beraten - begleiten - bilden

477 Jugendmigrationsdienste in Deutschland

JMD Bad Oeynhausen

Jugendmigrationsdienst Bad Oeynhausen

Diakonisches Werk im Kirchenkreis Vlotho e.V.

Elisabethstraße 7
32545 Bad Oeynhausen

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JMD Bad Oeynhausen

Öffnungszeiten

Wir sind weiterhin für euch da!

Ruft uns einfach an oder schreibt uns eine E-Mail. Ihr könnt auch eine kurze Nachricht mit Namen und Telefonnummer in der Zentrale oder im Briefkasten der Diakonie hinterlassen. Dann rufen wir zurück.

Unsere Beratung erfolgt unabhängig von der Religionszugehörigkeit oder Nationalität. 

Sie ist kostenlos und unterliegt der Schweigepflicht. 

Aktuelles

INTERKULTURELLE TAGE   ---  16. - 29. MÄRZ 2020

Aufgrund der aktuellen Entwicklung in Bezug auf die rasante Verbreitung des Corona-Virus haben sich die Mitglieder des Arbeitskreises WiR (steht für Wege interkulturellen Respekts) entschieden, alle Veranstaltungen im Rahmen der Interkulturellen Tage 2020 abzusagen und nur die Ausstellung „Ein Ort. Irgendwo“ in Schaufenstern in der Viktoriastr. 7 zu präsentieren.  

 

EIN ORT. IRGENDWO

16. - 29. März, Rund um die Uhr

Schaufenster, Viktoriastr. 7, Bad Oeynhausen

Nach Schätzungen der UN-Flüchtlingsorganisation sind weltweit 60 Millionen Menschen aus unterschiedlichen Gründen aus ihrer Heimat migriert. Die Wanderausstellung "Ein Ort. Irgendwo" zeigt durch künstlerisch beeindruckende Karikaturen das breite Spektrum des Themas. Es spiegeln sich Schwierigkeiten und Hürden wieder, der Schmerz, die Heimat und Familie zu verlassen, sowie die Hoffnung auf eine bessere Zukunft, auf Unterstützung und Akzeptanz. Aber auch die Kritik an strukturellen Bedingungen und Hindernissen werden thematisiert, sowie die teilweise beängstigenden gesellschaftlichen Reaktionen.

Organisation: NRWeltoffen im Kreis Minden-Lübbecke, Team Asyl der Stadt Bad Oeynhausen

Angebot

  • Beratung und Hilfe bei allen Fragen und persönlichen Problemen
  • Individuelle Integrationsplanung
  • Orientierungshilfen im Bildungs- und Ausbildungssystem
  • Vermittlung in Integrationskurse und Sprachfördereinrichtungen
  • Sozialpädagogische Begleitung während der Integrationskurse
  • Hilfe bei der Anerkennung ausländischer Bildungsnachweise
  • Vermittlung an spezifische Fachdienste (z.B. Schwangerschafts(konflikt)beratung, Suchtberatung, Schuldnerberatung)
  • Workshops und Kurse zu unterschiedlichen Themen
  • Kulturtage und Jugendaktionen
  • Freizeitangebote
  • Informations- und Bildungsveranstaltungen

Kooperation

  • Stadt Bad Oeynhausen
  • Kreis Minden-Lübbecke
  • VHS Bad Oeynhausen und andere Integrationskursträger 
  • Amt proArbeit-Jobcenter 
  • Schulen und Förderschuleinrichtungen
  • Agentur für Arbeit
  • Träger der Jugendberufshilfe
  • Jugendhilfeeinrichtungen für unbegleitete Minderjährige
  • Kreispolizeibehörde Minden-Lübbecke
  • ARGE Herford
  • Unternehmen und Ausbildungsbetriebe
  • Flüchtlingsberatung des Diakonischen Werkes
  • Migrationsberatung für Erwachsene (MBE) des Diakonischen Werkes
  • Fachdienst "Generationen grenzenlos" des Diakonischen Werkes
  • Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit
  • andere Fachdienste und soziale Dienstleistungen des Diakonischen Werkes
  • Einrichtungen der Kultur- und Bildungsarbeit
  • Familienzentren
  • Kirchengemeinden und religiöse Gemeinschaften
  • gemeinnützige Vereine
  • und viele andere

Zuständig für

Stadt Bad Oeynhausen

Träger

Diakonisches Werk im Kirchenkreis Vlotho e.V.
Evangelische Trägergruppe

Über uns

 

Aufgaben und Ziele

Unsere Aufgaben
Als einer von vielen bundesweiten Fachdiensten beraten und begleiten wir junge Menschen mit Migrationshintergrund im Alter von 12 bis 27 Jahren und stehen ihnen als verlässliche und kompetente Partnerinnen zur Seite. Wir bieten Orientierungshilfen und unterstützen nicht nur bei Fragen zur Integration, sondern auch in persönlichen Angelegenheiten. Vernetzung und Kooperation mit Schulen, Bildungsträgern, Betrieben sowie mit Ämtern, Behörden und anderen öffentlichen Einrichtungen sehen wir als wesentliche Grundlage für eine qualifizierte Arbeit an. Zu unseren Kernaufgaben gehören individuelle Integrationsförderung und Netzwerk- und Sozialraumarbeit. Des weiteren unterstützen und begleiten wir die interkulturelle Öffnung von Diensten und Einrichtungen der sozialen Handlungsfelder.

