beraten - begleiten - bilden

457 Jugendmigrationsdienste in Deutschland

JMD Köln (IB)

Jugendmigrationsdienst Köln (IB)

Kalker Hauptstraße 127
51103 Köln

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JMD Köln (IB)

Kontakt

Öffnungszeiten

Im Zentrum Kalk:

  • Montag 12:00 - 15:00 Uhr
  • Dienstag - Donnerstag 10:00 - 15:00 Uhr

In Chorweiler, Okerstr. 19:

  • Montag 14:00 - 16:00 Uhr
  • Mittwoch 13:30 - 15:30 Uhr

Angebot

  • Erstellen individueller Integrationspläne
  • Sozialpädagogische Begleitung vor, während und nach dem Sprachkurs
  • Integrationsplanung
  • Berufswegeplanung
  • Orientierungshilfen
  • ergänzende Sprach- und Kommunikationstrainings
  • Orientierungshilfen im Bildungs- und Ausbildungssystem
  • Seminarreihe -Interkulturelle Kompetenz-
  • Ausstellung -Flucht-
  • Netzwerk- und Sozialraumarbeit
  • Förderung ehrenamtlichen Engagements

jmd2start - Begleitung für junge Flüchtlinge

  • Seit September 2015 bieten wir unsere Beratung und Begleitung auch für junge Flüchtlinge (junge Menschen mit Duldung oder Aufenthaltsgestattung) an. Ob zum Thema Schule, beim Erlernen der deutschen Sprache oder bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz sowie bei Fragen rund um den Alltag unterstützt der Jugendmigrationsdienst.
  • Für die umfassende Begleitung kooperiert der JMD Köln mit relevanten Einrichtungen vor Ort wie Verwaltungen, Trägern von Integrationskursen, Sprachschulen und Schulen, Unternehmen und Vereinen.

Kooperation

Wir kooperieren mit allen für den Migrationsbereich relevanten Institutionenen in Köln.

Zuständig für

Stadt Köln

Träger

Internationaler Bund - IB West gGmbH für Bildung und soziale Dienste
Freie Trägergruppe

Über uns

Wir sind der IB JMD Köln mit einem Selbsthilfezentrum für junge Migrantinnen und Migranten Köln

Die Ziele unserer Arbeit

  • Verbesserung der Integrationschancen (sprachliche, schulische, berufliche und soziale Integration)
  • Förderung von Chancengerechtigkeit
  • Förderung der Partizipation junger Migrantinnen und Migranten in allen Bereichen des sozialen, kulturellen und politischen Lebens

Ausgehend vom Grundsatz der Gestaltung positiver Lebensbedingungen für junge Migrantinnen und Migranten stehen im Mittelpunkt der Arbeit des JMD: 

  • Vorrangig die individuelle Begleitung der nicht mehr vollzeitschulpflichtigen jungen Menschen mit Migrationshintergrund einschließlich der nicht mehr vollzeitschulpflichtigen Neuzuwanderinnen und Neuzuwanderer im Wege des Case Managements vor, während und nach den Integrationskursen nach §§ 44, 44a des Aufenthaltsgesetzes.
  • Beratungsangebote für junge Menschen mit Migrationshintergrund, die wegen integrationsbedingter Probleme oder Krisensituationen der besonderen Förderung bedürfen
  • Gruppenangebote für junge Menschen mit Migrationshintergrund
  • die Vermittlung in Angebote für zugewanderte junge Menschen im örtlichen Netzwerk und Mitarbeit bei der Weiterentwicklung dieser Netzwerke
  • die Initiierung und das Management von anderweitig geförderten Integrationsangeboten für junge Menschen mit Migrationshintergrund
  • die Initiierung und Begleitung der interkulturellen Öffnung von Diensten und Einrichtungen in öffentlicher und freier Trägerschaft sowie der Netzwerkpartner

 

Selbsthilfezentrum für junge MigrantInnen Köln:

 
Kalker Hauptstr. 127
51103 Köln
Tel. 0221 851179
jmd-koeln@internationaler-bund.de
 
 
Larbi Abbad,
Nuran Ertem,
Kurtul Demir, 
Mo Leyendeckers,
Arno Gehlen,
Thomas Müller,
Sascha Heid,
Max John,
Ibrahim Mahmood
 

Sprechzeiten / Anmeldung:

