RSS-Feed Jugendmigrationsdienste http://www.jmd-portal.de de_DE Jugendmigrationsdienste Tue, 20 Nov 2018 14:11:50 +0100 Tue, 20 Nov 2018 14:11:50 +0100 Aktuelles news-453 Wed, 12 Sep 2018 12:23:01 +0200 Neue JMD-Ausstellung YOUNIWORTH – Jetzt bewerben für 2019 https://www.jugendmigrationsdienste.de/en/aktuell/detail/neue-jmd-ausstellung-youniworth-jetzt-bewerben-fuer-2019/ Es ist soweit: Die JMD-Ausstellung tourt wieder durch Deutschland – mit neuem Konzept, ansprechendem Design und einem spannenden Namen: YOUNIWORTH.  

Die Ausstellung sensibilisiert für die Themen Jugend und Jugendmigration und richtet ihren Fokus auf Gemeinsamkeiten und das Zusammenleben von Jugendlichen in Deutschland. Zuhören, Entdecken und Verstehen, Vorurteile hinterfragen, sich besser Kennenlernen – dazu laden sieben multimediale und interaktive Stationen Besucher und Besucherinnen ein, in einen Austausch und Dialog zu kommen.

Die inhaltlichen Schwerpunkte spiegeln die Arbeit der Jugendmigrationsdienste wider. Zugleich informiert die Ausstellung über die Angebote der Jugendmigrationsdienste. Eine in der Ausstellung integrierte JMD-Station mit individuellen Gestaltungsmöglichkeiten lädt die Besucherinnen und Besucher ein, Ihren JMD näher kennenzulernen. YOUNIWORTH eröffnet damit neue Räume für einen fachlichen und persönlichen Austausch und unterstützt Sie bei Ihrer Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit.

Die JMD-Ausstellung richtet sich an junge Menschen ab 14 Jahren. Neben (Berufs-) Schulklassen, Integrationskursen oder Jugendgruppen ist YOUNIWORTH auch für Fachkräfte, Politik sowie für die interessierte Öffentlichkeit informativ.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem beigefügten Informationsblatt oder besuchen Sie unsere Website www.youniworth.de!

Setzen Sie sich mit uns in Verbindung und bewerben Sie sich jetzt für das Jahr 2019!

Ansprechperson:
Julia Bühler,
Projektleiterin JMD-Ausstellung YOUNIWORTH
Tel: 0228- 95968-25, youniworth@jugendmigrationsdienste.de

Ausschreibung

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news-451 Wed, 22 Aug 2018 08:48:33 +0200 Jugendmeile beim BMFSFJ am 25./26. August 2018 https://www.jugendmigrationsdienste.de/en/aktuell/detail/jugendmeile-beim-bmfsfj-am-2526-august-2018-1/ Am letzten Augustwochenende (25./26. August 2018) lädt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend wieder zum Tag der offenen Tür - und ihr könnt dabei sein! An beiden Tagen gibt es zwischen 10 und 18 Uhr viele Aktionen und ein Bühnenprogramm.

 

"Deutschland spürbar stärker machen. Starke Familien für ein stärkeres Land"

Dr. Franziska Giffey heißt Bürgerinnen und Bürger zum Tag der offenen Tür im Bundesfamilienministerium willkommen

Unter dem Motto "Deutschland spürbar stärker machen. Starke Familien für ein stärkeres Land" lädt Bundesministerin Dr. Franziska Giffey alle Bürgerinnen und Bürger am 25. und 26. August zum Tag der offenen Tür der Bundesregierung in das Bundesfamilienministerium: "Der Tag der offenen Tür bietet eine gute Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und einander zuzuhören. Natürlich möchten wir unseren Gästen an diesem Wochenende aber auch zeigen, welche Programme, Projekte und Initiativen das Bundesfamilienministerium bereits auf den Weg gebracht hat".

Bürgerinnen und Bürger können sich auf dem Infomarkt über die zahlreichen Serviceangebote des Familienministeriums informieren und vor Ort Programme, Projekte und Initiativen des Hauses kennenlernen. Das Bühnen- und Mitmachprogramm für Jung und Alt wurde mit Hilfe der zahlreichen Projektpartnerinnen und Projektpartner des Ministeriums auf die Beine gestellt und wird von Moderatorin Shary Reeves präsentiert. 

Die eigenständige Jugendpolitik des Hauses präsentiert sich auf der gesperrten Glinkastraße vor dem Bundesfamilienministerium als "Jugendmeile" und bietet vielfältige Mitmachaktionen. 

Auch die Online-Kommunikation des Bundesfamilienministeriums liegt in der Hand der Jugend - Jugendreporterinnen und Jugendreporter berichten am gesamten Wochenende live von der Veranstaltung. Am Samstagnachmittag stellt sich Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey den Fragen der jungen Menschen und diskutiert mit ihnen zum Thema "Mobbing und Hass im Internet und in der Schule".

"Mir ist wichtig, dass wir in unserer Gesellschaft gegen jede Form des Mobbings vorgehen, ob durch körperliche Gewalt, durch dumme Sprüche und Hänseleien gegenüber Andersgläubigen, oder auch im Netz, wo man sich gut in der Anonymität verstecken kann. Gerade habe ich das Präventionsprogramm "Anti-Mobbing-Profis/Respect Coaches" gestartet, damit Schulen mehr Unterstützung beim Thema Mobbing bekommen.

"Am Sonntagmorgen öffnet das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ebenfalls seine Pforten. Ab 11 Uhr begrüßt Staatssekretärin Juliane Seifert alle Gäste im Ministerium und lädt zu einem offenen Bürgerdialog zur Zukunft Europas ein. 

Alle Bundesministerien, das Bundeskanzleramt sowie das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung öffnen am 25. und 26. August unter dem Motto "Hallo, Politik" ihre Türen. 

Ein kostenloser Shuttleservice bringt die Besucherinnen und Besucher zu den verschiedenen Standorten. Alle Ressorts der Bundesregierung werden erhöhte Sicherheitsvorkehrungen zum Tag der offenen Tür treffen.Auch vor dem Bundesfamilienministerium wird auf der Glinkastraße an den Haupteingängen zur Jugendmeile eine Sicherheitsüberprüfung aller Gäste durchgeführt.

Die Berliner Glinkastraße wird zwischen Tauben‐ und Jägerstraße zur JUGENDMEILE - mit Sport, Kultur und Aktionen für Jugendliche und junge Erwachsene.

Auf der Jugendmeile könnt ihr diesmal eigene Songs loopen und Insektenhotels selber bauen, ihr könnt bouldern und kickern, fair gehandelte T‐Shirts bedrucken, Karnevalskostüme aus Europa anprobieren oder euch mit dem Lebensraum Wasser beschäftigen. Auf euch warten auch Fotoaktionen, Zirkus und Akrobatik, eine Popcornmaschine, ein Wurfgeschwindigkeits‐Cube, ein Suchspiel mit Virtuell‐Reality‐Brille und natürlich eine Chill‐Out‐Zone. Außerdem könnt ihr eure Meinung bei Beteiligungsrunden loswerden und euch die Jugendstrategie des Ministeriums genauer anschauen. Und es gibt viele nützliche Informationen über die Jugendfreiwilligendienste, über euer Recht auf geschlechtliche Selbstbestimmung, über internationale Jugendarbeit, über die U18‐ Wahlen und den Girls'‐ bzw. Boys' Day. Wie jedes Jahr könnt ihr auch an Umfragen teilnehmen und bei dem einen oder anderen spannenden Quiz mitmachen.

Wer macht in diesem Jahr mit? Die Deutsche Sportjugend mit dem Deutschem Handballbund, die Deutsche Schreberjugend und das Jugendnetzwerk Lambda e.V. sowie CABUWAZI - Kinder‐ und Jugendzirkus Berlin sind ebenso dabei wie die Jugend des Deutschen Alpenvereins, die Deutsche Chorjugend e.V., die DLRG‐Jugend und die Jugendpresse Deutschland e.V.. Auf der Jugendmeile trefft ihr außerdem die Koordinierungsstelle für die U18‐Wahlen in Berlin und die Werkstatt MitWirkung, den Bund Deutscher Karneval‐Jugend, das Deutsche Kinderhilfswerk, die Projekte "Acht e.V. - Social entrepreneurship education in der Jugendarbeit" und "jugend.beteiligen.jetzt", die Jugendmigrationsdienste und "JUGEND STÄRKEN: 1.000 Chancen", die Jugendfreiwilligendienste, das Kompetenzzentrum Jugend‐Check, die Koordinierungsstelle "Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft" und natürlich das Bundesjugendministerium.

Flyer

Die Jugendmeile ist Teil des Tages der offenen Tür des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Weitere Informationen zur Jugendstrategie findet ihr auf www.jugendgerecht.de und bei Twitter über @jugendgerecht und #jugendgerecht. Informationen zum Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie zum Tag der offenen Tür 2018 gibt es auf www.bmfsfj.de, Facebook, Instagram und bei Twitter über @bmfsfj und #TdoT18.

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news-449 Mon, 20 Aug 2018 10:16:07 +0200 Neuerscheinung: Tipps für geflüchtete Jugendliche, die mit ihrer Familie in Deutschland leben https://www.jugendmigrationsdienste.de/en/aktuell/detail/neuerscheinung-tipps-fuer-gefluechtete-jugendliche-die-mit-ihrer-familie-in-deutschland-leben/ Welche Rechte haben Jugendliche in Deutschland und wie können sie diese durchsetzen? Was ist Diskriminierung und was kann man dagegen tun? Welche Perspektiven und Möglichkeiten gibt es für Schule, Ausbildung, Studium und Beruf? Wo und wie können junge Geflüchtete und ihre Familien Unterstützung, Hilfe und Beratung finden? Welche Perspektiven gibt es für den Aufenthalt und die Familienzusammenführung? Und was ist, wenn jemand aus der Familie krank wird? Die Initiative „Jugendliche ohne Grenzen“ hat mit dem Bundesfachband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF) eine Broschüre erarbeitet, die sich an geflüchtete Jugendliche richtet, die mit ihrer Familie in Deutschland leben. Borschüre "Neu anfangen", zum kostenlosen Download unter: https://b-umf.de/material/neu-anfangen/ Welche Rechte haben Jugendliche in Deutschland und wie können sie diese durchsetzen? Was ist Diskriminierung und was kann man dagegen tun? Welche Perspektiven und Möglichkeiten gibt es für Schule, Ausbildung, Studium und Beruf? Wo und wie können junge Geflüchtete und ihre Familien Unterstützung, Hilfe und Beratung finden? Welche Perspektiven gibt es für den Aufenthalt und die Familienzusammenführung? Und was ist, wenn jemand aus der Familie krank wird? Die Initiative „Jugendliche ohne Grenzen“ hat mit dem Bundesfachband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF) eine Broschüre erarbeitet, die sich an geflüchtete Jugendliche richtet, die mit ihrer Familie in Deutschland leben.

Borschüre "Neu anfangen", zum kostenlosen Download unter: https://b-umf.de/material/neu-anfangen/

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news-446 Fri, 13 Jul 2018 09:11:06 +0200 JMD-Bericht aus Belarus: Freizeit und Jugendkulturen (PNJ-Studienreise) https://www.jugendmigrationsdienste.de/en/aktuell/detail/jmd-bericht-aus-belarus-freizeit-und-jugendkulturen-pnj-studienreise/ PNJ Studienreise nach Belarus (Weißrussland)„Jugendfreizeitgestaltung und Jugendkulturen“15.04.-20.04.2018 von Alexander Böhler (JMD Montabaur) BELARUS - das Land der Möglichkeiten und Chancen

Hintergrund

Das Pressenetzwerk für Jugendthemen e.V. (PNJ) bietet viele Studienreisen auch für JMD-Kolleginnen und JMD-Kollegen an. Die entsprechenden Informationen werden immer hier auf dem JMD-Portal und dem JMD-Marktplatz veröffentlicht, oder direkt auf: www.pressenetzwerk.de)


Weißrussland oder Belarus bzw. traditionell Belorussija, ist ein osteuropäischer Binnenstaat, der an Polen, die Ukraine, Russland, Lettland und Litauen grenzt. Bei der Auflösung der Sowjetunion wurde die Sowjetrepublik Belarus am 25. August 1991 unabhängig. Seit 1994 regiert Präsident Aljaksandr Lukaschenko, das Land. (Ihm wird nachgesagt, dass er sehr autoritär regiert.) Belarus ist der einzige Staat in Europa, in der bis heute die Todesstrafe vollstreckt wird.

