren Infos findest du auf https://www.eye-land.org/

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