beraten - begleiten - bilden

475 Jugendmigrationsdienste in Deutschland

Kontakt

Fatemeh Fatemeh Javaherifard

Fatemeh Javaherifard

Sozialpädagogin
Fatemeh.javaherifard@cjd-berlin.de

Telefon: 030  44032963
Mobil: 0170  8320927

Nadine Kügler

Nadine Kügler

nadine.kuegler@cjd-berlin.de

Telefon: 030  44010247
Mobil: 0177  1656559

Sprechstunden:

erreichbar von 9.00-15.00 Uhr

Anne Anne Wiesner Landeskoordinatorin

Anne Wiesner Landeskoordinatorin

CJD-Bundestutorin Fachabteilung Migration/Integration
annelies.wiesner@cjd-nord.de

Telefon: 040  2111181-0

Charlotte Charlotte Ciesielski
sichere webmailberatung

Charlotte Ciesielski

Koordination "Respekt Coaches" Jugendmigrationsdienst promigra Berlin-Mitte
charlotte.ciesielski@cjd-berlin.de

Telefon: 030  44010247
Mobil: 0175  1910486

Respekt Coaches
JMD im Quartier
Nadine Kügler

Nadine Kügler

nadine.kuegler@cjd-berlin.de

Telefon: 030  44010247
Mobil: 0177  1656559

Sprechstunden:

erreichbar von 9.00-15.00 Uhr

Öffnungszeiten

Beratungstermine können für Montag bis Freitag telefonisch vereinbart werden. Donnerstag von 14 bis 18 Uhr beraten wir auch ohne Voranmeldung.

Angebot

Individuelle Beratung und Begleitung zu folgenden Themen:

  • Aufenthalt und Existenzsicherung
  • Bildungssystem und Arbeitswelt
  • Anerkennung von Schul- und Berufsabschlüssen
  • Berufsorientierung
  • Unterstützung bei der Anfertigung von Bewerbungsunterlagen
  • Hilfe bei der Suche von Schul- und Ausbildungsplätzen, Praktika und Arbeit
  • Vermittlung in Integrationskurse, andere Sprachangebote und weiterführende Bildungsmaßnahmen und bei Bedarf zur Bildungsberatung Garantiefonds-Hochschule
  • Persönliche und familiäre Probleme, Gesundheitsfragen
  • Begleitung zu Behörden und anderen Institutionen

Wir sprechen folgende Sprachen:

  • Deutsch
  • Dari
  • Englisch
  • Persisch
  • Türkisch
  • Zaza
Wir vermitteln außerdem individuellen Förderunterricht durch Ehrenamtliche. 

Gruppenangebote für Teilnehmende in Jugendintegrationskursen:

  • Exkursionen
  • Betriebsbesichtigungen
  • Besuch von Ausbildungsmessen
  • Besuch des Bundestages
  • Besuch von kulturellen Veranstaltungen

Weitere Aktivitäten:

  • Onlineberatung JMD 4 YOU für Menschen in der Türkei www.almanyayolu.org
  • Beratung in der Clearingstelle der Ausländerbehörde
  • Beratung und Begleitung von Integrationskursteilnehmenden in den kooperierenden Sprachenschulen
  • Netzwerkarbeit im Stadtteil, im Bezirk und berlinweit
  • Mitarbeit im Migrationsbeirat des Bezirksamtes Mitte und  im Quartiersrat Moabit West

Kooperation

Kooperationen

  • Sprachkursträger
  • Jobcenter und Arbeitsagenturen
  • Bildungsberatung Garantiefonds-Hochschule (mit dem JMD Mitte unter einem Dach)

 Zusammenarbeit mit

  • IQ Netzwerk
  • BBZ - KommMit e.V.
  • Oberstufenzentren
  • Allgemeinbildende Schulen
  • Integrationslotsenprojekt "Die Brücke"
  • Bildungsträger
  • Arbeitgeber: Wirtschaftsjunioren, klein und mittelständische Betriebe im Quartier Moabit, Polizei
  • Verein offene Tür e.V.
  • Diakoniegemeinschaft Bethania "Kiezmütter-Projekt"
  • Migrantenorganisationen
  • Quartiersmanagement Moabit West
  • Freiwilligenagentur Wedding und Charisma Freiwilligendienst von Kirche und Diakonie
  • Ärzte und Gesundheitszentren
  • Rechtsanwälte

Zuständig für

Berlin Mitte

Träger

Christliches Jugenddorfwerk Deutschlands e.V.
Evangelische Trägergruppe

Über uns

RESPEKT COACHES IN BERLIN-MITTE

Seit Mai 2018 wird  das Präventionsprogramm Respekt Coaches in Berlin-Mitte umgesetzt. Unter dem Motto Lass uns reden! Reden bringt Respekt werden Schulen dabei unterstützt, Toleranz und Demokratieverständnis zu fördern und Hass und Gewalt entgegenzuwirken.