In Belarus leben 9,5 Mio. Menschen auf einer Fläche von gut 200.000 km². Die Hauptstadt ist Minsk ist, die Amtssprache weißrussisch (altrussischer/ukrainischer Dialekt) sowie Russisch und als Währung gilt der weißrussische Rubel.

 
Ziele der Inforeise und Fragen, die die Studien-Gruppe bewegten:

  • Kennenlernen des Landes und der Kultur
  • Kennenlernen der Menschen dort und deren Lebensstil insbesondere der Jugendkulturen und deren Freizeitgestaltung
  • Fachlicher Austausch mit dem Ziel der Vernetzung
  • Erfahrung und Weiterentwicklung Interkultureller Kompetenzen
  • Abbau möglicher Vorurteile

Wie leben die Menschen dort? Wie lebt die Jugend? Was macht sie aus? Was beschäftigt sie? Welche Informationen haben weißrussische junge Menschen über den Westen bzw. welche interkulturellen Kompetenzen besitzen sie?

Bei vielen Fachkräftebegegnungen und Austauschmaßnahmen der letzten Jahre haben wir festgestellt, dass interkulturelle Kompetenz im Zuge der Globalisierung, sowohl in Deutschland und in Europa als auch weltweit, auf lange Zeit ein aktuelles Thema sein und bleiben wird. Daher ist es wichtig, dass die Akteure und Akteurinnen der Jugendsozialarbeit vorbereitet und weiter geschult werden. Sie sollten mögliche Erfahrungsaustausche suchen und sich selbst in Situationen begeben, um sich auszuprobieren, interkulturelle Kompetenzen einsetzen und leben zu können.

Für diese Ziele scheint Belarus das nahezu perfekte Land. Es ist einerseits ein osteuropäischer Binnenstaat, der wie erwähnt an Polen, die Ukraine, Russland, Lettland und Litauen grenzt. Andererseits ist es geschichtlich ein multiethnisches Land, in dem mehr als 15 verschiedene Nationen friedlich und konstruktiv miteinander leben. Interkulturelles Lernen beginnt dort bereits im Kindergarten und setzt sich in der Schule, im Studium und in den verschiedensten Jugendorganisationen und Jugendszenen fort.

Auch der Alltag ist oft durch diese multiethnische Gesellschaft geprägt. Die Menschen scheinen glücklich und zufrieden zu sein; man gewinnt den Eindruck, dass Hilfsbereitschaft und Offenheit ein wichtiges Merkmal des Zusammenlebens, insbesondere der Jugend, ausmachen. Wo auch immer wir unterwegs waren, haben wir interessierte und wissbegierige junge Menschen kennengelernt. Viele von ihnen, vor allem junge Frauen, engagieren sich ehrenamtlich: Sei es für Kinder und Jugendliche im UNICEF bzw. in den UNESCO Clubs oder in sonstigen freiwilligen Diensten.

Sowohl staatliche Organisationen als auch NGO’s fördern unterschiedliche Präventionsprogramme. Ein passender Slogan lautet: gesund leben und ein gesundes Leben führen. Deshalb gehören sexual-pädagogischen Angebote oder die Drogen- und Suchtpräventionsprogramme zum Alltag.

Die politische Bildung gewinnt ebenfalls an Bedeutung. Des Weiteren wird die Ausbildung von Jugendlichen zu Jugendleitern/innen befördert.

Resümee: Möglichkeiten und Chancen

Im Rückblick lässt sich trotz scheinbar vieler negativer Berichten über Belarus sagen, dass Weißrussland nicht nur mittendrin im wirtschaftlichen Aufschwung ist, sondern auch auf einem guten Wege der Neuorientierung. Der Demokratisierungsprozess scheint zwar langsam, aber voranzugehen. Man legt vor allem großen Wert auf die Bekämpfung von Korruption (bis hin zur Verweigerung des Taxisfahrers, Trinkgeld anzunehmen), auf das friedliche Miteinander der verschiedenen Ethnien und auf den Sozialisierungsprozess der weißrussischen Jugend.

Das heutige Belarus ist auch „äußerlich“ nicht mit früheren Zeiten zu vergleichen. Die Sauberkeit der Stadt Minsk fällt ins Auge, die Höflichkeit und Hilfsbereitschaft der Menschen ist wohltuend, man bekommt das Gefühl, in einer großen west- oder mitteleuropäischen Hautstadt zu sein.

Die Menschen sind beständig auf Suche nach erfolgreichen Konzepten und Umsetzungsideen. Es werden Stipendien für junge Talente ausgeschrieben, Auslandserfahrungen sind gewünscht. Die Rückkehr mit neuem Know-How wird belohnt (Wohnung, Arbeitsplatz und guter Lohn), um das eigene Land zu unterstützen. Überhaupt gilt: in die heutige Jugend und morgige Führung investiert Belarus sehr viel: sei es Früh- oder Talentförderung, multikulturelle oder auch politische Bildung, Werteerziehung von Respekt und Toleranz!

Bei der Entwicklung neuer Konzepte, z.B. in der Jugendarbeit, schaut Belarus gerne über den eigenen Tellerrand hinaus und macht sich Konzepte und Programme anderer Länder gerne zu eigen (aus Deutschland insbesondere das Schul- und Ausbildungssystem sowie die soziale Versorgung). 

Neben der Wirtschaft, die häufig Impulse für eine fruchtbare Zusammenarbeit mit anderen Länder initiiert, müssen auch weitere politische und gesellschaftliche Kräfte, wie z.B. erfahrene Träger der Jugendhilfe, tätig werden. Dies sollte ein gegenseitiger Prozess werden, von dem beide Seiten profitieren.

Eine solche Studienreise des Pressenetzwerks kann hier in Deutschland enorm zur Wissensvermittlung über die Republik Belarus beitragen und dafür Sorge tragen, dass zukünftig weitere Fachkräfte- und Jugendbegegnungen mit Belarus erfolgreich stattfinden können.

gez.: Alexander Böhler

Kontakt:
Jugendmigrationsdienst Montabaur
Alexander BöhlerE-Mail: Alexander.Boehler@diakonie-westerwald.de
www.jugendmigrationsdienste.de/jmd/montabaur

Hauptveranstalter der Inforeise war das Pressenetzwerk für Jugendthemen (PNJ), ein unabhängiger Verein für Journalisten/innen und Multiplikatoren/innen, die sich mit dem Thema „Jugend“ in „aller Welt“ befassen. Außerdem führt das PNJ Fachtagungen, Seminare und Weiterbildungen durch. Im Zentrum der Arbeit des PNJ stehen internationale Austauschprogramme mit Partnerländern wie Ägypten, Kasachstan, Israel, Weißrussland, Niederlande, Mazedonien und Griechenland. In den Recherchen des PNJ sind überwiegend Jugendkulturen und -szenen das Hauptthema.

Kontakt zum PNJ
Pressenetzwerk für Jugendthemen e.V. (PNJ), Bonn
Jörg Wild, Tel: 0228 217786

buero@pressenetzwerk.de
www.pressenetzwerk.de

 

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news-439 Wed, 13 Jun 2018 10:29:59 +0200 Neuer Kurzfilm der JMD online #werwirsind https://www.jugendmigrationsdienste.de/en/aktuell/detail/neuer-kurzfilm-der-jmd-online-werwirsind/ Die Trilogie geht weiter - der zweite Kurzfilm der JMD zeigt den Schwerpunkt unserer Arbeit: Gemeinsam leben und Integration gestalten. Anschauen und lächeln.    

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news-438 Fri, 08 Jun 2018 14:31:31 +0200 Die JMDs auf dem 23. Deutschen Präventionstag in Dresden https://www.jugendmigrationsdienste.de/en/aktuell/detail/die-jmds-auf-dem-23-deutschen-praeventionstag-in-dresden/ Weil Integration auch Prävention ist, präsentieren sich die Jugendmigrationsdienste am 11. und 12. Juni in Dresden auf dem DPT. Eröffnet wird der Kongress von Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey. Presseinformation    

Die Jugendmigrationsdienste (JMD) präsentieren sich auf dem 23. Deutschen Präventionstag in Dresden

8. Juni 2018/DRESDEN
Der 23. Deutsche Präventionstag ist am 11. und 12. Juni im Internationalen Kongress Center Dresden. Eröffnet wird der diesjährige Kongress durch Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey im Panel Politik. Der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen Michael Kretschmer hat die Schirmherrschaft des diesjährigen Kongresses übernommen.

Eine große Anzahl der angebotenen Vorträge und Veranstaltungen widmet sich dem diesjährigen Schwerpunktthema „Gewalt und Radikalität – Aktuelle Herausforderungen für die Prävention“. Darüber hinaus sind viele andere Aspekte der Präventionsarbeit vertreten.

 

Der Deutsche Präventionstag ist der weltweit größte Kongress speziell für das Arbeitsgebiet der Kriminalprävention sowie angrenzender Präventionsbereiche. Die Veranstalter erwarten mehrere tausend Gäste, haupt- oder ehrenamtlich tätige Verantwortungsträger aus Praxis, Forschung und Politik. Die Besucher können sich in 110 Fachvorträgen und 44 praxisorientierten Projektspots informieren und zu unterschiedlichen Präventions-Themen austauschen. Im Ausstellungsbereich informieren rund 150 Infostände über Präventionsprojekte und aktuelle Entwicklungen in Deutschland und Europa. Außerdem gibt es Infomobile, Sonderausstellungen, Posterpräsentationen, verschiedene Bühnenstücke, eine Kinder-Uni sowie zahlreiche nationale und internationale Begleitveranstaltungen.

Die Jugendmigrationsdienste (JMD) sind mit einem eigenen Stand bei dem Kongress vertreten.  Praktikerinnen und Praktikern informieren über ihre vielfältigen Beratungsangebote für junge Menschen mit Migrationshintergrund. Denn Integrationsarbeit ist Präventionsarbeit!Bundesweit stehen die Mitarbeitenden der rund 460 JMD vor Ort für alle Fragen rund um das Thema Integration bereit. Junge Menschen mit Migrationshintergrund werden bei ihrem Integrationsprozess in Deutschland umfassend begleitet. Individuelle Unterstützung, Gruppen- und Bildungsangebote sowie eine intensive Vernetzung in Schule und Ausbildungsbetriebe zählen zu den wesentlichen Aufgaben der Jugendmigrationsdienste.

Das Programm Jugendmigrationsdienste wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).



Weitere Informationen


Pressekontakt
Eva Acir
Servicebüro JMD
acir@jugendmigrationsdienste.de

 

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news-437 Thu, 17 May 2018 09:41:43 +0200 Von ungehobenen Schätzen YOUNIWORTH – Premiere der JMD-Ausstellung im Jugendberatungshaus Neukölln https://www.jugendmigrationsdienste.de/en/aktuell/detail/von-ungehobenen-schaetzen-youniworth-premiere-der-jmd-ausstellung-im-jugendberatungshaus-neukoelln/ Neukölln ist jung, bunt und hat eine denkbar lange Tradition in Sachen Migration und Integration. Welcher Ort also könnte geeigneter sein, um YOUNIWORTH, die neue Wanderausstellung der Jugendmigrationsdienste (JMD) zu eröffnen?


Die JMD-Wanderausstellung hat viel zu bieten. Film, interaktives und spannende Erkenntnisse

Berlin, 15.05.2018 - Neukölln ist jung, bunt und hat eine denkbar lange Tradition in Sachen Migration und Integration. Welcher Ort also könnte geeigneter sein, um YOUNIWORTH, die neue Wanderausstellung der Jugendmigrationsdienste (JMD) zu eröffnen?

