beraten - begleiten - bilden

456 Jugendmigrationsdienste in Deutschland

JMD Lübeck

Jugendmigrationsdienst Lübeck

Gemeindediakonie Lübeck gGmbH
Migrationsfachdienst

Mühlentorplatz 1
23552 Lübeck

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JMD Lübeck

Kontakt

Cornelia Bauke

Cornelia Bauke

Bereichsleitung
bauke@gemeindediakonie-luebeck.de

Telefon: 0451  613201-13

Wolfgang Cramer

Wolfgang Cramer

Berater
cramer@gemeindediakonie-luebeck.de

Telefon: 0451  613201-12

Sprechstunden:

Montag, 13.00 bis 16.00 Uhr

Donnerstag, 14.30 bis 16.30 Uhr

Beate Daerr

Beate Daerr

Beraterin
daerr@gemeindediakonie-luebeck.de

Telefon: 0451  613201-11

Sprechstunden:

Dienstag, 13.00 bis 16.00 Uhr

jmd2start

Das Projekt jmd2start - Begleitung für junge Flüchtlinge stärkt junge Menschen in ihrem Zugang zu Bildung, Ausbildung, Arbeit und gesellschaftlicher Teilhabe.

Abdulla Mehmud

Abdulla Mehmud

mehmud@gemeindediakonie-luebeck.de

Telefon: 0451  613201-14

Sprechstunden:

Donnerstag, 14.30 bis 16.30 Uhr

Mike Mike Zaers

Mike Zaers

zaers@gemeindediakonie-luebeck.de

Telefon: 0451  613201-35

Sprechstunden:

Donnerstag, 14.30 bis 16.30 Uhr

Öffnungszeiten

MONTAGS: 13.00 bis 16.00 UhrGemeindediakonie Lübeck gGmbH, Mühlentorplatz,
Haus der Diakonie, 23552 Lübeck;
- Zimmer 0.10 (Herr Cramer)

DIENSTAGS: 13.00 bis 16.00 Uhr Gemeindediakonie Lübeck gGmbH, Mühlentorplatz,
Haus der Diakonie, 23552 Lübeck;
- Zimmer 0.02 (Frau Bauke),
- Zimmer 0.04 (Frau Daerr)

DONNERSTAGS, 14.30 bis 16.30 Uhr Gemeindediakonie Lübeck gGmbH, Mühlentorplatz
Haus der Diakonie, 23552 Lübeck;
- Zimmer 0.03 (Herr Zaers),
- Zimmer 0.08 (Herr Mehmud),
- Zimmer 0.10 (Herr Cramer)

und nach vorheriger telefonischer Vereinbarung

Angebot

QUALIFIZIERTE BERATUNG und BEGLEITUNG in allen Bereichen des täglichen Lebens in Deutschland, darunter im Besonderen Hilfe bei

  • Behördengängen und Kontakte zu Institutionen
  • Fragen zu Formularen
  • Sprachschwierigkeiten
  • Fragen nach Schule, Ausbildung und Beruf
  • finanziellen Sorgen
  • Lebens- und Rechtsfragen
  • persönlichen und familiären Problemen
  • der Orientierung in der neuen Umgebung
  • alltäglichen Fragen und Problemen u.s.w.
  • Sprachpartnerschaften & Lotsen für junge MigrantInnen
  • Vermittlung von außerschulischen Hilfen für Kinder und Jugendliche wie Hausaufgabenhilfe, Englischkurse, Bildungs-, Freizeit- und Sportangebote
  • Einsatz Ehrenamtlicher
  • Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Projektarbeit
  • Präventionsarbeit

jmd2start - Begleitung für junge Flüchtlinge

  • Seit September 2015 bieten wir unsere Beratung und Begleitung auch für junge Flüchtlinge (junge Menschen mit Duldung oder Aufenthaltsgestattung) an. Ob zum Thema Schule, beim Erlernen der deutschen Sprache oder bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz sowie bei Fragen rund um den Alltag unterstützt der Jugendmigrationsdienst.
  • Für die umfassende Begleitung kooperiert der JMD Lübeck mit relevanten Einrichtungen vor Ort wie Verwaltungen, Trägern von Integrationskursen, Sprachschulen und Schulen, Unternehmen und Vereinen.