Die Schule bildet eine eigene Gemeinschaft mit vielfältigen Persönlichkeiten und Geschichten ab. Mit Respekt Coaches werden Begegnungsräume geschaffen und die Kompetenzen junger Menschen gestärkt. Dabei erleben junge Menschen Demokratie und Vielfalt positiv, übernehmen Verantwortung und finden ihren eigenen Weg in der Gesellschaft. Gemeinsam mit den Trägern der politischen Bildung werden primärpräventive Gruppenangebote vor Ort umgesetzt, die sich an den Bedarfen junger Menschen orientieren.

Alle Schülerinnen und Schüler der allgemeinbildenden und beruflichen Schulen in Berlin-Mitte können an dem Programm teilnehmen. Die Grundlage der Zusammenarbeit bildet eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Schule und dem Jugendmigrationsdienst. Gemeinsam werden Ansätze erprobt und auf ein nachhaltiges Präventionskonzept hingearbeitet.

Hier geht es zur Homepage der Respekt Coaches bundesweit: https://www.jmd-respekt-coaches.de/

 

Jugendmigrationsdienst im Quartier (JMD-iQ):

Unsere Mikroprojekte 2018

 

Aufsuchende (Integrations-)Beratung im Hostel Quitzowstraße

Im Hostel Quitzowstraße leben Geflüchtete ohne eine verbindliche sozialpädagogische Begleitung. Ziel des Mikroprojekts ist es, die Bewohner_innen mit den JMD-Regelangeboten (u.a. Beratung im sozialen, schulischen, beruflichen und sprachlichen Integrationsprozess) zu erreichen und darüber hinaus ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu erleichtern. So findet in der Regel einmal wöchentlich eine Beratung durch JMD-Mitarbeiter im Hostel statt bzw. kommen die Bewohner_innen in die Beratungsräume des JMD. Zum Kennenlernen des Kiezes und weiterer Angebote gab es im März 2018 einen Kiezspaziergang mit Mädchen sowie im Juni 2018 ein offenes Grillfest für und mit allen Bewohner_innen und Nachbar_innen. Dieses wurde gemeinsam mit BENN (Berlin Entwickelt neue Nachbarschaften) initiiert und ausgerichtet.

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Ideenwerkstatt zum nachhaltigen Nutzungskonzept der V.I.P. Box auf dem ZK/U- Gelände 

Auf dem ZK/U-Gelände (Zentrum für Kunst und Urbanistik) kommt es immer wieder zu Nutzungskonflikten zwischen den Bewohner_innen und Besucher_innen. Die Idee des Mikroprojektes war es, vor allem für die Jugendlichen dort einen Ort zu schaffen, mit dem sie sich identifizieren, um somit u.a. Vandalismus vorzubeugen. Gemeinsam mit Jugendlichen und den Künstlern Adam Page, (welcher die Executive/ V.I.P. Box als Projektarbeit für die documenta X, 1997 schuf) und Eva Hertzsch wurde durch den ausziehbaren Container ein Ort der Begegnung und des Austausches geschaffen. In einem Workshop wurde über Bedürfnisse und Konflikte gesprochen sowie Nutzungsideen erarbeitet. Diese kulturellen Formate, wie Hip Hop oder Darstellung von Moabiter Geschichten, tragen zu einer Auseinandersetzung und Aneignung von öffentlichen Räumen bei.

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Make Hummus not Walls

Make Hummus not Walls ist ein partizipatives Verständigungsprojekt zum Nahostkonflikt, bei dem Frauen mit vielfältigem kulturellen und religiösen Hintergrund als Vorbilder für ein friedliches Miteinander in ihre Gemeinschaft hinein gewonnen wurden. Das Konfliktpotenzial reicht immer wieder über die Grenzen von Israel / Palästina hinaus. Auch in Berlin kommt es zu Spannungen, die sich sowohl in antisemitischen wie auch antimuslimischen Anfeindungen äußern. Transaidency e.V. hat in Kooperation mit den Kiezmüttern Moabit und Mitte der Diakoniegemeinschaft Bethania e.V. entgegenwirkende Workshops ausgerichtet. Inhalte waren u.a. eine gemeinsame Führung durch die Ausstellung „Welcome to Jerusalem“ des Jüdischen Museums sowie eine offene Dialogveranstaltung: „Alles Hummus oder Was? – Endlich Butter bei die Fische!“, welche mit Fragen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit auf den Grund ging. Zum Schluss wurde Hummus im israelisch-palästinensischen Restaurant Kanaan zubereitet, welches anschließend beim gemeinsamen Frühstück mit den Kiezmüttern verköstigt wurde.