Keiner. Denn die Ausstellung zum Thema Zusammenleben von jungen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund passt überall in Deutschland. Doch das Jugendberatungshaus der Neuköllner Netzwerk Berufshilfe (NNB) e.V. mit den Jugendmigrationsdiensten (JMD) von Diakonie und Internationaler Bundwar thematisch und atmosphärisch perfekt für die Premiere in Neukölln, einem Ort, an dem 150 Nationen zusammenleben. Das fand auch Bezirksbürgermeister Martin Hikel, der den multinationalen Stadtteil als „ein Tor der Welt“ sieht – ein Zusammenleben mit Chancen, Konflikten und Herausforderungen. „Unser Ziel ist es, jedem Menschen zu ermöglichen, hier selbstbestimmt zu leben. Jeder bekommt eine Chance,“ erzählt Hikel bei seiner Eröffnungsrede. Einen „Bezirk der ungehobenen Schätze“ nennt er Neukölln. Viele der Chancen, Herausforderungen und Schätze, die Hikel benennt, finden sich auch in der JMD-Ausstellung YOUNIWORTH wieder.

 

Alles im Dreiklang

Verstehen – Begegnen – Zusammenleben: Das ist der Dreiklang, der die Ausstellung durchdringt und zusammenhält. Nur durch Begegnungen und Verständnis ist ein gutes Zusammenleben möglich. Wer YOUNIWORTH besucht, wird auf eine unaufdringliche Weise sehr viel lernen. Über die Geschichte der Migration, die so alt ist wie die Menschheit, über die Herkunft mancher Worte, derer wir uns selbstverständlich täglich bedienen, über das Zusammenleben in einer diversen Gesellschaft und über vieles mehr. Nicht zuletzt über sich selbst und die eigenen Vorurteile. All das kommt nicht etwa trocken daher, sondern im Gegenteil sehr unterhaltsam: Der Ausstellungsbesuch gleicht einem Gesellschaftsspiel. Er steckt voller Überraschungen. 


Zwischen Tee und Schokolade

Neuköllner Bezirksbürgermeister Martin Hikel eröffnete die JMD-Ausstellung Youniworth „Neukölln ist der Bezirk der ungehobenen Schätze“

Damit die Ausstellung bei ihrer Eröffnung nicht im Theoretischen verbleibt, führten Eva Acir und Julia Bühler einmal unterhaltsam durch die Ausstellung. Die beiden Mitarbeiterinnen vom Servicebüro Jugendmigrationsdienste in Bonn haben die neue Ausstellung maßgeblich konzipiert und umgesetzt. Sie erklärten das Kofferspiel, bei dem die Besucherinnen und Besucher die Perspektive einer jungen Flüchtenden aus Mogadischu oder eines jungen Mannes aus Marokko einnehmen und überlegen, unter welchen Umständen Kofferpacken sich eben nicht nach Urlaubsvorbereitung anfühlt. Sie überraschten die Gäste bei den „Wörtern mit Migrationshintergrund“ mit neuen Erkenntnissen über die Herkunft unserer Alltagsbegriffe wie „Tee“ und „Schokolade“, sie erklärten das große Selbsterfahrungsspiel für die Suche nach den eigenen Vorurteilen. Und sie demonstrierten das „Herzstück“ der Ausstellung, die interaktiven Video-Interviews mit jungen Erwachsenen unterschiedlicher Herkunft.

 


Begegnung möglich machen

Weil Begegnung und Austausch für Erkenntnis und Verständnis sorgt, gibt es bei YOUNIWORTH - zumindest fast – auch Begegnungen mit „echten“ zugewanderten Jugendlichen. In Video-Installationen können die vier jungen Erwachsenen interaktiv befragt werden.

 

Wer sich auf das „Gespräch“ mit ihnen einlässt und Fragen stellt, wird überrascht werden. Offen, sympathisch und ehrlich sprechen Davoud, Carolina, Mohammad und Bernadette über ihr Leben, ihre Migrationsgeschichte und ihr Zukunftswünsche. „Ich möchte, dass die Menschen wissen, wie wir wirklich sind,“ erklärt Davoud, einer der Video-Protagonisten, der selbst zur Ausstellungseröffnung nach Berlin gekommen ist. Der junge Afghane, der in seiner Heimat von der Taliban bedroht wurde und fliehen musste, möchte sich in Deutschland dafür einsetzen, dass Begegnungen zwischen Einheimischen und Zugewanderten ohne Angst und Vorurteile möglich sind. Denn nur so ist ein friedliches Zusammenleben möglich.

 
Nach den Reden von Bezirksbürgermeister Martin Hikel und der JMD-Bundestutorin der AWO Mirjam Olabi wanderten die vielen Besucherinnen und Besucher der Premiere noch lange selbst durch die Ausstellung. Sie probierten aus, entdeckten, lauschten, rätselten, packten digitale Koffer, überlegten und tauschten sich mit den Fachkräften aus JMD und Jugendhilfe über die Ausstellung aus. Musikalisch untermalt wurde die Premiere mit kurdischen Songs von Eylo.

 

Eine Ausstellung geht auf Wanderschaft

Es war eine gelungene Premiere der neuen JMD-Wanderausstellung. Ihre Reise beginnt nun durch Deutschland. Besuchen wird sie Jugendmigrationsdienste, Schulen und Einrichtungen der Jugendhilfe.Immer mit dem Ziel, Begegnungen zu ermöglichen und das Zusammenleben junger Menschen in unserem Land auf interaktive Weise zu thematisieren. 
Anfragen zur Ausleihe der Ausstellung bitte an youniworth@jugendmigrationsdienste.de.

Finanziert wird die Ausstellung aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

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Die Jugendmigrationsdienste

Bundesweit begleiten die Mitarbeitenden der über 450 Jugendmigrationsdienste (JMD) junge Menschen mit Migrationshintergrund zwischen 12 und 27 Jahren, bei ihrem Integrationsprozess in Deutschland. Individuelle Unterstützung, Gruppen- und Bildungsangebote sowie eine intensive Vernetzung in Schule, Ausbildungsbetriebe und Freizeiteinrichtungen zählen zu den wesentlichen Aufgaben der Jugendmigrationsdienste.

Das Programm Jugendmigrationsdienste wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

Links:
JMD: www.jugendmigrationsdienste.de
JMD-Onlineberatung: www.jmd4you.de

Pressekontakt: 
Eva Maria Acir, Servicebüro Jugendmigrationsdienste, acir@jugendmigrationsdienste.de

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news-436 Thu, 17 May 2018 09:23:18 +0200 Erste Schulungen des Programms „Jugendsozialarbeit an Schulen“ https://www.jugendmigrationsdienste.de/en/aktuell/detail/erste-schulungen-des-programms-jugendsozialarbeit-an-schulen/ Im Mai fanden die erste Schulungen des Programms „Jugendsozialarbeit an Schulen“ in Berlin statt. Die rund 90 Teilnehmenden aus verschiedenen JMD-Standorten der nordöstlichen Bundesländer wurden dort über die Themen Prävention, das Präventionskonzept und die Zusammenarbeit mit Schulen fortgebildet. Erste Schulungen der „Anti-Mobbing-Profis“

Am 9. Mai in Berlin sowie am 22. Mai in Frankfurt am Main fanden einführende Schulungen im Programm „Jugendsozialarbeit an Schulen“ statt. Die inhaltsgleichen Schulungen richteten sich an etwa 210  Fachkräfte der Jugendmigrationsdienste (JMD), die das Programm gemeinsam mit Trägern der politischen Bildung und der Radikalisierungsprävention umsetzen. Themen der programmvorbereitenden Schulungen waren Radikalisierungsprävention,  Präventionskonzepte und die Zusammenarbeit mit Schulen.

Einen ersten Impulsvortrag lieferte der Islamexperte Dr. Michael Kiefer zum Thema Prävention im Kontext religiös begründeter Radikalisierung. Hierbei verdeutlichte er insbesondere die Unterschiede zwischen primärer, sekundärer und tertiärer Prävention. Da sich das Programm „Jugendsozialarbeit an Schulen“ explizit in der Primärprävention verortet, betonte er die Wichtigkeit, keine spezifische Zielgruppe an Jugendlichen zu identifizieren. Es sei ganz entscheidend, dass sich die Gruppenangebote an Schulen an alle Schülerinnen und Schüler richteten, mit dem Ziel, Radikalisierungstendenzen von vornherein auszuschließen. Dies gelinge durch pädagogische Angebote im Bereich Demokratieverständnis sowie die Stärkung der eigenen Selbstwirksamkeit.

Im zweiten Impulsvortrag informierte der Sozialpädagoge Christian Götzen darüber, wie gemeinsam mit der Schule ein Präventionskonzept erfolgreich erstellt werden könne. Hierbei sei es erforderlich, alle wichtigen Akteure an der Schule miteinzubinden und mit ihnen zusammen ein präzise formuliertes Präventionsziel zu definieren. Da jede Schule mit anderen Herausforderungen und Problemen konfrontiert sei, trage die Individualität des Präventionskonzeptes einen hohen Stellenwert.

Zuletzt kam Dr. Gabi Elverich, Lehrerein einer Berliner Gemeinschaftsschule, zum Thema „Kooperationsvereinbarungen mit Schulen“ zu Wort. Im Programm „Jugendsozialarbeit an Schulen“ sind die Fachkräfte dazu aufgefordert eine solche Kooperationsvereinbarung mit den beteiligten Schulen zu schließen. Entscheidend sei es, so Frau Dr. Elverich, die Entlastung für die Schule hervorzuheben, bei einer Beteiligung am Programm. Zudem müssten Aufgaben, Zuständigkeiten und logistische Fragen zur Nutzung der schulischen Infrastruktur genau geklärt und schriftlich festgehalten werden. 

Ein besonderes Highlight der Veranstaltungen war der Überraschungsbesuch der Bundesjugendministern Dr. Franziska Giffey bei der Schulung in Berlin. Die Ministerin begrüßte die neuen Anti-Mobbing-Profis herzlich und wünschte ihnen einen guten Start ins Programm.

 

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news-435 Mon, 14 May 2018 09:35:25 +0200 Viele Akteure, ein Ziel: Wie Zusammenarbeit in der Kommune Integration ermöglicht https://www.jugendmigrationsdienste.de/en/aktuell/detail/viele-akteure-ein-ziel-wie-zusammenarbeit-in-der-kommune-integration-ermoeglicht/ Eine Tagung für Fachkräfte in den Bereichen Jugend und Bildung, Verantwortliche aus der Kommunalpolitik und Zivilgesellschaft, am 19. Juni 2018 in Köln Die Integration junger Geflüchteter ist eine gemeinschaftliche Aufgabe: Verantwortliche der kommunalen Verwaltungen, freie Träger, Vereine, Selbstorganisationen von Migrantinnen und Migranten und Akteure der Wirtschaft müssen an einem Strang ziehen, damit Integration gelingen kann. Auch Übergänge zwischen den zuständigen Systemen für junge Geflüchtete – zum Beispiel von der Jugendhilfe zum Asylbewerberleistungsgesetz – können durch Kooperationen einfacher werden.

Welche Formen der Zusammenarbeit haben sich entwickelt und bewährt? Welche Methoden und Instrumente helfen, die Zusammenarbeit unterschiedlicher Akteure zu koordinieren und zu reflektieren? Welche Strukturen ermöglichen auch in Zukunft abgestimmte und flexible Reaktionen auf die sich stets verändernde Zuwanderung? Wir laden Sie herzlich ein, gemeinsam mit uns diese und weitere Fragen zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen:

 5. Transferforum im Programm „Willkommen bei Freunden – Bündnisse für junge Flüchtlinge“

„Viele Akteure, ein Ziel: Wie Zusammenarbeit in der Kommune Integration ermöglicht“

19. Juni 2018 im KOMED, Köln

Einleitend begrüßen Sie Vertreterinnen und Vertreter des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie Serap Güler, Staatssekretärin für Integration im Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen. Diskussionsanregungen erhalten Sie durch eine Keynote des Verwaltungswissenschaftlers Prof. Dr. Jörg Bogumil von der Ruhr Universität Bochum. Im Sommer 2017 erschien seine Studie „Städte und Gemeinden in der Flüchtlingspolitik. Welche Probleme gibt es – und wie kann man sie lösen?“, die sich mit Herausforderungen kommunaler Zusammenarbeit auseinandersetzt und konkrete Handlungsmöglichkeiten und Lösungswege für kommunale Akteure aufzeigt. In zehn Workshops können Sie anschließend gute Praxisbeispiele sowie anwendungsorientierte Methoden und Instrumente kennenlernen.

Das vollständige Programm sowie die Online-Anmeldung finden Sie unter:
www.willkommen-bei-freunden.de/aktuelles/termine/termin/transferforum-wie-zusammenarbeit-in-der-kommune-integration-ermoeglicht/

Bitte melden Sie sich online bis zum 27. Mai 2018 an.