Kooperation

  • Allgemeinbildende und weiterführende Schulen
  • Berufliche Schulen
  • Schulamt
  • Schulpsychologischer Dienst
  • Träger berufsvorbereitender /-begleitender Maßnahmen
  • Jugendhilfe/Jugendamt
  • Jugendgerichtshilfe
  • Jugendzentren
  • Drogenberatung
  • Polizei
  • Rechtsanwälte
  • Jugendmigrationsdienste
  • Migrationserst- u. -sozialberatung
  • Gemeinschaftsunterkünfte
  • Interkulturelle Vereine
  • Reko BAMF
  • Integrationskursträger
  • Kompetenzagentur Lübeck
  • OBS
  • Ehrenamtliche
  • Honorarkräfte
  • PraktikantInnen
  • Arbeitsgemeinschaft
  • Bundesagentur für Arbeit
  • Ausländerbehörde
  • Bildungs- und Innenministerium des Landes S-H
  • Betriebe
  • Kammern
  • Kirchengemeinden
  • Stiftungen
  • div. Arbeitskreise
  • Sportvereine (u.v.a.m. / Siehe auch unsere Netzwerkkarte auf unserer Infopage auf dieser website)

Zuständig für

Stadtgebiet Lübeck

Träger

Gemeindediakonie Lübeck gGmbH
Evangelische Trägergruppe

Über uns

Jugendmigrationsdienst Lübeck
25 Jahre (1989 - 2014)

Fachdienst für junge Menschen mit Migrationshintegrund im Alter von 12 bis 27 Jahren

 

"...so wichtig wie die Luft zum Atmen"                

Zitat einer Klientin: „Wenn Ihr nicht gewesen wäret, hätte ich nicht gewusst, wie es mit mir weitergeht. Ihr seid für uns so wichtig, wie die Luft zum Atmen.“

Der aus Bundesmitteln (Kinder- und Jugendplan) und Eigenmitteln finanzierte Jugendmigrationsdienst der Gemeindediakonie Lübeck gGmbH hat seit nunmehr über 25 Jahren (1989 - 2014) die Aufgabe und das  Ziel, zugewanderten jungen Menschen im Alter von 12 bis 27 Jahren dort abzuholen, wo sie stehen, und sie auf ihrem Weg in unsere Gesellschaft zu begleiten, sie bei speziellen  Fragen im Einzelfall zu beraten und ihnen Hilfe zur Selbsthilfe zu geben, sie zu weiteren Institutionen und Fachdiensten bzw. zwischen diesen und ihnen zu vermitteln sowie Kompetenzen aufzugreifen und zu fördern und Defizite zu ergänzen. Dadurch will er ihnen Chancengleichheit mit Einheimischen in unserer Gesellschaft ermöglichen und  gegenseitiges Verständnis und Toleranz fördern. Die konzeptionelle Grundlage für seine Arbeit sind die „Grundsätze zur Durchführung und Weiterentwicklung des Programms 18 im Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP) „Eingliederung junger Menschen mit Migrationshintergrund“ sowie die dazugehörenden Rahmenkonzepte.Jugendmigrationsdienste (im Folgenden JMD genannt) haben sich seit ihrer Entstehung als Jugendgemeinschaftswerke (im Folgenden JGW) in den  Nachkriegsjahren des Zweiten Weltkrieges stets um Jugendliche bemüht, die auf Grund eines Kriegsfolgeschicksals aus den osteuropäischen Staaten kamen. Für  diese deutschstämmigen Jugendlichen und ihre Familien waren die JGWe immer Anlauf- und Beratungsstelle, in der sie beständige und zuverlässige  Orientierung, Hilfe und weitere Vermittlung erfuhren. JGWe/JMDe wurden und werden überwiegend aus Bundesmitteln finanziert, da die Eingliederung dieser sogenannten Russlanddeutschen eine Bundesaufgabe ist.   Im JMD Lübeck arbeiten fünf hauptamtliche Kräfte (Dipl.-Sozialpäd./-Sozialarb.) und eine Büroassistentin sowie etliche Honorarkräfte und Ehrenamtliche, die im  Rahmen der ergänzenden Angebote tätig sind. Zeitweilig haben wir auch PraktikantInnen bei uns. Durchschnittlich und nahezu kontinuierlich begleitet der JMD Lübeck jährlich rund 500 junge MigrantInnen, unabhängig von ihrer Herkunft und ihrem Status, als Anlaufstelle und Fachdienst. Wir stehen auch für MigrantInnen der zweiten und dritten Generation bereit, die nachweislich Schwierigkeiten bei der Integration haben. Der Großteil der vom JMD Lübeck betreuten jungen Menschen ist ohne bzw. mit unrealistischen Vorstellungen nach Deutschland eingereist. Häufig waren diese  jungen Menschen nicht in die Ausreiseentscheidung der Eltern mit einbezogen, wurden von ihnen mitgenommen, oder  mussten ihr Herkunftsland als Flüchtlinge verlassen.