Unsere Ziele
- Verbesserung der sprachlichen, schulischen, beruflichen und sozialen Integrationschancen
- Förderung der Chanchengleichheit
- Förderung der Partizipation in allen Bereichen des sozialen,  kulturellen  und politischen Lebens

Unsere Kompetenzen
Wir verfügen über interkulturelle Kompetenzen und ein umfangreiches Wissen. Dazu gehören Kenntnisse über das Zuwanderungsgesetz, Status-, Aufenthalts- und Integrationsfragen, alle relevanten sozialpolitischen Gesetze, schulische und berufliche Anerkennungsverfahren sowie Fördermöglichkeiten bezogen auf deutsche Sprachkenntnisse, Schule und Ausbildung. Im Zuständigkeitsbereich sind uns alle Dienste bekannt. Zu den unterschiedlichen Behörden und Einrichtungen gibt es gute Kooperationsbeziehungen. Wir besitzen Sprachkenntnisse in Englisch und Italienisch. Bei Bedarf stehen uns ehrenamtliche DolmetscherInnen in Arabisch, Armenisch, Dari, Französisch, Fullah, Georgisch, Kurdisch, Persisch, Portugiesisch, Spanisch, Russisch, Tigrinya und Türkisch zur Verfügung.

 

Grundlagen

Jugendmigrationsdienste (JMD) sind als interkulturell ausgerichtetes Angebot der Jugendsozialarbeit Teil moderner, zukunftsorientierter Jugendhilfe. Sie helfen jungen Menschen mit Migrationshintergrund im Alter von 12 bis 27 Jahren sowie deren Familienangehörigen bei der Bewältigung der vielfältigen Herausforderungen des Integrationsprozesses. Sie bieten konkrete Hilfen beim Übergang von der Schule in den Beruf und leisten einen wichtigen Beitrag zu Herstellung von Chancengleichheit. Als Angebot der Jugendhilfe fördern Jugendmigrationsdienste junge Menschen mit Migrationshintergrund in ihren individuellen und sozialen Entwicklungen und tragen dazu bei, Benachteiligungen abzubauen. Alle JMD werden gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Verbindliche Grundlage für die Arbeit sind die Grundsätze und Rahmenkonzepte zur Durchführung und Weiterentwicklung des Programms "Eingliederung junger Menschen mit Migrationshintergrund" im Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP).

Unser JMD ist angeschlossen an den Landesverband der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe und gehört bundesweit zur evangelischen Trägergruppe der Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit. Der Träger ist das Diakonische Werk im Kirchenkreis Vlotho e.V., das zuständig ist für den Kirchenkreis Vlotho. Dieser gehört zur Gemeinschaft der 31 Kirchenkreise der Evangelischen Kirche von Westfalen und besteht aus 22 Kirchengemeinden, die kommunal teils dem Kreis Herford und teils dem Kreis Minden-Lübbecke angegliedert sind.

  

Freiwilliges Engagement

Wir bieten jugendspezifische, präventive und lebenslagenorientierte Hilfestellung zur gesellschaftlichen Integration und psychosozialen Stabilisierung. Bei unserer Arbeit benötigen wir regelmäßig ehrenamtliche MitarbeiterInnen, die uns unterstützen:

- bei freizeitpädagogischen Veranstaltungen
- bei Veranstaltungen der interkulturellen und generationenübergreifenden Arbeit
- bei bildungspolitischen Seminaren und Kursen
- bei Bildungs- und Informationsveranstaltungen
- als Begleitung zu Behörden, spezifischen Fachdiensten und anderen Institutionen
- und als DolmetscherInnen bei Beratungsgesprächen

 

 

 
 

Arbeitskreis WiR - Wege interkulturellen Respekts

Im Dezember 2008 präsentierten wir die Ausstellung "anders? - cool!" - zur Situation von jungen Menschen mit Migrationshintergrund - im Druckerei Begegnungszentrum in Bad Oeynhausen. Im Vorfeld konnten wir engagierte Mitarbeiter/innen aus Schulen, Behörden und anderen Einrichtungen gewinnen, zusammen mit uns ein buntes Rahmenprogramm mit unterschiedlichen Veranstaltungen wie Theater, Musik- oder Tanzvorführungen zu entwickeln. Junge Menschen mit und ohne Migrationshintergrund wurden in die Vorbereitungen einbezogen und leisteten aktive Beiträge. Nur durch die enge Zusammenarbeit aller Mitwirkenden konnte dieses Großprojekt über die Dauer von 14 Tagen umgesetzt werden. Das Ergebnis waren die ersten Interkulturellen Tage in Bad Oeynhausen.

In Folge der positiven Resonanz auf die Veranstaltungen entschlossen wir uns, weiterhin gemeinsame Aktionen für ein friedliches Miteinander und gegen Rassismus durchzuführen und nachhaltig zusammenzuarbeiten. So wurde im Mai 2009 der Arbeitskreis WiR gegründet. Den Impuls für die Namensgebung gab ein Bild, das während der Interkulturellen Tage 2008 von Jugendlichen im Rahmen eines Kunst-Workshops erstellt wurde und seitdem im Bürgerbüro der Stadt Bad Oeynhausen der Öffentlichkeit präsentiert wird.

Durch unsere Veranstaltungen möchten wir das Potenzial der Jugendlichen und jungen Erwachsenen sichtbar machen sowie Möglichkeiten der Begegnung zwischen Menschen unterschiedlicher Kulturen und Generationen schaffen. Der Name unseres Arbeitskreises verdeutlicht es: "Wege interkulturellen Respekts" sollen entstehen. Deshalb organisieren wir  jährlich rund um den "Internationalen Tag gegen Rassismus und Diskriminierung" am 21. März Interkulturelle Tage. 

 

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