Einladung

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news-434 Wed, 09 May 2018 16:16:46 +0200 Anti-Mobbing-Profis bereiten sich vor https://www.jugendmigrationsdienste.de/en/aktuell/detail/anti-mobbing-profis-bereiten-sich-vor/ Bundesfamilienministerin Giffey besucht Auftakt-Workshop von JMD@school! Ein Projekt das Schulen dabei unterstützt, Hass und Gewalt gegenüber Andersgläubigen einzudämmen, gegen unter anderem religiöses Mobbing vorzugehen und Toleranz und Demokratieverständnis zu fördern.
Bundesfamilienministerin Giffey besucht Auftakt-Workshop

Heute fand eine erste Schulung von rund 60 neuen Anti-Mobbing-Profis statt, die nach den Sommerferien bundesweit an Schulen ihre Arbeit aufnehmen werden. Bundesfamilienministerin Franziska Giffey begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Berlin.

"An nahezu allen Schulen in Deutschland gibt es echte Probleme mit Ausgrenzung. Wenn es Vorfälle von Gewalt und religiösem Mobbing gibt, muss gehandelt werden. Und da brauchen Lehrerinnen und Lehrer auch Unterstützung und Partner, die ihnen den Rücken stärken.“ Die Ministerin ermutigte das neue Personal: „Sie werden als Anti-Mobbing-Profis jungen Menschen die Werte einer demokratischen und offenen Gesellschaft vermitteln, um sie gegen menschenfeindliche Ideologien stark zu machen. Schülerinnen und Schüler werden von Ihnen lernen, respektvoll miteinander umzugehen und auch unterschiedliche Auffassungen auszuhalten. Wir brauchen Sie dringend zur Unterstützung vor Ort.“

Das Projekt unterstützt Schulen dabei, Hass und Gewalt gegenüber Andersgläubigen einzudämmen, gegen unter anderem religiöses Mobbing vorzugehen und Toleranz und Demokratieverständnis zu fördern.
Im Jahr 2018 stehen dafür 20 Millionen Euro bereit. Damit werden über
170 Anti-Mobbing-Profis an jene Schulen geschickt, die diese Unterstützung gerne annehmen wollen. Das Projekt ist Teil des Nationalen Präventionsprogramms gegen islamistischen Extremismus.
Die vom Bundesfamilienministerium geförderten Jugendmigrationsdienste setzen das Vorhaben vor Ort gemeinsam mit Expertinnen und Experten der Extremismusprävention und der politischen Bildung um. Sie legen mit den Schulen den konkreten Unterstützungsbedarf fest und erstellen ein Präventionskonzept. Bei der Auswahl der Schulen helfen die Länder, die eng in das Vorhaben eingebunden sind. Auf den Auftakt-Workshop in Berlin heute werden weitere Workshops folgen. Zum Beginn des neuen Schuljahrs werden alle 170 Anti-Mobbing-Profis zu einem Kick-Off zusammenkommen.

Mehr unter https://www.jugendmigrationsdienste.de/jmd-at-school/.

 

Pressemeldung vom

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Glinkastraße 24
10117 Berlin
Tel.: 03018/555-1061/-1062
Fax: 03018/555-1111
presse@bmfsfj.bund.de
www.bmfsfj.de

 

 

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news-433 Mon, 07 May 2018 10:57:33 +0200 eye_land: heimat, flucht, fotografie https://www.jugendmigrationsdienste.de/en/aktuell/detail/eye-land-heimat-flucht-fotografie/ Wie siehst du Deutschland? Wovon träumst du? Was ärgert dich? Das eye_land Projekt bietet die Möglichkeit, eigene Gedanken und Gefühle mit anderen zu teilen. Wie siehst du Deutschland? Wovon träumst du? Was ärgert dich? Das eye_land Projekt bietet die Möglichkeit, eigene Gedanken und Gefühle mit anderen zu teilen. Sei es mit Bildern aus der "alten" oder von der "neuen" Heimat – oder von der Heimat im Herzen. Sei es aus deinem Wohnort, deiner Stadt, deinem Dorf, deinem Wald oder deiner Straße.

Wir bringen die Bilder in die Öffentlichkeit. Hier in der Online-Galerie. Und in einer großen Ausstellung in der Bundeshauptstadt Berlin.

Das eye_land Projekt bietet alle kreativen Freiheiten für die unterschiedlichsten Motive:

ROOTS: Fotos aus der "alten" Heimat und auf dem Weg nach Deutschland

RE-START: Fotos von deinem Alltag & Fotos, die den Alltag von geflüchteten Menschen thematisieren

VISIONS: Fotos, die Träume und Visionen zeigen

Du bist jünger als 26 Jahre? Dann mach mit, wir freuen uns auf dich und deine Bilder.
An eye_land können auch Fotogruppen und kulturelle Projekte teilnehmen.


Alle weiteren Infos findest du auf https://www.eye-land.org/

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news-432 Fri, 04 May 2018 10:27:32 +0200 Eröffnung von youniworth https://www.jugendmigrationsdienste.de/en/aktuell/detail/eroeffnung-von-youniworth/ Eröffnung von youniworth der Wanderausstellung der Jugendmigrationsdienste (JMD) Dienstag, 15. Mai um 16:00 Uhr Jugendberatungshaus Neukölln, Glasower Str. 18, 12051 Berlin Wie fühlst du dich in Deutschland? Was wünschst du dir für deine Zukunft? Und wie wollen wir zusammenleben? Diese und weitere Fragen stellt youniworth, die neue Wanderausstellung der Jugendmigrationsdienste (JMD).

youniworth hat junge Menschen gefragt. Sie gibt ihnen eine Stimme und möchte alle Besucherinnen und Besucher einladen, sich auszutauschen und die zentralen Themen der JMD-Ausstellung zu erleben:
Verstehen – Begegnen – Zusammenleben.

Um unsere Planungen zu erleichtern, freuen wir uns über Ihre formlose Rückmeldung bis zum 27.04. an: service@jugendmigrationsdienste.de.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

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news-430 Fri, 13 Apr 2018 11:10:07 +0200 Pressemitteilung: „Wir sind die digitale Verwandtschaft der Geflüchteten“ https://www.jugendmigrationsdienste.de/en/aktuell/detail/pressemitteilung-wir-sind-die-digitale-verwandtschaft-der-gefluechteten/ Das digitale Handbuch für Deutschland - www.handbookgermany.de - bietet Informationen für Geflüchtete und alle, die neu in Deutschland sind. Das Handbuch ist verfügbar in den Sprachen Deutsch, Englisch, Arabisch, Farsi, Paschtu (Afghanistan/Pakistan), Französisch (West- und Zentralafrika) und Türkisch. Digitale Handbuch www.handbookgermany.de für Geflüchtete und Neuzuwanderer jetzt in sieben Sprachen

Wer neu nach Deutschland kommt, braucht Informationen. Das digitale Handbuch für Deutschland www.handbookgermany.de bietet Informationen für Geflüchtete und alle, die neu in Deutschland sind. Das Handbuch spricht ab jetzt sieben Sprachen: Deutsch, Englisch, Arabisch, Farsi und nun auch Paschtu (Afghanistan/Pakistan), Französisch (West- und Zentralafrika) und Türkisch.

Sieben Sprachen für fast 90% der Flüchtlinge

87% der Menschen aus den zehn zugangsstärksten Herkunftsstaaten, die 2017 einen Asylantrag stellten, bekommen damit verlässliche Informationen zur Orientierung in Deutschland in ihren Muttersprachen oder den gängigen Amts- und Handelssprachen ihrer Herkunftsländer. Sämtliche Informationen auf handbookgermany.de werden laufend erweitert und aktualisiert.

Erster zentraler Informationsknotenpunkt

handbookgermany.de, das im Februar 2017 online ging, schließt damit eine Informationslücke: auf dem zentralen Online-Knotenpunkt werden bestehende Informations- und Hilfsangebote gebündelt, zielgruppengerecht aufbereitet und erfolgreich verbreitet. „Es reicht nicht, Informationen ins Netz zu stellen und zu hoffen, dass die Zielgruppen sie googlen und finden.“, so die afghanische Journalistin Sharmila Hashimi von Handbook Germany. Das Journalisten-Netzwerk „Neue deutsche Medienmacher“ hat deshalb vor gut einem Jahr eine mehrsprachige Redaktion von geflüchteten Journalisten aufgebaut, die dafür sorgt, dass Orientierungssuchende mit verlässlichen Infos zu Rechtsfragen, Bildung, Arbeit, Wohnen und Leben in Deutschland erreicht werden.

„Wir sind die digitale Verwandtschaft“

„Vertrauenswürdigkeit und eine genaue Kenntnis der Zielgruppen sind unser Kapital, denn wir informieren auf Augenhöhe: aus den Communities für die Communities geflüchteter Menschen“ sagt Konstantina Vassiliou-Enz, Geschäftsführerin der Medienmacher. Redaktionsleiterin Mosjkan Ehrari fügt hinzu: „Wir sind sowas wie die digitale Verwandtschaft der Geflüchteten. Handbook Germany wird verbunden mit den bekannten Gesichtern unserer Redakteurinnen aus Afghanistan oder Syrien.“ Den Erfolg des Projekts belegen die bisher mehr als zwei Millionen Website-Besuche und die steigenden Verbreitungszahlen in Sozialen Medien. Die Erklärvideos wurden insgesamt 1,5 Millionen mal allein auf Facebook aufgerufen. Das Handbuch steht in direktem Kontakt zu den Geflüchteten: pro Woche erhält die Redaktion etwa 400 Fragen, Kommentare und Mails.

Schlüssel zur Integration

Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Annette Widmann-Mauz unterstützt und fördert das gemeinnützige Projekt Handbook Germany: „Das digitale Handbuch hilft bei der ersten Orientierung, es ist aber zugleich auch ein wichtiger Begleiter in der neuen Heimat Deutschland. Gut verständliche Informationen sind ein Schlüssel zur Integration, um Bildungs- und Sprachangebote zu nutzen, Wohnung und Arbeit zu finden. Ich freue mich, dass starke Medienpartner wie die Deutsche Welle, Behörden, Verbände und Initiativen das Projekt tatkräftig mit Inhalten unterstützen.“

Telekom und Adobe Systems unterstützen handbookgermany.de

handbookgermany.de ist die Weiterentwicklung des Portals refugees.telekom.de, mit dem die Telekom 2015 als Hilfestellung für Flüchtlinge neben kostenlosem W-LAN in Erstaufnahmeeinrichtungen auch erste Informationen für die Phase der Ankunft bereitstellte.

„Unsere Zielsetzung von Anfang an war das Portal weiter zu entwickeln. Mit dem Erfolg von handbookgermany.de zeigt, sich welches Potential die Digitalisierung in einer immer vielfältigeren Gesellschaft hat und wie wichtig eine zielgruppengerechte und vertrauenswürdige Ansprache als Integrationsfaktor ist.“ sagt Birgit Klesper, Senior Vice President Group Corporate Responsibility Deutsche Telekom: „Deshalb freuen wir uns, Handbook Germany als einen Baustein unseres Engagements in der Flüchtlingshilfe weiterhin zu unterstützen und die fruchtbare Zusammenarbeit mit den Neuen deutschen Medienmachern und Adobe Systems fortzusetzen.“ Die Telekom-Tochter T-Systems Multimedia Solutions leistet technischen Support für die Plattform.

Das Software-Unternehmen Adobe Systems trägt unter anderem mit seiner Digital Government Lösung ebenfalls von Beginn an zum Gelingen des Projekts handbookgermany.de bei: „Die relevante und personalisierte Informationsvermittlung für eine so diverse Zielgruppe wie von handbookgermany.de ist eine Herausforderung. Wir setzen auf agile Lösungskonzepte im technischen Hintergrund, die schnelle Zugänge für die User bieten und gleichzeitig ihre persönlichen Bedürfnisse identifizieren, wie beispielsweise die richtigen Spracheinstellungen, um passende Hilfestellung zu leisten.“, erklärt Dr. Thomas Meyer, Director Business Development Central Europe bei Adobe Systems: „Digitale Technologie wird so zu einem Integrationsmotor“.

handbookgermany.de ist preisgekrönt

  • 2017: 1. Preis „Medien und Migration“ beim Film Festival Cologne, von der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen
  • 2018: handbookgermany.de ist nominiert für den Deutschen Digital Award 2018 des Bundesverbands Digitale Wirtschaft, Kategorie Content Platforms/Digitale Magazine (Preisverleihung: 26. April 2018).

