beraten - begleiten - bilden

465 Jugendmigrationsdienste in Deutschland

JMD Berlin Mitte

Jugendmigrationsdienst Berlin Mitte

JMD promigra Mitte
CJD Berlin-Brandenburg

Sickingenstraße 20-28
10553 Berlin

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Kontakt

JMD im Quartier
Nadine Nadine Kügler

Nadine Kügler

nadine.kuegler@cjd-berlin.de

Telefon: 030  4403296-3

Sprechstunden:

Öffnungszeiten

Beratungstermine können für Montag bis Freitag telefonisch vereinbart werden. Donnerstag von 14 bis 18 Uhr beraten wir auch ohne Voranmeldung.

Aktuelles

Beratung in folgenden Sprachen

  • Deutsch
  • Englisch
  • Französisch
  • Türkisch
  • Zaza

 

Angebot

Individuelle Beratung und Begleitung:

  • Vermittlung in Integrationskurse und andere Sprachangebote und bei Bedarf zur Bildungsberatung Garantiefonds-Hochschule
  • Bei Fragen zu Schule – Ausbildung – Beruf
  • Beratung zu Berufswahl, Praktikum und Ausbildung
  • Unterstützung bei der Anfertigung von Lebensläufen und Bewerbungen
  • Bei Fragen zur Anerkennung von schulischen und beruflichen Abschlüssen
  • Vermittlung in weiterführende Bildungsmaßnahme
  • Bei sozialen Problemen: Existenzsicherung (Leistungsbezug Alg II) - Aufenthaltsrechtlichen Fragen - Gesundheitsproblemen
  • Bei persönlichen und familiären Problemen
  • Begleitung zu Behörden
  • Wir beraten in folgenden Sprachen: Deutsch, Türkisch, Englisch, Französisch, Zazaki
  • Wir begleiten mit der Methode des Casemanagements
  • Individueller Förderunterricht durch Ehrenamtliche in Deutsch, Mathematik und Englisch

Gruppenangebote für Teilnehmende in Jugendintegrationskursen:

  • Exkursionen (Stadtrundgänge), Führungen zur deutschen Geschichte
  • Betriebsbesichtigungen
  • Besuch von Ausbildungsmessen
  • Besuche des Bundestages
  • Einladung ins JMD
  • Theaterbesuche

Weitere Aktivitäten:

  • Onlineberatung JMD 4 YOU für Menschen in der Türkei www.almanyayolu.org
  • Beratung in der Clearingstelle der Ausländerbehörde
  • Beratung und Begleitung von Integrationskursteilnehmenden in den kooperierenden Sprachenschulen
  • Netzwerkarbeit im Stadtteil, im Bezirk und berlinweit
  • Mitarbeit im Migrationsbeirat des Bezirksamtes Mitte und  im Quartiersrat Moabit West

Kooperation

  • Sprachkursträger: Berlitz-Schule, DTZ (Deutschtürkisches Zentrum), G.A.L.B. Förderung gGmbH, BBZ - KommMit e.V. 
  • Bildungsberatung Garantiefonds-Hochschule (mit dem JMD Mitte unter einem Dach)
  • IQ Netzwerk
  • Misch mit! Netzwerk Engagement und Nachbarschaft
  • JobCenter und Arbeitsagenturen
  • Oberstufenzentren
  • Allgemeinbildende Schulen
  • Integrationslotsenprojekt "Die Brücke"
  • Bildungsträger
  • Arbeitgeber: Wirtschaftsjunioren, klein und mittelständische Betriebe im Quartier Moabit, Polizei
  • Mitglied im NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge
  • Verein offene Tür e.V.
  • Diakoniegemeinschaft Bethania "Kiezmütter-Projekt"
  • Migrantenorganisationen
  • Quartiersmanagement Moabit West
  • Freiwilligenagentur Wedding und Charisma Freiwilligendienst von Kirche und Diakonie
  • Ärzte und Gesundheitszentren
  • Rechtsanwälte