Im Herkunftsland war ihnen von Freunden und Verwandten Deutschland als ”das Paradies” geschildert worden, oder die Schilderungen entsprachen zwar der Realität, wurden aber nicht geglaubt. Hier treffen sie auf ein völlig fremdes Gesellschafts-, Schul- und Ausbildungssystem, andere Sprache und Schrift, andere Kultur und Umgangsformen, mit denen sie zurecht kommen in denen sie sich zu behaupten haben. Der Umgang damit löst bei ihnen und ihren Eltern enorme Hilflosigkeit und Ängste aus. Hinzu kommen häufig gravierende Sprachprobleme.  Der JMD übernimmt gleichsam die Rolle der ”Integrationslotsen”. In unserer Einzelfallarbeit nach dem System des Case-Managements schließen wir keine Verträge, aber wir bauen die Jugendlichen in der Anfangsphase systematisch auf. In den regelmäßigen Sprechstunden geben wir den Jugendlichen eine erste, grobe Orientierung ihrer Möglichkeiten in Deutschland und entwerfen dann gemeinsam einen Zukunftsplan, der u.a. die einzelnen Schritte vom Sprachkurs, Schulbesuch, Berufsvorbereitung, hin zur Ausbildung enthält. Den Plan gliedern wir in überschaubare und überprüfbare Schritte. Da uns keine Sanktionsmöglichkeiten zur Verfügung stehen, funktioniert dieses System am Besten, wenn uns der Aufbau einer Vertrauensbasis gelingt und der Erfolg der kleinen Schritte motiviert. Damit der jeweilige Plan gelingen kann, übernehmen wir auch die Aufgaben der Vorbereitung der Anerkennung ausländischer Schul- und Ausbildungszeugnisse durch das Bildungsministerium oder die zuständigen Kammern, der Vermittlung und Begleitung in geeignete Schulen, Sprachkurse, Fördereinrichtungen, Betriebe,zum Job-Center, zur Berufsberatung oder in das Berufsinformationszentrum der Bundesagentur für Arbeit. Dies erfolgt in enger und ergänzender Zusammenarbeit und Vernetzung mit den zuständigen Schulen, Betrieben und Ämtern sowie weiteren, in der MigrantInnenarbeit tätigen Stellen. Um eine optimale Integration zu erreichen, organisieren wir mit Hilfe von Ehrenamtlichen und Honorarkräften ergänzend auch Hausaufgabenhilfen, Deutsch- und Englischeinzelhilfen, außerschulische Deutsch- und Englischsprachkurse sowie Sprachpartnerschaften für junge MigrantInnen  für Einheimische und MigrantInnen und weitere Kontakte zu Einrichtungen, die sich um die Integration von Migrantinnen und Migranten bemühen. Darüber hinaus organisieren wir je nach Bedarf diverse Maßnahmen und Projekte zur Integrationsförderung.

