beraten - begleiten - bilden

457 Jugendmigrationsdienste in Deutschland

JMD im Quartier

Jugendmigrationsdienst im Quartier

Im Modellprojekt "Jugendmigrationsdienst im Quartier" wird an 16 Modellstandorten erprobt, wie die Lebenssituation und -welten der BewohnerInnen verbessert und das soziale Zusammenleben gestärkt werden kann. Die Modellstandorte befinden sich in aktuellen bzw. ehemaligen Gebieten der "Sozialen Stadt" und sind in bestehenden JMD eingerichtet.

"JMD im Quartier" wird von Juli 2017 bis Dezember 2021 durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und das Bundesjugendministerium (BMFSFJ) gefördert.

Respekt Coaches / Anti-Mobbing-Profis

Logo JMD@schoolMit präventiven Angeboten an bundesweit 168 Standorten schützt das Programm bundesweit junge Menschen vor religiös begründeter Radikalisierung. Ziel ist dabei, Jugendlichen die Werte einer demokratischen und offenen Gesellschaft zu vermitteln, um ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber menschenfeindlichen Ideologien zu stärken. Die Jugendmigrationsdienste (JMD) führen das Programm vor Ort mit den Schulen durch. 

Umsetzungspartner des Programms sind neben den Jugendmigrationsdiensten die Schulen, Träger der Radikalisierungsprävention, beziehungsweise der politischen Kinder- und Jugendbildung, öffentliche Träger der Jugendhilfe sowie die Landesdemokratiezentren. Gemeinsam bieten sie Gruppenangebote und Workshops für die Jugendlichen an den Schulen an. 

In diesen Gruppenangeboten lernen die Schülerinnen und Schüler sich selbst im Diskurs mit anderen zu positionieren und unterschiedliche Auffassungen auszuhalten. Die Jugendmigrationsdienste (JMD) bieten dabei ergänzend sozialpädagogische Beratung und Begleitung für  junge Menschen, die einen besonderen Unterstützungsbedarf beim Übergang von der Schule in den Beruf haben. 

Das Vorhaben ist Teil des Nationale Präventionsprogramms und wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert. 

putjwgermaniju

PUTJWGERMANIJU - Vom Klick zum Blickkontakt
Vorintegration durch russischsprachige Onlineberatung

Die Onlineberatung der Jugendmigrationsdienste (JMD) wächst: Neben der Beratung auf Deutsch und Türkisch können sich nun auch junge Menschen aus russischsprachigen Ländern noch vor ihrer Einreise über das Leben in Deutschland informieren.

Viele Fragen stellen sich, wenn man sein Herkunftsland verlassen und nach Deutschland einreisen möchte. Was muss ich bei der Einreise beachten? Worauf sollte ich mich vorbereiten? An wen kann ich mich wenden, wenn ich Hilfe brauche? Diese Fragen und viele mehr beantwortet die Onlineberatung der Jugendmigrationsdienste (JMD4YOU). Das Besondere: Als erstes und einziges Beratungsangebot im Internet bietet sie schon VOR der Einreise gezielt Antworten für junge Menschen, die nach Deutschland migrieren möchten. Neben der erfolgreichen Onlineberatung der Jugendmigrationsdienste auf Deutsch und Türkisch, wurde das Projekt nun um ein russischsprachiges erweitert. Unter putjwgermaniju.org (übersetzt: „Der Weg nach Deutschland“) beantworten Online-Beraterinnen und Online-Berater aus den Jugendmigrationsdiensten Fragen zum Leben in Deutschland.

Die Beratung wendet sich gezielt an junge, russischsprachige Menschen zwischen 17 und 27 Jahren, die nach Deutschland auswandern wollen. Sie erfahren von dem Beratungsangebot durch das Goethe Institut, welches zumeist erste Anlaufstelle für ihre Ausreise dient.