Pressekontakte

  • Neue deutsche Medienmacher: Konstantina Vassiliou-Enz | Tel.: 030-269 472 30 | E-Mail: vassiliou-enz@neuemedienmacher.de
  • Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Integration und Flüchtlinge: Katja Angeli | Tel.: 030 - 18 400-2036 | E-Mail: presse-integration@bk.bund.de
  • Medienkontakt Deutsche Telekom AG / Corporate Communications: Andreas Middel | Tel.: 0228 181 – 49494 | E-Mail: medien@telekom.de
  • Adobe Systems: Martin Moschek | Tel: (0)40-67 94 46-6169 | E-Mail: adobe_dm@faktor3.de

Projektträger: Neue deutsche Medienmacher e.V., ein Zusammenschluss von Medienschaffenden mit und ohne Einwanderungsgeschichte, die sich für mehr Vielfalt in den Medien einsetzen.

Partner: Deutsche Telekom / T-Systems Multimedia Solutions GmbH, Adobe Systems Incorporated

Gefördert durch: Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration

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news-429 Mon, 09 Apr 2018 14:05:31 +0200 „Flüchtlingen ein Gesicht geben“ -Jetzt unterstützen https://www.jugendmigrationsdienste.de/en/aktuell/detail/fluechtlingen-ein-gesicht-geben-jetzt-unterstuetzen/ Der JMD im Kreis Soest sucht Unterstützung für ein Crowdfunding Projekt. Gefördert wird damit ein Bühnenprogramm, dass von jungen Menschen mit und ohne Fluchterfahrung erarbeitet wird. Das Projekt wurde bereits mit dem Integrationspreis der Sozialen Stadt und dem Bündnis für Demokratie und Toleranz ausgezeichnet - jetzt soll es weitergehen. Mit Ihrer Hilfe! Unterstützen Sie das Projekt „Flüchtlingen ein Gesicht geben“ bei Crowdfunding Startnext 
vom 9.4.-9.5.2018

Die Gruppe „Migranten mischen mit (MMM)“ des Jugendmigrationsdienstes der AWO hat ein Projekt mit dem Titel „Flüchtlingen ein Gesicht geben“ entwickelt.

Das Projekt beinhaltet eine Fotoausstellung und ein einstündiges Bühnenprogramm, welches Aussagen und Beiträge von jungen Geflüchteten zu ihrem Leben in ihrem Herkunftsland, ihrer Flucht und ihrem Leben in Deutschland auf bewegende, authentische und ausdrucksstarke Art und Weise wiederspiegelt.

Durch die bisherigen Präsentationen in Lippstadt, Gevelsberg, Berlin und Ungarn konnten bisher über 2000 Menschen erreicht werden, und es sollen mehr werden! Gleichzeitig möchten wir auch an den Orten, an denen das Projekt zukünftig gezeigt wird, Jugendliche mit einbeziehen. Sie werden ihre eigenen Beiträge entwickeln und dann gemeinsam mit der Gruppe „MMM“ diese im Rahmen des Bühnenprogrammes präsentieren. Dadurch können sie ihre eigene Geschichte, ihre eigenen Emotionen und Erlebnisse zum Ausdruck bringen.

Die bisherigen Resonanzen (Auszeichnung mit dem Integrationspreis der Sozialen Stadt und dem Bündnis für Demokratie und Toleranz im Jahr 2017) waren überwältigend und es haben uns bereits viele Menschen und Organisationen angefragt, das Projekt auch in ihrer Stadt zu präsentieren. Dies scheitert leider meistens daran, dass ein solches Vorhaben mit Kosten verbunden ist, die von den Einladern selbst (in der Regel finanzschwache Träger, Vereine, Organisationen, Privatpersonen, Jugendzentren,) nicht geleistet werden können. Je nach Örtlichkeit entstehen Fahrtkosten, Verpflegungskosten, Übernachtungskosten und Honorar für externe Musiker, Theaterpädagogin und Mediendesigner/Techniker.

Mit Ihrer finanziellen Unterstützung könnten wir unser Projekt über die Grenzen von Lippstadt weiterführen und damit auf breiter Ebene zu einem positiven Klima zwischen geflüchteten Menschen und Einheimischen beitragen.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann informieren Sie sich unter dem Link:

www.startnext.com/gesicht-geben

und schicken Sie diesen an möglichst viele Ihrer Bekannten, Freunde, Kollegen und Interessierte weiter!

 

Dankeschön!

JMD im Kreis Soest


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news-428 Mon, 12 Mar 2018 10:48:09 +0100 Läuft bei dir! https://www.jugendmigrationsdienste.de/en/aktuell/detail/laeuft-bei-dir/ Streetknowledge - Ein illustriertes Handbuch, Umgangssprache für Jugendliche in Arabisch und Farsi, Gewinner des Preises "lnnovative Ideen in der Jugendarbeit 2017" Streetknowledge - Ein illustriertes Handbuch

Der Jugendklub Rainbow, eine Einrichtung der SozDia Stiftung Berlin - Gemeinsam  Leben Gestalten, hat in einem 12-wöchigen Workshop ein umgangssprachliches Handbuch in Arabisch und Farsi für Jugendliche zusammengestellt.

Neben alltäglichen Wörtern wie Bitte, Danke und Wie geht´s?, beinhaltet das Handbuch auch jugendspezifischere Ausdrücke wie
Los Jungs, schlafen gehen!  (auf arabisch: yallah schabab alnohm)
oder
Hast du Whats App?  (auf farsi: whatsapp dori)

Das Handbuch findet sich hier zum Download

und hier finden sich weitere Informationen

 

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news-427 Fri, 09 Mar 2018 09:19:21 +0100 Modellprojekt JMD im Quartier: Auftakttreffen der Standorte https://www.jugendmigrationsdienste.de/en/aktuell/detail/modellprojekt-jmd-im-quartier-auftakttreffen-der-standorte/ Beim Auftakttreffen zum Projekt „Jugendmigrationsdienst im Quartier“ in Kassel stimmten sich alle Beteiligten am 5. und 6. März 2018 auf die fast vierjährige Projektlaufzeit ein und tauschten erste Erfahrungen aus.

Beim Auftakttreffen zum Projekt „Jugendmigrationsdienst im Quartier“ in Kassel stimmten sich alle Beteiligten am 5. und 6. März 2018 auf die fast vierjährige Projektlaufzeit ein und tauschten erste Erfahrungen aus.

Stadtplaner Dr. Konrad Hummel aus Mannheim machte in seinem Impulsvortrag Spannungsfelder zwischen Quartiersentwicklung, interkultureller Arbeit und den fünf Megatrends der Städte aus. Er hob hervor, wie wichtig die funktionierende Stadtverwaltung und die integrierte Stadtentwicklung für das Modellprojekt sei, schaute auf die vielfältigen Zielgruppen und brachte etwas Demut ein: Sich als kleines Projekt nicht zu viel vorzunehmen, dabei die Zielgruppe als Jugendliche mit ihren altersspezifischen Bedürfnissen zu verstehen und sie dabei zu unterstützen, für sich zu sprechen.

Die MitarbeiterInnen präsentierten „ihre“ Quartiere mit Karten und Fakten und berichteten über geplante Mikroprojekte. Zwei Beispiele aus Frankfurt und Berlin:

Das Frankfurter Gallusviertel ist ein lebendiger, wachsender Stadtteil. Die MitarbeiterInnen setzen vor allem auf kulturelle Angebote:

-   Mit einer Workshopreihe finden junge Frauen und ihre Mütter über Tanz und Gesang zueinander und etablieren einen neuen Ort zum Austausch.
-   Mit einem Videoprojekt können die Teilnehmenden ihr Quartier erkunden und lernen dabei Videodreh und -schnitt.

Die Berliner KollegInnen starteten ihre ersten Monate mit viel Netzwerkarbeit im Quartier Moabit-West. Sie wollen bestehende Initiativen unterstützen, damit sie zu Regelangeboten werden und die Elternarbeit weiterentwickeln.

Die Teilnehmenden diskutierten engagiert zahlreiche Fragen der Startphase in Workshop-Runden zu selbst vorgeschlagenen Themen und mancher Ansatz der KollegInnen und ReferentInnen brachte willkommenes „Gedankenfutter“. Wie gelingt der Zugang zu verschiedenen Zielgruppen? Was muss ich bei der Konzeption von Mikroprojekten beachten? Was sind passende Beteiligungsverfahren? Wie können wir mit Blick auf Nachhaltigkeit in der Finanzierung das Modellprojekt vom Ende her denken?

Mit neuen Ideen, noch vielen Fragen zu den unterschiedlichen Quartierslandschaften vor Ort und auch schon ersten Antworten machten sich die MitarbeiterInnen auf den Heimweg – mit dem guten Gedanken an viele neue KollegInnen, die nur einen Telefonhörer weit entfernt sind!

Das Modellprojekt Jugendmigrationsdienst im Quartier ist ein weiteres ressortübergreifendes Vorhaben von BMUB und BMFSFJ und ein neues Modellprojekt für die JMD mit 20 MitarbeiterInnen vor Ort an bundesweit 16 Standorten in Quartieren des Programms „Soziale Stadt“.

Mehr zum Modellprojekt: www.jmd-im-quartier.de  

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news-426 Wed, 28 Feb 2018 10:45:49 +0100 WER WIR SIND https://www.jugendmigrationsdienste.de/en/aktuell/detail/wer-wir-sind/ Die Jugendmigrationsdienste haben einen neuen Kurzfilm. Fröhlich, kurzweilig und bunt zeigt er die Vielfalt rund um den JMD. Reinklicken und freuen!

 

 

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news-425 Wed, 17 Jan 2018 11:05:40 +0100 START-Stipendium für talentierte Jugendliche mit Migrationsgeschichte https://www.jugendmigrationsdienste.de/en/aktuell/detail/start-stipendium-fuer-talentierte-jugendliche-mit-migrationsgeschichte/ Die START-Stiftung fördert mittels Stipendien seit 15 Jahren talentierte Schüler*innen mit Migrationsgeschichte. Das Programm wird von der START-Stiftung gGmbH zusam-men mit über 120 Kooperationspartnern – Ministerien, Stiftungen, Unternehmen, Ver-einen und Privatpersonen in nahezu ganz Deutschland durchgeführt. Die START-Stiftung fördert mittels Stipendien seit 15 Jahren talentierte Schüler*innen mit Migrationsgeschichte. Das Programm wird von der START-Stiftung gGmbH zusam-men mit über 120 Kooperationspartnern – Ministerien, Stiftungen, Unternehmen, Ver-einen und Privatpersonen in nahezu ganz Deutschland durchgeführt. Seit Beginn steht die Potenzial- und Engagementförderung im Fokus des Programms.

Wen wollen wir erreichen?
Talentierte Schüler*innen mit Migrationsgeschichte aller Schulformen, die…
▪ Selbst oder deren Mutter bzw. Vater nach Deutschland zugewandert sind;
▪ Im nächsten Schuljahr die 9. oder 10. Klasse besuchen und noch mindestens drei weitere Jahre zur Schule gehen werden;
▪ Interesse an ihrer persönlichen und schulischen Weiterentwicklung haben;
▪ Hohe soziale Kompetenz aufweisen und Verantwortung für sich und andere übernehmen;
▪ Offen, beharrlich, kritisch und echte Teamplayer sind.

Was bieten wir den Stipendiat*innen?
Drei Jahre lang begleiten wir die Stipendiat*innen auf ihrem persönlichen und schuli-schen Weg mit ideeller und finanzieller Förderung.
Ideelle Förderung
▪ Individuelle Beratung und Unterstützung durch START-Betreuer*innen;
▪ Halbjährliche verpflichtende Bildungsseminare, Wahlseminare zu unterschiedli-chen Themen sowie regionale Bildungsangebote und Exkursionen;
▪ Zusätzliche Seminare und Beratungsangebote zur Gestaltung der Bildungsbio-graphie;
▪ Ein Netzwerk aus rund 700 Stipendiaten und über 2000 Ehemaligen.
Materielle Förderung
▪ 1000 Euro Bildungsgeld pro Schuljahr

Was erwarten wir von den Stipendiat*innen?
▪ Motivation zur schulischen und persönlichen Weiterentwicklung und aktive Teil-nahme am Programm;
▪ Bereitschaft, Zeit zu investieren;
▪ Halbjährlicher Bericht über die persönliche und schulische Entwicklung;
▪ Schriftlicher Nachweis über die Verwendung des Bildungsgeldes.