Zuständig für

Berlin Mitte

Träger

Christliches Jugenddorfwerk Deutschlands e.V.
Evangelische Trägergruppe

Über uns

Jugendmigrationsdienst im Quartier (JMD-iQ):

Unsere Mikroprojekte 2018

 

Aufsuchende (Integrations-)Beratung im Hostel Quitzowstraße

Im Hostel Quitzowstraße leben Geflüchtete ohne eine verbindliche sozialpädagogische Begleitung. Ziel des Mikroprojekts ist es, die Bewohner_innen mit den JMD-Regelangeboten (u.a. Beratung im sozialen, schulischen, beruflichen und sprachlichen Integrationsprozess) zu erreichen und darüber hinaus ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu erleichtern. So findet in der Regel einmal wöchentlich eine Beratung durch JMD-Mitarbeiter im Hostel statt bzw. kommen die Bewohner_innen in die Beratungsräume des JMD. Zum Kennenlernen des Kiezes und weiterer Angebote gab es im März 2018 einen Kiezspaziergang mit Mädchen sowie im Juni 2018 ein offenes Grillfest für und mit allen Bewohner_innen und Nachbar_innen. Dieses wurde gemeinsam mit BENN (Berlin Entwickelt neue Nachbarschaften) initiiert und ausgerichtet.

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Ideenwerkstatt zum nachhaltigen Nutzungskonzept der V.I.P. Box auf dem ZK/U- Gelände 

Auf dem ZK/U-Gelände (Zentrum für Kunst und Urbanistik) kommt es immer wieder zu Nutzungskonflikten zwischen den Bewohner_innen und Besucher_innen. Die Idee des Mikroprojektes war es, vor allem für die Jugendlichen dort einen Ort zu schaffen, mit dem sie sich identifizieren, um somit u.a. Vandalismus vorzubeugen. Gemeinsam mit Jugendlichen und den Künstlern Adam Page, (welcher die Executive/ V.I.P. Box als Projektarbeit für die documenta X, 1997 schuf) und Eva Hertzsch wurde durch den ausziehbaren Container ein Ort der Begegnung und des Austausches geschaffen. In einem Workshop wurde über Bedürfnisse und Konflikte gesprochen sowie Nutzungsideen erarbeitet. Diese kulturellen Formate, wie Hip Hop oder Darstellung von Moabiter Geschichten, tragen zu einer Auseinandersetzung und Aneignung von öffentlichen Räumen bei.

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Make Hummus not Walls

Make Hummus not Walls ist ein partizipatives Verständigungsprojekt zum Nahostkonflikt, bei dem Frauen mit vielfältigem kulturellen und religiösen Hintergrund als Vorbilder für ein friedliches Miteinander in ihre Gemeinschaft hinein gewonnen wurden. Das Konfliktpotenzial reicht immer wieder über die Grenzen von Israel / Palästina hinaus. Auch in Berlin kommt es zu Spannungen, die sich sowohl in antisemitischen wie auch antimuslimischen Anfeindungen äußern. Transaidency e.V. hat in Kooperation mit den Kiezmüttern Moabit und Mitte der Diakoniegemeinschaft Bethania e.V. entgegenwirkende Workshops ausgerichtet. Inhalte waren u.a. eine gemeinsame Führung durch die Ausstellung „Welcome to Jerusalem“ des Jüdischen Museums sowie eine offene Dialogveranstaltung: „Alles Hummus oder Was? – Endlich Butter bei die Fische!“, welche mit Fragen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit auf den Grund ging. Zum Schluss wurde Hummus im israelisch-palästinensischen Restaurant Kanaan zubereitet, welches anschließend beim gemeinsamen Frühstück mit den Kiezmüttern verköstigt wurde.