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Eid Mubarak – Ein nachbarschaftliches Fest zum Fastenbrechen am 22.06.2018

Die Kinder- und Jugendeinrichtung Karame e.V. lud zu einem gemeinsamen nachbarschaftlichen  Zuckerfest in den Räumlichkeiten des ZK/U (Zentrum für Kunst und Urbanistik) ein. Ziel war es, die Teilhabe der Jugendlichen zu stärken und die kulturelle Vielfalt im Kiez sichtbar zu machen. Es kamen über 200 Personen. Geladen waren Anwohner_innen, Nachbar_innen, und andere Jugendeinrichtungen sowie weitere Akteure, u.a. aus dem Bezirksamt. Das Eid Mubarak (deutsch: Fest des Fastenbrechens) wurde größtenteils von den Jugendlichen und deren Eltern organisiert. Von der Planung bis zur Durchführung konnten sich die Jugendliche selbstbestimmt einbringen und ihre Selbstwirksamkeit erproben.

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reUNION! –  Von einer AG-Gründung zum Nachbarschaftsfest und mehr

Initiiert wurde das Fest im Juni 2018 ausgehend von der AG reUNION!, welche im März 2018 von um den Unionplatz liegenden Einrichtungen, Vereinen und Anwohner_innen (Jung und Alt) gegründet wurde. Ausgangspunkt der Gründung war die Wiederbelebung des Platzes und der angrenzenden Grünanlagen, sowie deren „Verwahrlosung“ entgegenzuwirken. An der Ecke Birkenstraße / Unionstraße / Bremer Straße gab es einen Flohmarkt, welcher zugleich ein verbindendes Element zwischen den teilnehmen Einrichtungen und Trägern mit eigenen kulturellen Veranstaltungen war. Der JMD-iQ führte in Kooperation mit der Stadtteilkoordinatorin eine Umfrage mit dem Fokus auf Bedarfe, Sorgen und Veränderungsvorschläge rund um den Unionplatz durch. Innerhalb der AG reUNION! können sich nun weitere Projekte entwickeln, z.B. Um- und Mitgestaltung sowie Pflege der Grünflächen, etc. Ferner werden die Ergebnisse der Umfrage perspektivisch weiterverfolgt und angegangen. So werden die Ergebnisse von verschiedenen Ämtern bzgl. anstehender Baumaßnahmen mitberücksichtigt.

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Youngsters Make Hummus not Walls

Dieses Projekt knüpft an Make Hummus not Walls an, wobei es sich diesmal nicht an Mütter, sondern an Mädchen und junge Frauen aus dem Quartier Moabit richtet, welche als Multiplikatorinnen gewonnen werden sollen. Auch hier steht wieder die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Nahostkonflikt und der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit im Vordergrund. Bewährte Inhalte, wie der Besuch der Jerusalem-Ausstellung im Jüdischen Museum und das gemeinsame Zubereiten von Hummus in einem israelisch-palästinensischen Restaurant werden wieder aufgegriffen. Hinzu kommen u.a. eine Stolpersteinbegehung und eine Lesung mit einer Zeitzeugin.

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Aktionen und Beteiligung

Tag der Zivilcourage am 19.09.2018

Der diesjährige bundesweite 8. Aktionstag Tag der Zivilcourage wurde am Leopoldplatz in Berlin –Wedding ausgerichtet. Was ist Zivilcourage, wie zeig ich sie richtig und wo und was hat das mit Demokratie zu tun? Verschiedenste Akteure stellten dazu ein vielseitiges Programm von Mitmachangeboten, Beiträgen aber auch Info- und Beratungsständen auf die Beine. Der JMD, als auch die dort angegliederten Programme JMD-iQ, sowie Respekt - Coaches, betreuten gemeinsam einen Informationsstand. Wir kamen mit den Besucher_innen über Dosenwerfen bzw. den darin enthaltenen Begriffen zum Thema Zivilcourage ins Gespräch. Das besondere war, dass die Begriffe vorab in Kooperation mit einem Jugendintegrationskurs erarbeitet wurden.