Was bewirkt START?
▪ Mit START können sich junge Menschen mit Migrationsgeschichte fortbilden, neue Talente entdecken und ihre Persönlichkeit entfalten.
▪ Mit START erhalten die Stipendiat*innen Impulse, teilen ihre Erfahrungen und Perspektiven und lernen nicht nur miteinander sondern auch voneinander.
▪ Mit START steigern die Teilnehmer*innen ihr gesellschaftliches Engagement, übernehmen mit eigenen Initiativen und Projekten Verantwortung.
▪ Mit START werden Begegnungen geschaffen und ein starkes Netzwerk aufge-baut.

Nun geht die Ausschreibung für das START-Stipendium in die nächste Runde. Bewerbungen werden vom 01. Februar bis 15. März 2018 entgegen genommen.

Weitere Information unter www.start-stiftung.

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news-424 Tue, 16 Jan 2018 09:40:06 +0100 Gegen Vorurteile und zur Stärkung von Jugendlichen - Ministerien fördern neues Programm „Jugendmigrationsdienste im Quartier“ https://www.jugendmigrationsdienste.de/en/aktuell/detail/gegen-vorurteile-und-zur-staerkung-von-jugendlichen-ministerien-foerdern-neues-programm-jugendmigra/ Seit 2017 fördern das Bundesbau- und Bundesfamilienministerium gemeinsam Maßnahmen zur Stärkung von Jugendlichen in sozial benachteiligten Quartieren. Ab 2018 bauen beide Ressorts mit dem Modellprogramm „Jugendmigrationsdienste im Quartier“ ihr Engagement an weiteren Standorten aus.

Seit 2017 fördern das Bundesbau- und Bundesfamilienministerium gemeinsam Maßnahmen zur Stärkung von Jugendlichen in sozial benachteiligten Quartieren. Ab 2018 bauen beide Ressorts mit dem Modellprogramm „Jugendmigrationsdienste im Quartier" ihr Engagement an weiteren Standorten aus. Ab sofort wird jedes Bundesland mit einem Modellprojekt unterstützt, um das gemeinsame Miteinander von Jugendmigrationsdienst und Nachbarschaft zu stärken und das Wohnumfeld junger Menschen mit und ohne Migrationshintergrund zu verbessern.

In den Jugendmigrationsdiensten, die bisher vornehmlich individuelle Begleitung für junge Menschen mit Migrationshintergrund anbieten, werden zukünftig auch gemeinschaftliche Aktivitäten in ihrem Wohnumfeld unter Einbeziehung der Nachbarschaft erprobt.

Das Vorhaben wird in sozial benachteiligten und strukturschwachen Stadt- und Ortsteilen umgesetzt und dient dem Ziel, das Miteinander in den Ortteilen zu verbessern und die gegenseitige Akzeptanz der unterschied-lichen Menschen in den Wohnvierteln zu erhöhen. Es sollen lebendige Nachbarschaften befördert und der soziale Zusammenhalt gestärkt werden.

Die Maßnahmen reichen von kreativen Workshops für Jung und Alt bis hin zu gemeinsamen Exkursionen zwischen der einheimischen und der zugewanderten Bevölkerung. Vorhandene Angebote und Akteure im Quartier werden in Planung und Durchführung der Vorhaben so weit wie möglich einbezogen. Für das Programm stellen die beiden Ressorts in den nächsten Jahren knapp 7 Millionen Euro zur Verfügung. 2018 werden die 16 Modellvorhaben umgesetzt.

„Mit der Öffnung der Jugendmigrationsdienste für das Wohnumfeld erhoffen wir uns positive Impulse für den Zusammenhalt in strukturschwachen Wohnquartieren , da die Angebote nicht nur den jungen Menschen, sondern dem sozialen Umfeld als Lebensraum zu Gute kommen", betont Dr. Ralf Kleindiek, Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Gunther Adler, Staatssekretär im Bundesbauministerium: „Deutschlandweit können junge Menschen von den gemeinsamen Projekten profitieren. Die Mittel werden gezielt in sozialen Brennpunkten und benachteiligten Stadtgebieten einsetzt."

Das Modellprogramm „Jugendmigrationsdienste im Quartier" wird an folgenden Standorten umgesetzt: Stuttgart, Berlin, Potsdam, Hamburg, Frankfurt, Neubrandenburg, Peine/Salzgitter, Wuppertal, Trier, Völklingen und Wernigerode, Bremen, Ingolstadt, Dresden, Flensburg und Gotha.

Das Förderprogramm ist ein weiterer Baustein der ressortübergreifenden Zusammenarbeit für benachteiligte Quartiere. Seit 2017 stellt der Bund jährlich insgesamt 10 Mio. Euro für die modellhafte Förderung ressortübergreifender Maßnahmen zur Verfügung, die in sozial benachteiligten Quartieren einen Beitrag für mehr Integration und gesellschaftlichen Zusammenhalt leisten. Die Maßnahmen ergänzen die baulich-investiven Maßnahmen des Städtebauförderungsprogramms Soziale Stadt.

Mit dem Städtebauförderungsprogramm Soziale Stadt unterstützt die Bundesregierung bereits seit 1999 gemeinsam mit den Ländern die Stabilisierung und Aufwertung benachteiligter Stadtteile. 2017 stellte der Bund 190 Mio. Euro zur Verfügung, um Quartiere und Nachbarschaften für alle Menschen lebenswert zu gestalten und Integration und das nachbarschaftliche Zusammenleben zu fördern.

Weitere Informationen unter:

www.staedtebaufoerderung.info/StBauF/DE/Programm/SozialeStadt/soziale_stadt_node.html

 

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news-423 Tue, 09 Jan 2018 10:47:20 +0100 Neues Portal: Migration und Gesundheit https://www.jugendmigrationsdienste.de/en/aktuell/detail/neues-portal-migration-und-gesundheit/ Das Bundesministerium für Gesundheit hat Anfang November das Internetportal Migration und Gesundheit gestartet. Es hilft dabei, sich mit dem Gesundheitswesen in Deutschland vertraut zu machen und beantwortet Fragen rund um die eigene Gesundheit und die Kindergesundheit. Das Bundesministerium für Gesundheit hat Anfang November das Internetportal Migration und Gesundheit gestartet. Es hilft dabei, sich mit dem Gesundheitswesen in Deutschland vertraut zu machen und beantwortet Fragen rund um die eigene Gesundheit und die Kindergesundheit. Auf dem Portal werden erstmals gebündelt Informationsmaterialien zu den Schwerpunktthemen „Gesundheitswesen“, „Gesundheit und Vorsorge“, „Pflege“ sowie „Sucht und Drogen“ in mehreren Sprachfassungen zur Verfügung gestellt.

 

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news-422 Fri, 01 Dec 2017 10:18:55 +0100 „Wir sind Jugend-Migrations-Dienst. Gemeinsam Schätze heben, jungen Menschen Chancen geben!“ https://www.jugendmigrationsdienste.de/en/aktuell/detail/wir-sind-jugend-migrations-dienst-gemeinsam-schaetze-heben-jungen-menschen-chancen-geben/ Wenn rund 250 Kolleginnen und Kollegen aus den Jugendmigrationsdiensten (JMD) zusammentreffen, die im Berufsalltag mit ähnlichen Problemen kämpfen, ähnliche Erfolgserlebnisse feiern und an einem gemeinsamen Ziel arbeiten, gibt es viele Erfahrungen auszutauschen. „Wir sind Jugend-Migrations-Dienst.
Gemeinsam Schätze heben, jungen Menschen Chancen geben!“


Unter diesem Motto stand die Konferenz der Jugendmigrationsdienste am 29. und 30. November 2017 in Berlin.

 

Bildnachweis: Markus Hertzsch

Berlin, 30.11.2017  ­­– Wenn rund 250 Kolleginnen und Kollegen aus den Jugendmigrationsdiensten (JMD) zusammentreffen, die im Berufsalltag mit ähnlichen Problemen kämpfen, ähnliche Erfolgserlebnisse feiern und an einem gemeinsamen Ziel arbeiten, gibt es viele Erfahrungen auszutauschen.

Das Programm an den zwei Tagen war so facettenreich wie die JMD-Arbeit selbst. Am Mittwoch ging es vor allem um junge Menschen, am Donnerstag standen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der JMD im Vordergrund. Impuls-Vorträge, Fachforen und der Parlamentarische Abend: hier stellten sich Abgeordnete des Bundestages den Fragen der JMD-Beraterinnen und Berater.

Organisiert wurde die Konferenz der Jugendmigrationsdienste von den vier Bundestutoren/in Jochen Kramer (IB), Mirjam Olabi (AWO), José Torrejón (BAG KJS) und Walter Weissgärber (BAG EJSA), die sich für diese trägerübergreifende Tagung eingesetzt hatten.

 

Die vielen Facetten der Jugend
Die Bedingungen unter denen die Jugendmigrationsdienste arbeiten, haben sich in den letzten Jahrzehnten und auch in den letzten Jahren immer wieder stark verändert. Eine der letzten großen Veränderungen war die Öffnung der Arbeit für geflüchtete Jugendliche. Und weil die Anforderungen wachsen, soll auch das Budget angepasst werden. Denn letztlich lässt sich eine gute Beratung nur mit den nötigen Mitteln realisieren.

Weniger mit Geld, mehr mit Begrifflichkeiten und Analysen befasste sich Prof. Dr. Benno Hafeneger, emeritierter Professor der Philipps Universität Marburg. Er nahm sich der drei Begriffe an: Jugend-Migrations-Dienst. Er stellte dabei vor allem fest, dass kein Land der Welt sich wissenschaftlich so intensiv mit dem Begriff der Jugend auseinandersetzt, wie Deutschland. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendmigrationsdienste sieht Hafeneger vor allem als Repräsentanten einer Erwachsenengeneration, die ihre eigene Jugend immer ein wenig mitdenken müssen. Die Integrationsleistung der Kolleginnen und Kollegen bestehe also auch in der Integrationsleistung der eigenen Perspektive. Außerdem seien die größten Unterschiede zwischen Jugendlichen nicht die zwischen „zugereist“ und „einheimisch“, sondern die zwischen bestehenden oder nicht bestehenden Teilhabemöglichkeiten an der Gesellschaft. „Adoleszenz und Migration sind eine doppelte Transformationsleistung,“ resümierte Hafeneger. Bei beiden Übergängen nehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der JMD eine sehr wichtige Rolle ein.

Willkommen im postmigrantischen Zeitalter
Esra Kücük aus der Direktion des Maxim Gorki Theaters untersuchte die „Identitätsentwicklung junger Menschen mit Migrationsgeschichte“. Sie führte eindrucksvoll durch Studien und Statistiken, um am Ende zu zeigen, dass die reine Macht der Zahlen nicht ausreicht, um bestehende Vorbehalte gegenüber Einwandernden zu durchbrechen und Anerkennung zu erreichen. Ziel muss nicht nur die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund sein, sondern das Erreichen einer teilhabeorientierten Gesellschaftspolitik. Dazu leisten die JMD einen wichtigen Beitrag. 

Unter Parlamentariern
Um die Arbeit der JMD ging es auch in den Gesprächen beim Parlamentarischen Abend, der von Carmen Marks, Parlamentarische Staatssekretärin BMFSFJ, eröffnet wurde.  Bundestagsabgeordnete von CDU/CSU, SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen waren der Einladung gefolgt und stellten sich den Fragen der JMD-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Auf die Frage, wie die Politik die JMD-Arbeit unterstützen könne, meinte SPD-Abgeordneter Matthias Stein: „Es sollte mehr investiert werden. Feste Personalschlüssel können hier eine Lösung sein.” Insgesamt erlebt er die JMD-Arbeit als eine großartige Arbeit. „In meinem Wahlkreis treffe ich auf sehr engagierte Beraterinnen und Berater. Ich bin angetan von der Integrationsleistung. Man sollte die Erfolge mehr wahrnehmen und nicht nur den Fokus auf die Probleme legen.”