 
Montag: 12 - 15 Uhr
Dienstag bis Freitag: 10 - 15 Uhr

 

Kurszeiten:

 
Deutsch für Anfänger I: Mo. - Fr. 10 - 13 Uhr
Deutsch für Anfänger II: Mo. - Fr. 10 - 13 Uhr
 
Deutsch für Anfänger III: Mo. - Fr. 14 - 17 Uhr 
Deutsch für Fortgeschrittene: Mo. - Fr. 14 - 17 Uhr

Die Kursarbeit des IB JMD Köln in Stichworten:

  • für junge MigrantInnen im Alter bis 26 Jahre
  • alles ist kostenlos
  • Anmeldung ist jederzeit möglich
  • keine Wartezeit, sofortiger Einstieg
  • Beenden ist jederzeit möglich
  • man kann häufig oder selten teilnehmen, je nach persönlicher Situation
  • also IDEAL während des Wartens auf die nächste Schulung oder vor der Arbeitsaufnahme!
  • täglich ein breites Spektrum: Kurse für Null-Anfänger, für Anfänger, für Fortgeschrittene
  • jeder Kurs bietet: Sprache, Konversation, Information, konkrete Hilfestellungen
  • hier findet man Gleichgesinnte, die sich freiwillig noch weiter auf ihr Leben in Deutschland vorbereiten
  • und hier finden Sie JMD-MitarbeiterInnen, die gerne Ihren weiteren Integrationsweg begleiten!
Wochenplan Beispiel:   

1. Kleiner Video-Teaser (3 min.)

Auf Youtube könnt ihr sehen, wie unsere Kursreihen funktionieren. 

2. Kleiner google-doc-teaser (2 min.) 

ACHTUNG: NUR FÜR DEN FIREFOX-BROWSER - Google-DOC Die Seminarreihe zur Interkulturellen Kompetenz ist unser kostenloses Angebot für Teams in öffentlichen und sozialen Einrichtungen in und um Köln. Drei aufeinander aufbauende Veranstaltungen mit je fünf Stunden Länge, für Teams zwischen 6 und 20 TeilnehmerInnen, direkt vor Ort, also in den Räumen Ihrer Institution.Für weitere Nachfragen bzw. zur Terminvereinbarung: 0221 - 85 11 79,  Mo Leyendeckers und Arno Gehlen  - Wir freuen uns auf Ihren Anruf! ---------------------------------------------------------------------------------------------

Das Aufgabenspektrum des IB JMD Köln im Detail:

1. Individuelle Integrationsförderung

1.1. Individuelle Integrationsplanung
Ausgehend von einem ganzheitlichen Ansatz, der sich an den Kompetenzen und Ressourcen junger Menschen mit Migrationshintergrund orientiert, wird mit ihnen im Rahmen ihrer Lebensplanung ein individueller Integrationsförderplan erarbeitet. Dieser umfasst: - langfristig orientierte Lebensgestaltung / Lebensplanung (Berufswege- und Familienplanung, Einkommenssicherung, usw.). Die Orientierung an der Lebensplanung und an den Langzeitzielen dient vor allem der Förderung der Motivation der jungen Menschen zum Spracherwerb, zur Berufsausbildung usw. - kurz- und mittelfristige Zielsetzung, Handlungsplanung, Vereinbarungen zur Umsetzung und Steuerung der Integrationsschritte.
Der individuelle Integrationsförderplan wird zeitnah nach der Einreise oder der Feststellung des Förderbedarfes in einem gemeinsamen Zielfindungsprozess erstellt, kontinuierlich überprüft und fortgeschrieben. Eine zeitliche Festschreibung des Integrationsprozesses erfolgt nicht, da dieser in jedem einzelnen Fall unterschiedlich lange dauern kann. 1.2. Moderation und Begleitung des Integrationsprozesses
Für die Umsetzung des individuellen Integrationsförderplanes bedarf es der abgestimmten Zusammenarbeit zwischen allen am Integrationsprozess beteiligten Personen und Institutionen. Es gehört zur Aufgabe des IB JMD Köln, dem jungen Menschen die für seinen Integrationsprozess sinnvollen und passgenauen Angebote zu empfehlen (Sprachkurse, berufsvorbereitende Maßnahmen, Ausbildung, Freizeit- und Präventionsmaßnahmen, Praktika usw.). Durch verschiedene Kooperationsformen versuchen wir sicherzustellen, dass die Förderpläne der jeweiligen Maßnahmen aufeinander abgestimmt und am individuellen Integrationsförderplan des jungen Menschen orientiert sind. 1.3. Vermittlung an andere Dienste und Einrichtungen
Zur Erreichung der Einzelziele wird der junge Mensch durch den JMD auf allen erforderlichen Stationen, z. B. des Integrationskurses, der Berufsausbildung und der üblichen Maßnahmen der Jugendhilfe, begleitet und bedarfsbezogen an andere Dienste und Einrichtungen, wie Jugendämter, Migrationserstberatungseinrichtungen der Wohlfahrtsverbände, Jobcenter und Agentur für Arbeit, die örtlichen Träger der Kinder- und Jugendhilfe und der Jugendberufshilfe, Jugend- und Drogenberatungsstellen, Gesundheits- und Schwangerschaftsberatungsstellen, Beratungsstellen für Fragen der Sexualaufklärung, Verhütung und Familienplanung vermittelt. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit den betroffenen Einrichtungen.
 