Kooperationspartner ist das Goethe-Institut

Die virtuelle Beratungsstelle putjwgermaniju.org wird gefördert vom europäischen Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

jmd4you

JMD4YOU – die Onlineberatung der Jugendmigrationsdienste

jmd4you ist die deutschlandweit erste Online-Anlaufstelle speziell für Jugendliche mit Migrationshintergrund im Alter zwischen 12 und 27 Jahren. Sie ergänzt die Beratungsangebote der Jugendmigrationsdienste vor Ort und bietet eine flächendeckende Begleitung, professionell, anonym und mehrsprachig.

 

Das Onlineberatungsteam setzt sich aus Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen mit langjähriger Beratungserfahrung in den Jugendmigrationsdiensten zusammen. Das Angebot richtet sich insbesondere an junge Menschen mit Migrationshintergrund, für die die bestehenden Beratungsstellen schwer erreichbar sind oder bei denen die Hemmschwellen haben, eine Beratungsstelle vor Ort aufzusuchen.

 

Unter www.jmd4you.de können junge Menschen ihre ganz persönlichen Fragen stellen: „Wie finde ich mit meinen Zeugnissen einen Ausbildungsplatz in Deutschland?“ und „Wo kann ich mich zu einem Sprachkurs anmelden?“ sind zum Beispiel solche Fragen, die junge Migrantinnen und Migranten beschäftigen und die sie innerhalb der Einzelberatung, des Einzelchats, des Gruppen- oder Themenchats und des Forums stellen können.  

 

Gefördert wird das Projekt jmd4you vom europäischen Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen undJugend (BMFSFJ).

 

almanyayolu

ALMANYAYOLU - Vorintegration durch türkische Onlineberatung

Wer sich vor der Reise informiert, hat in der neuen Umgebung einen leichteren Start. Deshalb gibt es das Informations- und Beratungsportal "www.almanyayolu.org - Der Weg nach Deutschland". Junge Türkinnen und Türken bekommen hier die Chance, gut gewappnet den Sprung in die "Wahlheimat" zu wagen und sich bereits vor der Einreise nach Deutschland beraten zu lassen.

Ziel der Online-Beratung "almanyayolu.org - Der Weg nach Deutschland" ist es, junge Zuwanderinnen und Zuwanderer noch vor ihrer Einreise über Chancen und Anforderungen in Deutschland zu beraten, um eine lückenlose Unterstützung zu gewährleisten. Entscheidende Schritte im Integrationsprozess können so beschleunigt und vereinfacht werden. Zielgruppe sind junge türkische Menschen zwischen 17 und 27 Jahren, die bereits in Vorbereitung auf eine Zuwanderung nach Deutschland sind. Erfahrene Beraterinnen und Berater der Jugendmigrationsdienste geben auf www.almanyayolu.org zu verschiedenen Themen wie Sprachelernen, Fragen zum Bildungssystem oder Zugang zum Arbeitsmarkt kompetent Auskunft. So kann jungen Zuwanderinnen und Zuwanderern der Einstieg in ihre neue Heimat erleichtert werden.

"almanyayolu.org - Der Weg nach Deutschland" wird gefördert vom europäischen Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen undJugend (BMFSFJ). 

jmd2start

Logo des Projekts jmd2start - Begleitung für junge Flüchtlinge im Jugendmigrationsdienst

jmd2Start - Begleitung für junge Flüchtlinge im Jugendmigrationsdienst

Junge Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen, brauchen persönliche, lebensnahe und kompetente Unterstützung: Das Projekt jmd2start – Begleitung für junge Flüchtlinge im Jugendmigrationsdienst stärkt ihren Zugang zu Bildung, Ausbildung, Arbeit und gesellschaftlicher Teilhabe. An bundesweit 24 Modellstandorten beraten und begleiten die Jugendmigrationsdienste (JMD) – zusätzlich zu ihren bisherigen Angeboten - Flüchtlinge zwischen 12 und 27 Jahren, die entweder eine Duldung haben oder sich im Asylverfahren befinden.

Das Modellprojekt wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).