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Eid Mubarak – Ein nachbarschaftliches Fest zum Fastenbrechen am 22.06.2018

Die Kinder- und Jugendeinrichtung Karame e.V. lud zu einem gemeinsamen nachbarschaftlichen  Zuckerfest in den Räumlichkeiten des ZK/U (Zentrum für Kunst und Urbanistik) ein. Ziel war es, die Teilhabe der Jugendlichen zu stärken und die kulturelle Vielfalt im Kiez sichtbar zu machen. Es kamen über 200 Personen. Geladen waren Anwohner_innen, Nachbar_innen, und andere Jugendeinrichtungen sowie weitere Akteure, u.a. aus dem Bezirksamt. Das Eid Mubarak (deutsch: Fest des Fastenbrechens) wurde größtenteils von den Jugendlichen und deren Eltern organisiert. Von der Planung bis zur Durchführung konnten sich die Jugendliche selbstbestimmt einbringen und ihre Selbstwirksamkeit erproben.

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reUNION! –  Von einer AG-Gründung zum Nachbarschaftsfest und mehr

Initiiert wurde das Fest im Juni 2018 ausgehend von der AG reUNION!, welche im März 2018 von um den Unionplatz liegenden Einrichtungen, Vereinen und Anwohner_innen (Jung und Alt) gegründet wurde. Ausgangspunkt der Gründung war die Wiederbelebung des Platzes und der angrenzenden Grünanlagen, sowie deren „Verwahrlosung“ entgegenzuwirken. An der Ecke Birkenstraße / Unionstraße / Bremer Straße gab es einen Flohmarkt, welcher zugleich ein verbindendes Element zwischen den teilnehmen Einrichtungen und Trägern mit eigenen kulturellen Veranstaltungen war. Der JMD-iQ führte in Kooperation mit der Stadtteilkoordinatorin eine Umfrage mit dem Fokus auf Bedarfe, Sorgen und Veränderungsvorschläge rund um den Unionplatz durch. Innerhalb der AG reUNION! können sich nun weitere Projekte entwickeln, z.B. Um- und Mitgestaltung sowie Pflege der Grünflächen, etc. Ferner werden die Ergebnisse der Umfrage perspektivisch weiterverfolgt und angegangen. So werden die Ergebnisse von verschiedenen Ämtern bzgl. anstehender Baumaßnahmen mitberücksichtigt.

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Youngsters Make Hummus not Walls

Dieses Projekt knüpft an Make Hummus not Walls an, wobei es sich diesmal nicht an Mütter, sondern an Mädchen und junge Frauen aus dem Quartier Moabit richtet, welche als Multiplikatorinnen gewonnen werden sollen. Auch hier steht wieder die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Nahostkonflikt und der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit im Vordergrund. Bewährte Inhalte, wie der Besuch der Jerusalem-Ausstellung im Jüdischen Museum und das gemeinsame Zubereiten von Hummus in einem israelisch-palästinensischen Restaurant werden wieder aufgegriffen. Hinzu kommen u.a. eine Stolpersteinbegehung und eine Lesung mit einer Zeitzeugin.

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Aktionen und Beteiligung

Tag der Zivilcourage am 19.09.2018

Der diesjährige bundesweite 8. Aktionstag Tag der Zivilcourage wurde am Leopoldplatz in Berlin –Wedding ausgerichtet. Was ist Zivilcourage, wie zeig ich sie richtig und wo und was hat das mit Demokratie zu tun? Verschiedenste Akteure stellten dazu ein vielseitiges Programm von Mitmachangeboten, Beiträgen aber auch Info- und Beratungsständen auf die Beine. Der JMD, als auch die dort angegliederten Programme JMD-iQ, sowie Respekt - Coaches, betreuten gemeinsam einen Informationsstand. Wir kamen mit den Besucher_innen über Dosenwerfen bzw. den darin enthaltenen Begriffen zum Thema Zivilcourage ins Gespräch. Das besondere war, dass die Begriffe vorab in Kooperation mit einem Jugendintegrationskurs erarbeitet wurden.