Der IB JMD Köln ist in die Moderation und Begleitung des Integrationsprozesses auf regionaler Ebene eingebunden und arbeitet mit den weiteren vom BMFSFJ geförderten Akteuren zusammen. 1.4. Entwicklung und Durchführung von zusätzlichen, modularen Gruppenangeboten während des Integrationsprozesses
Begleitend und ergänzend zu den Integrationskursen, der Ausbildung, den Maßnahmen der Jugendberufshilfe und den schulischen Bildungsangeboten führen wir eine Vielzahl von kostenlosen Gruppenangeboten durch, die den jungen Menschen eine individuelle Zielerreichung ermöglichen:
 
a) Sozialpädagogische Begleitung durch Gruppenangebote im Rahmen der KJP – Förderung (Kurse gemäß III.3.1 KJP). Hierunter fallen insbesondere:  
  • Orientierungshilfen zu gesellschaftlichen und politischen Themen
  • Orientierungshilfen im Bildungs- und Ausbildungssystem
  • Ergänzendes Sprach- und Kommunikationstraining 
  • Heranführen an Neue Medien (PC und Internet)
  • Beratung und Informationen zu weiteren Maßnahmen  
  • Training sozialer Kompetenzen
b) Initiierung, Vermittlung in und ggf. Durchführung von anderweitig z.B. kommunal- oder landesgeförderten Angeboten, wie
  • Freizeitpädagogische Angebote
  • Zusammenführung mit gleichaltrigen Jugendlichen
  • Außerschulische Fördermaßnahmen (Programme der Länder wie z.B. Hausaufgabenhilfen, sozialpädagogische Schülerhilfen, Sonderprogramme usw.)
  • Vermittlung in Hilfen nach SGB VIII (KJHG) unter Einbindung der örtlichen Jugendhilfeträger

 2. Netzwerk- und Sozialraumarbeit  

 
  • Mitarbeit/Erstellung einer Angebotsanalyse für die Zielgruppe im Sozialraum (z.B. Sozialatlas, Netzwerkkarte)  
  • Netzwerkarbeit (Fördernetze aufbauen und pflegen)  
  • Beteiligung an der Erarbeitung regionaler Integrationskonzepte  
  • Förderung von ehrenamtlicher Arbeit und Freiwilligendiensten  
  • Entwicklung und Begleitung von gemeinwesen- und sozialraumorientierten Angeboten  
  • Identifizieren von Förderlücken und Anregung von Förderangeboten für die genannten Zielgruppen 
  • Hinwirken auf die zielgruppengerechte Abstimmung der Angebote für die Zielgruppe im Sozialraum  
  • Zusammenarbeit mit Migrantenorganisationen

3. Initiierung und Begleitung der interkulturellen Öffnung von Diensten und Einrichtungen der sozialen Handlungsfelder

 
Der Prozess der interkulturellen Öffnung bezieht sich auf alle für die Zielgruppe relevanten Dienste und Einrichtungen der sozialen Handlungsfelder in öffentlicher und freier Trägerschaft sowie der Netzwerkpartner. Das kann u.a. heißen:  
  • Informations- und Bildungsveranstaltungen, Angebot und Organisation von interkulturellen Trainings
  • Öffentlichkeitsarbeit  
  • Interessenvertretung und Lobbyarbeit für die Zielgruppe 
  • Förderung des „Interkulturellen Dialoges“