Durch seine intensive Einzelfallarbeit und Begleitung des/der Einzelnen in allen Bereichen des täglichen Lebens über einen längeren Zeitraum wirkt der JMD darüber hinaus größeren negativen Entwicklungen wie Bandenbildung, Kriminalität, Drogen, Sucht etc. präventiv entgegen und betreibt damit gleichsam Präventionsarbeit „an der Wurzel allen Übels“.  Darüber hinaus sorgt der JMD Lübeck auf Kooperationsbasis zum einen für eine interkulturelle Weiterentwicklung vor Ort bestehender weiterer Beratungsstellen und Fachdienste sowie Behörden und Institutionen im Umgang mit jungen MigrantInnen, zum anderen steht er aber auch als interkulturell erfahrene Beratungseinrichtung für eine sozialpädagogische Begleitung von Integrationskursen für Neuzuwanderer zur Verfügung. Ein weiterer wichtiger Bereich seiner Arbeit ist die aktive Gremien- und Netzwerkarbeit und ihre Pflege wie u.a. die Federführung im ”Arbeitskreis Migration”, und im "Arbeitskreis Jugendbildung, Beruf und Migration" in Lübeck.Darüber hinaus besteht eine intensive Kooperation und Vernetzung mit div. Sprach- und Berufsvorbereitungskursen, Ämtern, etc. Die langjährige personelle Beständigkeit der hauptamtlichen MitarbeiterInnen (Zwei von ihnen arbeiten mittlerweile seit über 25 Jahren zusammen) wirkt sich sehr positiv auf einen kontinuierliche Zusammenarbeit im Netzwerk aus.

Integration ist ein langer Prozess. Der JMD ist weiterhin gefragt, diesen anspruchsvollen Prozess mit langem Atem zu begleiten und sich flexibel auf die jeweiligen Vorgaben und den jeweiligen Bedarf einzustellen und aktiv mit zu gestalten, um sowohl den jungen zugewanderten Menschen als auch den Einheimischen ein gutes Miteinander zu ermöglichen.

Unser Netzwerk

Netzwerkkarte des JMD Lübeck

Hier finden Sie uns 

Gemeindediakonie Lübeck gGmbH
-Jugendmigrationsdienst-
Haus der Diakonie
Mühlentorplatz 1
D - 23552 Lübeck

Das Haus der Diakonie in Lübeck

Mit dem Zug / Bus vom Bahnhof/ZOB

Fahren Sie mit den Linien 1, 4, 6 und 9 Richtung "Hochschulstadtteil", "Groß Grönau", "St. Hubertus", "Blankensee" oder "Universitätsklinikum" (in 20-minütigem Abstand) bis zur Haltestelle "Stresemannstraße" (siehe Skizze unten). Gehen Sie zurück zum Kreisverkehr (Mühlentorplatz / Bildansicht). Auf der Ecke Ratzeburger Allee/Kronsforder Allee befindet sich das Haus der Diakonie.

Mit dem Auto:

Aus Richtung Hamburg: Auf der A1 am Autobahnkreuz Lübeck auf die A 20 Richtung Rostock bis zur Abfahrt "Genin". Weiter Richtung "Lübeck - Zentrum". Rechts in die Malmöstraße und an deren Ende links in die Kronsforder Allee. Ihr folgen bis zum Mühlentorplatz (Kreisverkehr). Auf der Ecke Ratzeburger Allee/Kronsforder Allee befindet sich das Haus der Diakonie.

Aus Richtung Berlin: Auf der A 24 an der Abfahrt Talkau auf die B 207 Richtung Mölln / Ratzeburg / Lübeck. Hinter Groß Sarau auf die A 20 Richtung Lübeck / Hamburg. An der Abfahrt Lübeck Süd rechts auf die B 2007 Richtung Lübeck. An der ersten Ampelkreuzung nach dem Ortsschild rechts abbiegen in die Kronsforder Allee. Ihr folgen bis zum Mühlentorplatz (Kreisverkehr). Auf der Ecke Ratzeburger Allee/Kronsforder Allee befindet sich das Haus der Diakonie.

Aus Richtung Schleswig / Flensburg:Auf der A 7 an der Abfahrt Neumünster-Süd auf die Umgehung Neumünster und die B 205 bis zur Auffahrt auf die A 21 Richtung Bad Segeberg / Bad Oldesloe. Am Autobahnkreuz Bargteheide auf die A 1 Richtung Lübeck / Puttgarden. Weiter wie "Aus Richtung Hamburg".

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