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Die Jugendmigrationsdienste (JMD)

Bundesweit begleiten die Mitarbeitenden der über 450 Jugendmigrationsdienste (JMD) junge Menschen mit Migrationshintergrund zwischen 12 und 27 Jahren, bei ihrem Integrationsprozess in Deutschland. Individuelle Unterstützung, Gruppen- und Bildungsangebote sowie eine intensive Vernetzung in Schule, Ausbildungsbetriebe und Freizeiteinrichtungen zählen zu den wesentlichen Aufgaben der Jugendmigrationsdienste. 

Das Programm Jugendmigrationsdienste wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). 

Links: 
JMD: www.jugendmigrationsdienste.de
JMD4YOU - Onlineberatung: www.jmd4you.de

Pressekontakt: 

Eva Maria Acir –  Servicebüro Jugendmigrationsdienste, acir@jugendmigrationsdienste.de  

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news-401 Fri, 24 Nov 2017 00:00:00 +0100 Konferenz der Jugendmigrationsdienste https://www.jugendmigrationsdienste.de/en/aktuell/detail/konferenz-der-jugendmigrationsdienste/ Aktuelles Tagungsprogramm Vom 29. – 30.11.2017 findet im Hotel International Steglitz in Berlin die trägerübergreifende Konferenz der Jugendmigrationsdienste „Wir sind Jugend – Migrations – Dienst: Gemeinsam Schätze heben, jungen Menschen Chancengeben!“ statt. Die Veranstaltung steht allen Kolleginnen und Kollegen aus der täglichen Beratungsarbeit offen und ersetzt in diesem Jahr die Jahrestagungen der einzelnen Trägergruppen. Wir sind Jugend - Migrations – Dienst.
Gemeinsam Schätze heben, jungen Menschen Chancen geben!

Einladung

Programm
Parlamentarischer Abend

Forenübersicht

Anfahrt

 

Vom 29. – 30.11.2017 findet im Hotel International Steglitz in Berlin die trägerübergreifende Konferenz der Jugendmigrationsdienste „Wir sind Jugend – Migrations – Dienst: Gemeinsam Schätze heben, jungen Menschen Chancengeben!“ statt. Die Veranstaltung steht allen Kolleginnen und Kollegen aus der täglichen Beratungsarbeit offen und ersetzt in diesem Jahr die Jahrestagungen der einzelnen Trägergruppen.

Mit der trägerübergreifenden Konferenz wollen wir uns gemeinsam aktuellen Herausforderungen in der praktischen Arbeit stellen und das Bundesprogramm der Jugendmigrationsdienste weiterentwickeln. Seit 2015 verändert sich die Zielgruppenzusammensetzung unserer Arbeit in stärkerem Maße und zu Beginn dieses Jahres wurden die Beratungsdienste für alle geflüchteten jungen Menschen geöffnet.

Doch wir wollen unseren Blick auch auf die bisherige Zielgruppe richten. Auf der Konferenz werden wir uns daher insbesondere am ersten Tag gemeinsam der Frage stellen, welche Bedarfe junge Menschen in ihrer Identitätsentwicklung an sich selbst, an uns und an die Politik stellen und wie die Jugendmigrationsdienste sie in ihrer Entwicklung und ihrem Integrationsprozess unterstützen können.

Aufgrund der Veranstaltungsgröße sind die Teilnehmendenplätze begrenzt. Daher empfehlen wir, dass sich nicht mehr als eine Person pro Jugendmigrationsdienst anmeldet. Wenn Sie keine Übernachtungsmöglichkeit benötigen oder sich ein Zimmer teilen wollen, erhöht sich die Chance einer Teilnahme. Diese Angaben können Sie im Rahmen der Anmeldung tätigen.
Wir bitten Sie zur besseren organisatorischen Planung, bereits im Verlauf der Anmeldung eine Auswahl der Foren zu treffen. Eine ausführlichere Beschreibung der Foren finden Sie im Anhang.

Bitte melden Sie sich auf dem Webportal der Jugendmigrationsdienste unter
https://www.jugendmigrationsdienste.de/jmd-konferenz/bis zum 14.08.2017 zur Teilnahme an.

Eine Teilnahmebestätigung/Absage erhalten Sie spätestens Anfang Oktober.
Mit der Teilnahmebestätigung erhalten Sie auch die Bestätigung über die Foren sowie das aktuelle Programm.
Die Teilnahme an der Tagung ist für Sie kostenlos, Reisekosten rechnen Sie bitte über Ihre Einrichtung ab.

Mit der Anmeldung erklären Sie sich mit folgenden Punkten einverstanden:
- Auf der Veranstaltung wird fotografiert. Sie signalisieren selbstständig und frühzeitig, wenn Sie nicht fotografiert werden möchten.
- Bei Absage der Teilnahme der Veranstaltung ab 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn werden Ihnen Stornierungskosten in Höhe von 100 € in Rechnung gestellt.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und hoffen, Sie im November in Berlin begrüßen zu dürfen.

Einladung
Programm

Parlamentarischer Abend
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news-418 Fri, 17 Nov 2017 12:10:52 +0100 Länderprofil Deutschland https://www.jugendmigrationsdienste.de/en/aktuell/detail/laenderprofil-deutschland/ Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) gibt regelmäßig Länderprofile zu verschiedenen Themen heraus. Im aktuellen Länderprofil Deutschland werden die jüngsten Entwicklungen in die Migrations- und Asylpolitik der vergangenen Jahrzehnte eingeordnet, aber auch an die Entstehung des bundesdeutschen Asylrechts erinnert. Deutschland ist ein Einwanderungsland. Mehr als 22 Prozent der Bevölkerung haben einen Migrationshintergrund. Diese Realität anzuerkennen, hat bis in die 2000er Jahre gedauert. Nun ist die politische Debatte seit 2015 aufgrund der Aufnahmen von geflüchteten Menschen wieder in den Fokus getreten – reagiert wurde mit verschärften Gesetze zur Ausweisung und Abschottungspolitik an den EU-Außengrenzen.

Im aktuell erschienenen Länderprofil Deutschland der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) werden die jüngsten Entwicklungen in die Migrations- und Asylpolitik der vergangenen Jahrzehnte eingeordnet, aber auch an die Entstehung des bundesdeutschen Asylrechts erinnert. WissenschaftlerInnen des Instituts für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück haben die lesenswerte Analyse erstellt

Zum Länderprofil Deutschland 2017 (PDF)

 

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news-415 Thu, 02 Nov 2017 14:31:39 +0100 Von der Willkommenskultur zur Arbeitsintegration - JMD und Wirtschaftsjunioren gemeinsam in Köln https://www.jugendmigrationsdienste.de/en/aktuell/detail/von-der-willkommenskultur-zur-arbeitsintegration-jmd-und-wirtschaftsjunioren-gemeinsam-in-koeln/ Anfang September fand im JMD Köln der Jugendagentur Köln gGmbH, gefördert über das Programm JUGEND STÄRKEN: 1000 Chancen, ein Bewerbungstraining mit den Wirtschaftsjunioren statt.

Am 07.09.2017 fand im JMD Köln der Jugendagentur Köln gGmbH, gefördert über JUGEND STÄRKEN: 1000 Chancen, ein Bewerbungstraining für junge Menschen mit Migrationshintergrund statt.

Im zeitlichen Rahmen der Bundeskonferenz der Wirtschaftsjunioren Deutschland vom 7.-9.9-2017 organisierten der Einrichtungsleiter Peter Scholz des JMD Köln und die Wirtschaftsjunioren aus Köln für 40 Jugendliche ein umfangreiches und interessantes Bewerbungstraining.

Frau Sandra Schorn von den Wirtschaftsjunioren Köln begrüßte dabei mit Herrn Scholz 10 weitere Wirtschaftsjunioren aus ganz Deutschland. Gemeinsam in Anwesenheit von Frau Werner vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, eröffneten sie die sehr gut besuchte Veranstaltung.

Projektreferentin Stephanie Güntner von JUGEND STÄRKEN:1000 Chancen war schlichtweg begeistert. Mit einem Bewerbungs-Rollenspiel bereitete Sandra Schorn die Teilnehmenden auf die anschließenden Einzelgespräche vor. Dabei wurde von der Gruppe auf verbesserungswürdige Fehler eingegangen. Vor allem die eigene Körpersprache und ein selbstbewusstes Auftreten standen im Fokus.

„Dieses Bewerbungstraining wird den jungen Menschen helfen, einen guten Start ins Arbeitsleben zu finden. Die Bewerberinnen und Bewerber von heute sind die dringend benötigten Fachkräfte von morgen. Ich freue mich besonders, dass vor allem auch viele junge Frauen und Menschen mit Migrationshintergrund angesprochen werden!“, sagte Elfi Scho-Antwerpes, erste Stellvertreterin der Oberbürgermeisterin Köln.


Direkt vom Profi aufs Papier

Wie beginnt man ein erfolgreiches Bewerbungsanschreiben? Was ist wichtig im Kontakt zum Unternehmen? Tipps, Hilfestellungen und ein Rollenspiel zeigten den Jugendlichen entscheidende Kenntnisse im persönlichen Berwerbungsgespräch. Mit einem sehr motivierten und zufriedenen Lächeln nahmen die Teilnehmenden anschließend auch das Angebot eines Bewerbungsfotoshootings an.

Infos und Tipps zum Bewerbungsverfahren erhalten die Jugendlichen aus dem JMD Köln von den Wirtschaftsjunioren

 

Im weiteren Verlauf setzten die Wirtschaftsjunioren in kleineren Gruppen die Bewerbungsgespräche individuell auf die Berufswünsche der Teilnehmenden fort. Dabei wurde durch die Unterstützung von Führungskräften aus Unternehmen der Wirtschaftsunion den Jugendlichen die Sicht eines Unternehmers verdeutlicht. Verbesserungen des Anschreibens, sowie zahlreiche weitere Tipps rund um die Bewerbung wurden gerne entgegen genommen.

Allen Teilnehmenden wünschen wir erfolgreiche Bewerbungen und gute Berufserfahrungen in Deutschland, um einen wichtigen Schritt für die Integration zu machen!

Diese Aktion fand in dieser großen Anzahl von Teilnehmern zum ersten Mal in Köln statt. Die schon seit Jahren sehr gute Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsjunioren wird auf jeden Fall in 2018 fortgesetzt.

Peter Scholz, Einrichtungsleitung JMD Köln, KJA Köln

 

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news-414 Fri, 20 Oct 2017 09:25:44 +0200 KOFA: Das Flüchtlingsprojekt. Eine Chronik. https://www.jugendmigrationsdienste.de/en/aktuell/detail/kofa-das-fluechtlingsprojekt-eine-chronik/ Eine Geschichte von ehemaligen Ausbildern, die in die Lehrwerkstatt zurückkehren, um Flüchtlinge in die Metalltechnik einzuführen. Eine Geschichte von Männern aus krisengebeutelten Regionen, die Freundschaften und Träume aufgeben, um die Chance auf eine Ausbildung in Deutschland zu erhalten. Besuchen Sie die multimediale Langzeitdokumentation und erhalten Sie einen realistischen Einblick in ein Flüchtlingsprojekt des Märkischen Arbeitgeberverbandes.

Sie wollen wissen, was Unternehmen im Praktikum mit Flüchtlingen erleben? Sie tragen Personalverantwortung und wollen Praktikumsplätze für Geflüchtete anbieten?

Die KOFA-Langzeitdokumentation gibt realistische Einblicke – und zeigt Ihnen, worauf Sie bei der Integration achten sollten.

 

Mehr als 400.000 Unternehmen haben in den letzten drei Jahren Flüchtlinge beschäftigt. Am häufigsten arbeiteten sie im Rahmen eines Praktikums mit. Welche Erfahrung machen die Unternehmen in diesen Praxisphasen? Wie organisieren sie den Mehraufwand in ihrem Betrieb? Und was erleben Betreuer und Flüchtlinge während ihrer gemeinsamen Zeit? Das KOFA hat die Unternehmen Thyssenkrupp Bilstein und die Altenloh, Brinck & Co Gruppe bei einem Flüchtlingsprojekt des Märkischen Arbeitgeberverbandes begleitet. Erhalten Sie hier einen realistischen Einblick.

https://www.kofa.de/storytelling/fluechtlinge-im-praktikum

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news-413 Fri, 06 Oct 2017 09:05:24 +0200 Ein Tag Azubi am 22. November 2017 https://www.jugendmigrationsdienste.de/en/aktuell/detail/ein-tag-azubi-am-22-november-2017/ Ein Tag Azubi ist ein bundesweiter Aktionstag der Wirtschaftsjunioren Deutschland, bei dem junge Menschen für einen Tag in Unternehmen eingeladen werden und ein Berufsfeld ausprobieren können.

