beraten - begleiten - bilden

456 Jugendmigrationsdienste in Deutschland

JMD Hagen

Jugendmigrationsdienst Hagen

Frankfurterstr. 74
58095 Hagen

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Kontakt

Jana Bostelmann
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Jana Bostelmann

Sozialarbeiterin
jana.bostelmann@awo-ha-mk.de

Telefon: 02331  1275123
Mobil: 0177  1437175

Sprechstunden:

Montag, Dienstag: 13:00Uhr-16:00Uhr

Mittwoch, Donnerstag, Freitag: 9:00Uhr-12:00Uhr und nach Terminvereinbarung

wöchentliche Beratung Dienstag: 10-12Uhr  im Stadtteil Hohenlimburg 

Standort:

Hagen, Hohenlimburg

Roland Eyerund-Kopetzki
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Roland Eyerund-Kopetzki

Sozialarbeiter
roland.eyerund@awo-ha-mk.de

Telefon: 02331  1275124
Mobil: 0157  89222383

Sprechstunden:

Montag, Dienstag: 13:00Uhr -16:00Uhr

Donnerstag:  09:00Uhr - 12:00Uhr

und nach Terminvereinbarung 

Standort:

Hagen

Esra Sarioglu

Esra Sarioglu

Sozialarbeiterin
esra.sarioglu@awo-ha-mk.de

Telefon: 02331  1275122
Mobil: 0157  74628669

Sprechstunden:

Montag,Dienstag: 13:00Uhr-16:00Uhr

Mittwoch: 9:00Uhr-12:00Uhr

und nach Terminvereinbarung

Standort:

Hagen

Heike Heike Hansen

Heike Hansen

Diplom Sozialpädagogin, Heilpädagogin
heike.hansen@awo-ha-mk.de

Telefon: 02331  1275123

Sprechstunden:

Programm JMD@School 

Termine nach Vereinbarung

Standort:

Hagen

Jana Jana Meyhack
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Jana Meyhack

Sozialpädagogin
jana.meyhack@awo-ha-mk.de

Telefon: 02331  1275140
Mobil: 0171  5446711

Sprechstunden:

 JMD@school

Termine nach Vereinbarung

Standort:

Hagen, Frankfurter Straße 74

Öffnungszeiten

Montag und Dienstag: 13.00 – 16.00 Uhr

Mittwoch, Donnerstag und Freitag: 9.00 – 12.00 Uhr

Aktuelles

 Neues Projekt JMD@school

 

Das Präventionsprogramm Jugendsozialarbeit an Schulen schützt Jugendliche durch sozialpädagogische Begleitung in der Schule und beim Übergang in den Beruf vor religiös begründeter Radikalisierung.

Mit präventiven Angeboten an bundesweit 168 Standorten schützt das Programm Jugendsozialarbeit an Schulen bundesweit Jugendliche vor religiös motiviertem Extremismus. Dabei spielt nicht nur die Stärkung junger Menschen als mündige, demokratisch gebildete Bürgerinnen und Bürger eine wichtige Rolle. Auch das Aufzeigen von Lebensperspektiven durch eine sozialpädagogische Begleitung in der Schule und beim Übergang von der Schule in den Beruf stabilisieren junge Menschen und sind damit ein wichtiger Schutz vor Radikalisierung.

Schulen als Anlaufstellen

Die Schulen als wichtige Anlaufstellen für primär-präventive Angebote werden dabei unterstützt, jungen Menschen die Werte einer demokratischen und offenen Gesellschaft zu vermitteln, um ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber menschenfeindlichen Ideologien zu stärken. Jugendliche lernen in Gruppenangeboten, sich selbst im Diskurs mit anderen zu positionieren und unterschiedliche Auffassungen auszuhalten.

Gemeinsame Präventionsstrategie vor Ort

Eine Präventionsstrategie vor Ort kann nur in Zusammenarbeit erfolgreich sein: Umsetzungspartner des Programms sind Jugendmigrationsdienste, Schulen, Träger der Radikalisierungsprävention beziehungsweise der politischen Kinder- und Jugendbildung und öffentliche Träger der Jugendhilfe. Beteiligt werden zudem die Landesdemokratiezentren.