Ein Tag Azubi ist ein bundesweiter Aktionstag der Wirtschaftsjunioren Deutschland, bei dem junge Menschen für einen Tag in Unternehmen eingeladen werden und ein Berufsfeld ausprobieren können. Der Aktionstag ist Teil des Gemeinschaftsprojekts JUGEND STÄRKEN: 1000 Chancen, das wir mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend umsetzen.

Das Ziel: Berufsperspektiven aufzeigen

Das Projekt richtet sich an junge Menschen mit schwierigen Ausgangsbedingungen im Alter von 12 bis 26 Jahren. Mit Ein Tag Azubi bieten wir ihnen die Chance, Ausbildung hautnah zu erleben. So lernen sie den Arbeitsalltag kennen und entdecken eigene Perspektiven.

Das Motto: Ein Tag, der DIR gehört

Die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer stehen bei Ein Tag Azubi im Mittelpunkt. Sie werden von Auszubildenden begleitet, die Fragen beantworten und ihren Aufgabenbereich zeigen. Das ermöglicht direkten Austausch auf Augenhöhe.

Beteiligung vor Ort

Das Projektbüro in der Bundesgeschäftsstelle der Wirtschaftsjunioren stellt die nötige Infrastruktur zur Verfügung und unterstützt die Kooperationspartner vor Ort bei der Umsetzung.  Der Aktionstag Ein Tag Azubi ermöglicht den lokalen Partnern aus Wirtschaft und Jugendsozialarbeit, eigene Ideen einzubringen und die Aktion, abhängig von den vorhandenen Ressourcen, selbstständig zu organisieren. Über das Wirtschaftsjunioren-Netzwerk hinaus sollen auch andere regionale Unternehmen eingebunden werden und jungen Menschen einen Schnuppertag als Azubi ermöglichen. Kooperationen mit weiteren regionalen Institutionen, die junge Menschen am Übergang Schule-Beruf unterstützen, können den Mehrwert für die Jugendlichen zusätzlich steigern.

Kooperationspartner lassen sich über "Kontakt vor Ort" finden.

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news-412 Fri, 29 Sep 2017 09:20:49 +0200 Ländliche Räume als Orte der Integration junger Geflüchteter https://www.jugendmigrationsdienste.de/en/aktuell/detail/laendliche-raeume-als-orte-der-integration-junger-gefluechteter/ Eine Fachtagung für Fachkräfte in den Bereichen Jugend und Bildung, Verantwortliche aus der Kommunalpolitik und Zivilgesellschaft am 29.11.2017 in Leipzig. Aktuell leben in Deutschland so viele geflüchtete junge Menschen in ländlichen Räumen wie nie zuvor. Die Diskussion um die Zukunft der ländlichen Räume wird daher vermehrt auch mit der Integration geflüchteter Kinder, Jugendlicher und junger Erwachsener verknüpft: Welche Bedingungen bieten die ländlichen Räume ihnen, um anzukommen und teilzuhaben? Wie ist es Landkreisen gelungen, jungen Geflüchteten Perspektiven zu eröffnen und sie zu halten? Bietet ihre Zuwanderung den ländlichen Räumen eine Antwort auf Herausforderungen wie den demografischen Wandel? Und welche kommunalen Veränderungsprozesse sind dazu erforderlich? Wir laden Sie herzlich ein, gemeinsam mit uns zu diskutieren:

4. Transferforum im Programm „Willkommen bei Freunden – Bündnisse für junge Flüchtlinge“
Ländliche Räume als Orte der Integration junger Geflüchteter
29. November 2017 in der Kongresshalle am Zoo, Leipzig

Im Zentrum der Veranstaltung stehen fünf Themen: dezentrales und gemeinschaftliches Wohnen, Vereine als Orte der Integration, die Ausübung des Islams, Wege in Ausbildung sowie gute Verwaltung. Zu jedem dieser Themen bieten wir Fachvorträge, stellen gute Beispiele vor und geben Ihnen Raum zum Erfahrungsaustausch.

Eröffnet wird die Veranstaltung mit einer Keynote von Oliver Junk, Oberbürgermeister der Stadt Goslar. Herr Junk sprach sich Ende 2014 für eine verstärkte Aufnahme von Geflüchteten in ländlichen Räumen aus und hob die positiven Auswirkungen für die Integration und die ländliche Demografie hervor. Beim Transferforum berichtet er, wie sich die Situation in Goslar seitdem entwickelt hat.

Das vollständige Programm sowie die Online-Anmeldung finden Sie unter:

https://www.willkommen-bei-freunden.de/aktuelles/termine/termin/laendliche-raeume-als-orte-der-integration-junger-gefluechteter/

Bitte melden Sie sich online bis zum 5. November 2017 an.

Das Transferforum findet im Rahmen von „Willkommen bei Freunden – Bündnisse für junge Flüchtlinge“, dem gemeinsamen Programm der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend statt. Ziel ist es, vor Ort Bündnisse aus engagierten Menschen der Kommunalverwaltung, freien Trägen und der Zivilgesellschaft zu stärken und neue zu etablieren.

Einladung

 

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news-411 Mon, 25 Sep 2017 10:09:06 +0200 Stark im Beruf https://www.jugendmigrationsdienste.de/en/aktuell/detail/stark-im-beruf/ Mit dem ESF-Programm „Stark im Beruf“ setzt sich das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend für bessere Chancen von Müttern mit Migrationshintergrund auf dem Arbeitsmarkt ein  

Das Programm „Stark im Beruf – Mütter mit Migrationshintergrund steigen ein“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) zielt darauf ab, den Erwerbseinstieg für Mütter mit Migrationsgeschichte zu erleichtern und den Zugang zu vorhandenen Angeboten zur Arbeitsmarktintegration zu verbessern.

Mütter, die durch mehr als eine Kultur geprägt sind, sind in Deutschland deutlich seltener und in geringerem Stundenumfang erwerbstätig als Mütter ohne Zuwanderungsgeschichte. Die Daten zeigen aber, dass viele von ihnen sehr motiviert sind und über die notwendigen Qualifikationen verfügen, um eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen. Bundesweit nehmen rund 80 Projekte an „Stark im Beruf“ teil, um diese Frauen auf ihrem Weg in die Erwerbstätigkeit aktiv zu begleiten und zu unterstützen.

„Stark im Beruf“ richtet sich auch an Mütter mit Fluchterfahrung. Die Heranführung von geflüchteten Frauen an den Arbeitsmarkt dauert meist länger und bindet mehr Ressourcen für individuelle Begleitung, Vermittlung und Unterstützung. 35 Projektstandorte bieten zusätzliche Angebote speziell für geflüchtete Mütter an. Sie erhalten für die Zusatzangebote 25.000 Euro pro Jahr in 2017 und 2018 zusätzlich zur Grundförderung. Insgesamt stehen für „Stark im Beruf – Flucht“ zusätzlich zwei Mio. Euro aus Bundesmitteln und ESF-Mitteln zur Verfügung.

Weitere Informationen gibt es unter http://www.starkimberuf.de/stark-im-beruf/ 

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news-410 Fri, 15 Sep 2017 09:20:17 +0200 Abschlusstagung "jmd2start" - Modellprojekt begleitet und berät junge Flüchtlinge https://www.jugendmigrationsdienste.de/en/aktuell/detail/abschlusstagung-jmd2start-modellprojekt-begleitet-und-beraet-junge-fluechtlinge/ Für die erfolgreiche Arbeit mit jungen Geflüchteten braucht es besondere Kenntnisse und Netzwerkpartner. Das ist eine zentrale Erkenntnis aus dem Modellprojekt "jmd2start", das noch bis Ende des Jahres läuft.

Bei der Abschlusstagung des Projektes "jmd2start" stellten Projektmitarbeitende zentrale Erkenntnisse aus ihrer Arbeit mit jungen Geflüchteten vor

Am 13. September 2017 haben sich Netzwerkpartner und Fachpublikum zur Abschlusstagung des Modellprojekts "jmd2start - Begleitung für junge Flüchtlinge im Jugendmigrationsdienst" in Berlin getroffen. Eine der wichtigsten Erkenntnisse: Um erfolgreich mir jungen Geflüchteten zu arbeiten, braucht es besondere Kenntnisse und Netzwerkpartner.

In sechs Fachforen diskutierten die Teilnehmenden unterschiedliche Aspekte des Projekts: vom Zugang zu Bildung und Arbeitsmarkt über Angebote für geflüchtete Frauen bis hin zur Begleitung minderjähriger Geflüchteter in der Jugendhilfe. Prof. Dr. Naika Foroutan von der Humboldt Universität erläuterte in ihrem Fachvortrag "Integration in Deutschland vor dem Hintergrund von Fluchtbewegungen und Migration" aktuelle Fragestellungen zur Entwicklung der Integration und der Akzeptanz Geflüchteter in Deutschland. Zudem wurden den fast 200 Tagungsteilnehmenden erfolgreiche Beispiele aus der praktischen Arbeit präsentiert.

Bildergalerie

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news-409 Wed, 23 Aug 2017 09:36:09 +0200 Neue Informationen zum Asylverfahren für Geflüchtete https://www.jugendmigrationsdienste.de/en/aktuell/detail/neue-informationen-zum-asylverfahren-fuer-gefluechtete/ Um Schutzsuchende besser über den Ablauf des Asylverfahrens sowie ihre Rechte und Pflichten zu informieren, hat das BAMF in einer Vielzahl von Landessprachen unterschiedliche Informationsangebote entwickelt: Einen Film, eine Begleitbroschüre sowie ein Infoblatt.

Um Schutzsuchende besser über den Ablauf des Asylverfahrens sowie ihre Rechte und Pflichten zu informieren, hat das BAMF in einer Vielzahl von Landessprachen unterschiedliche Informationsangebote entwickelt: Einen Film, eine Begleitbroschüre sowie ein Infoblatt.

Animationsfilm: Rechte und Pflichten im Asylverfahren

Im animierten Film "Informationen zum Asylverfahren. Ihre Rechte und Pflichten" werden die fünf Etappen im Asylverfahren in einer gut verständlichen Bildsprache dargestellt. Bei jeder Etappe, "Ankunft & Registrierung", "Persönliche Antragstellung", "Dublin-Verfahren", "Persönliche Anhörung" und "Ausgang des Asylverfahrens" werden die Verfahrensvorgänge beschrieben und Antragstellenden erklärt, welche Pflichten, aber auch Rechte sie haben. Der Film ist untertitelt und in den Sprachen Deutsch, Französisch, Englisch, Arabisch, Farsi und Albanisch verfügbar.

Begleitbroschüre zum Film

Die Broschüre, die bei der Antragstellung verteilt wird, dient als Begleitprodukt zum gleichnamigen Film "Informationen zum Asylverfahren. Ihre Rechte und Pflichten" und enthält zusätzlich eine persönliche "Checkliste" für die Antragstellenden. Aufgeführt sind die fünf zu durchlaufenden Verfahrensschritte, das bietet Geflüchteten jederzeit Übersicht und Orientierung. Die Broschüre ist momentan in den folgenden Sprachen – auch barrierefrei – verfügbar: Deutsch, Französisch, Englisch, Arabisch und Albanisch (Farsi wird gerade erstellt).

Infoblatt: Wichtige Informationen zum Anhörungstermin

Wichtige Informationen zum Anhörungstermin erhalten Antragstellende von nun an als Infoblatt in ihrer jeweiligen Herkunftssprache mit dem offiziellen Ladungsschreiben des BAMF. Das Infoblatt ist verfügbar in den Sprachen Deutsch, Französisch, Englisch, Arabisch, Farsi, Tigrinya, Albanisch, Türkisch und  Kurdisch (Kurmanci).

Alle Informationsmaterialien stehen zum Download zur Verfügung. www.bamf.de/inforefugees

Die Begleitbroschüre zum Film kann auch über den Warenkorb bestellt werden.

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