Unterstützung beim Übergang in den Beruf

Die Jugendmigrationsdienste (JMD) bieten ergänzend sozialpädagogische Beratung und Begleitung für Schülerinnen und Schüler, die einen besonderen Unterstützungsbedarf beim Übergang von der Schule in den Beruf haben. Durch individuelle Beratung soll verhindert werden, dass fehlende Lebensperspektiven zu einem Radikalisierungsfaktor werden können. Die JMD stehen den Schülerinnen und Schülern entweder direkt in den Schulen oder in ihren Einrichtungen zur Verfügung.

 

 

Derzeitige Kursangebote:

  • Unterrichtsflankierendes Sprach- und Kommunikationstraining für die SchülerInnen der Internationalen Förderklassen am Cuno Berufskolleg II in Hagen.
  • Niederschwelliger Sprachkurs für schulpflichtige und berufschulpflichtige SchülerInnen vor dem Einstieg in die weiterführenden Schulen und internationalen Förderklassen an den Hagener Berufskollegs.
  • Bewerbungstraining mit folgenden Schwerpunkten: Erstellung eines aktuellen Lebenslaufes, die ,,perfekte Bewerbung" und die Simulation von Vorstellungsgesprächen. 

 

 

Angebot

  • individuelle Beratung und Begleitung von jungen Menschen zwischen 12 und 27 Jahren mit Zuwanderungsgeschichte
  • Unterstützung der kulturellen, sozialen, sprachlichen und beruflichen Integration
  • Begleitung von Neuzugewanderten unter 27 Jahren, die sich im Integrationskurs befinden
  • Begleitung von TN des internen Jugendintegrationskurses
  • Unterstützung bei der Anerkennung von schulischen und beruflichen Abschlüssen, die ggf. im Ausland erworben wurden
  • Durchführung staatlich geförderter Kurse im Bereich Übergang Schule-Beruf an Hagener Haupt-, Gesamtschulen und am städt. Weiterbildungskolleg, wie z.B. Bewerbungs- und Kommunikationstrainings, Förderung der Medienkompetenz oder Hilfestellung bei der Berufs- und Lebenswegplanung
  • Informationsveranstaltungen für Eltern
  • Beratung und Begleitung von Schulen, KiTas, öffentliche Institutionen und trägerinternen Einrichtungen im Rahmen der interkulturellen Öffnung 
  • Initiierung niederschwelliger Sprachförderungsangebote

Kooperation

  • Teilnahme am Lenkungskreis der Integrationskursträger KOMM-IN Hagen
  • Mitarbeit im Arbeitskreis "praktische Flüchtlingsarbeit"
  • punktuelle Mitarbeit im Arbeitskreis EU Zuwanderer 
  • Abstimmung mit den MBEs anderer Träger, der Hagener Integrationsagenturen, Kommunalen Integrationszentren und der Zuwanderungsberatung
  • fallbezogene Zusammenarbeit mit der Arbeitsagentur, Jobcenter Hagen und dem Fachbereich Jugend und Soziales
  • Mitarbeit im Netwerktreffen "Ehrenamt Hohenlimburg"
  • Kooperationen mit fünf Hagener Berufskollegs und BUT-Schulsozialarbeitern
  • Unterstützung des BMAS Projektes "Aufbruch PortIn Plus"
  • Mitarbeit im Begleitausschuss "Demokratie Leben"

Zuständig für

Hagen

Träger

AWO Hagen-Märkischer Kreis
Arbeiterwohlfahrt

Über uns

Der JMD Hagen begleitet seit 2007 junge Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in ihrem Integrationsprozess. In einer Stadt, in der beinahe jeder fünfte Einwohner und 50% der unter 18-Jährigen über eine Zuwanderungsgeschichte verfügen und beinahe 16% der Eineinwohner einen ausländischen Pass besitzen, liegt uns die sprachliche, schulische, berufliche und soziale Eingliederung der 12- bis 27-Jährigen sehr am Herzen.

Zu unseren Sprechzeiten und nach Vereinbarung beraten und begleiten wir sie und ihr persönliches Anliegen, vermitteln sie an andere Dienste oder (eigene) Bildungsangebote. Zudem bieten wir wöchentlich jeden Dienstag eine Beratung in Hohenlimburg an, die in der Zeit von 10:00 Uhr - 12:00 Uhr durchgeführt wird, weitere Details können aus dem hinterlegten Flyer entnommen werden.

Seit 2014 führt die AWO Jugendintegrationskurse im Stadtteil Haspe durch. Hier wird eine enge Begleitung und Betreuung der TeilnehmerInnen durch den JMD Hagen sichergestellt.

Als weiterer Bestandteil unserer Arbeit steht auch die Netzwerk- und Sozialraumarbeit mit unterschiedlichen Akteuren in Hagen sowie die Initiierung und Begleitung der interkulturellen Öffnung in verschiedenen Einrichtungen im Fokus unserer Arbeit.

 

Integration in Hagen

Schaffung von interkulturellen Begegnungsmöglichkeiten und Förderung der Sprachkompetenzen

   

Die Kursreihe "Willkommen in Hagen" richtet sich an neuzugewanderte Jugendliche. Dementsprechend sollen Inhalte vermittelt werden, die den Integrationsprozess von Anfang an unterstützen. Im Vordergrund steht dabei:


• Orientierung in der Stadt Hagen als Lebensraum
• Förderung der Sprachkompetenz "Deutsch"
• Vermittlung von Kenntnissen zum deutschen Wertesystem
• Bildungs- und Partizipationsmöglichkeiten in Hagen

Orientierungskurse zum deutschen Bildungs- und Ausbildungssystem, ergänzendes Sprachtraining, interkulturelle Bildungsangebote zum Abbau von Vorurteilen und zur Auseinandersetzung mit der eigenen Kultur sowie gewalt- und suchtpräventive Maßnahmen werden in diesen Kursreihen angeboten. Hierbei werden insbesondere geschlechterspezifische Belange und Bedürfnisse beachtet. Alle Kurse sind nach dem Gendermainstream-Prinzip konzipiert und werden entsprechend durchgeführt.


JMD Hagen im Bereich Übergang Schule-Beruf

Förderung von Chancengleichheit

 

Insbesondere im Übergang von der Schule in den Beruf oder Studium gilt es für junge Zuwanderer Umwege zu vermeiden. Gerade für neuzugewanderte Jugendliche gestaltet sich dieser Prozess schwierig, denn sie müssen sich in einer Phase des Umbruchs und Spracherwerbs in einem neuen System zurechtfinden und hier Zukunftsperspektiven entwickeln.


Hier setzt die Kursreihe "Fit fürs Berufsleben" an. Je nach Zusammensetztung der Zielgruppe stehen folgende Inhalte im Fokus:

  • Orientierung über das Ausbildungssystem
  • Auseinandersetzung mit dem regionalen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt 
  • Erkennen der eignenen Kompetenzen, Stärken und Schwächen (z.B. in Form von kultur- und sprachneutralen Kompetenzanalysen)
  • Trainings zur Stärkung sozialer und interkultureller Kompetenzen 
  • unterstützende Trainings zur Förderung von Kommunikations- und Medienkompetenz 
  • Vorbereitungskurse für betriebliche Praktika
  • Kurse zur berufsbezogenen Sprachförderung 

 

 

JMD Hagen im Bereich Elternarbeit 

Das Ankommen in Deutschland ist für NeuzuwandererInnen und Flüchtlinge eine große Herausforderung, alles ist neu und fremd zugleich. Vor allem unterscheidet sich das Bildungssystem in Deutschland von dem in ihrer Heimat. Oft kommt es zu Verunsicherungen und dazu, dass SchülerInnen häufig fehlen und kaum Lernfortschritte möglich sind. Um diesen Problemen entgegenzuwirken und den Erziehungsberechtigten die Möglichkeiten und Perspektiven einer internationalen Förderklasse aufzuzeigen, hat der JMD Hagen erstmals im Jahr 2016 eine Informationsveranstaltung für Eltern in Kooperation mit dem kommunalen Integrationszentrum Hagen organisiert. 


Mit einem umfassenden Kurs- und Beratungsangebot begleiten wir aktiv den Entscheidungsprozess "Was will ich werden - was kann ich leisten?" für unterschiedliche Ziel- und Altersgruppen.

Flyer Hohenlimburg 

 

Aus der Praxis

Teilnahme am Vielfalt Tut Gut Festival in Hagen 

     

wöchentlicher Fußballtreff in Kooperation mit dem Stadt Sportbund Hagen 

Vorschaubild

Segelfreizeit 

   

Sommerakademie 

 

Fotoprojekt ,,Hohenlimburg (eine) - meine Heimat" in Kooperation mit dem Jugendtreff Café Real und der Familienbegleitung in Hohenlimburg