beraten - begleiten - bilden

457 Jugendmigrationsdienste in Deutschland

JMD Lüneburg

Jugendmigrationsdienst Lüneburg

AWOSOZIALE Dienste gGmbH

Bei der St. Lambertikirche 12
21335 Lüneburg

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Kontakt

Tatjana Kromer

Tatjana Kromer

kromer@awosozial.de

Telefon: 04131  699658-12

Sprechstunden:

Donnerstag, 10:00 - 12:00 Uhr

und nach telefonischer Vereinbarung

Standort:

Bei der St. Lambertikirche 12, 21335 Lüneburg

Ria Salig

Ria Salig

salig@awosozial.de

Telefon: 04131  699658-14

Sprechstunden:

Dienstag, 15:00 - 17:00 Uhr

und nach telefonischer Vereinbarung

 

Standort:

Bei der St. Lambertikirche 12, 21335 Lüneburg

Eva Sponholtz

Eva Sponholtz

sponholtz@awosozial.de

Telefon: 04131  699658-23

Sprechstunden:

Mittwoch 15:00 - 17:00 Uhr

und nach telefonischer Vereinbarung

 

Standort:

Bei der St. Lambertikirche 12, 21335 Lüneburg

Öffnungszeiten

dienstags/ mittwochs 15.00 - 17.00 Uhr und

donnerstags 10:00 - 12:00 Uhr 

und nach Vereinbarung

Angebot

  • Einzelfallberatung
  • Sozialpädagogische Begleitung der Integrationskurse
  • Casemanagement
  • Fortbildungen zur Vermittlung von interkultureller Kompetenz für MitarbeiterInnen der Regeldienste

Kooperation

  • Integrationskursträger in Lüneburg u. Lüchow-Dannenberg
  • Jobcenter
  • Agentur für Arbeit
  • Ausländerbehörde
  • Migrationsberatung für Erwachsene der AWOSOZIALe Dienste gGmbH u. des Diakonieverbandes
  • BBS II
  • diverse Arbeitskreise/ Netzwerke
  • Kulturmittlerprojekt AWOSOZIALe Dienste gGmbH

Zuständig für

Stadt und LK Lüneburg, LK Lüchow-Dannenberg, Adendorf, Amelinghausen, Amt Neuhaus, Bardowick, Bleckede, Dahlenburg, Dannenberg, Lüchow, Reppenstedt, Scharnebeck,

Träger

AWOSOZIALe Dienste gGmbH, Postfach1149, 21301 Lüneburg
Arbeiterwohlfahrt

Über uns

Die Beratung von AussiedlerInnen und AusländerInnen (MigrantInnen) ist einer der ältesten Arbeitsbereiche der AWO in Lüneburg. Ziel ist, durch Beratungs- und Integrationsangebote die in Stadt und Landkreis Lüneburg und Lüchow-Dannenberg lebenden Migrantinnen und Migranten zu unterstützen, ihr Leben selbstständig und eigenverantwortlich zu gestalten.

Wir verstehen Integration als eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Sie kann nur funktionieren, wenn die aufnehmende Gesellschaft bereit ist, ihren neuen Nachbarn entgegen zu gehen. Das Migrationszentrum versteht sich in diesem Prozess als Brücke zwischen Einwanderer/innen und Einheimischen.

Das Migrationszentrum der AWOSOZIALe Dienste gGmbH in Lüneburg besteht aus der Migrationsberatung für Erwachsene (Finanzierung durch das BAMF) und
dem Jugendmigrationsdienst (Finanzierung durch das BMFSFJ)
 
Die Kolleginnen bieten feste Sprechzeiten an und vereinbaren Termine für Beratungsgespräche.

 

Deutsch-Sprachkalsse BBS II

Deutsch-Sprachklasse an der Georg-Sonnin-Sprachklasse, BBSII

1996 etablierte sich ein Kooperationsprojekt zwischen der AWO und der BBS II: die Deutsch-Sprachklasse mit sozialpädagogischer Begleitung, finanziert über Mittel des Garantiefonds. Grund war, daß die Zahl der SpätaussiedlerInnen stetig zunahm, diese sich jedoch im Rahmen des Berufsvorbereitungsjahres u.a. aufgrund der Sprachdefizite weder für weiterführende Schulformen noch für betriebliche Ausbildung qualifizieren konnten. Mit Auslaufen der Fördermittel des Garantiefonds für die sozialpädagogische Vollzeitstelle und durch Inkrafttreten des Zuwanderungsgesetzes veränderte sich die Zusammenarbeit ab 2005 dahingehend, dass nun die Sprachklasse für Jugendliche aller Nationalitäten geöffnet ist, die sozialpädagogische Beratung und Begleitung wird durch den Jugendmigrationsdienst der AWOSOZIALe Dienste gGmbH nachhaltig gesichert.

Die Deutsch-Sprachklasse an der BBS II ist ausgerichtet für 14 – 18 junge MigrantInnen im Alter von 16 bis maximal 23 Jahren als Orientierungs- und Aufbaukurs nach Förderklassen oder Integrationskurs.

Schule bietet:
- Maßgeblichen Unterrichtsanteil „Deutsch als Fremdsprache“
- Fachpraxis und Fachsprache Deutsch in den Arbeitsfeldern Metalltechnik, Holzbearbeitung, Körperpflege, Elektrotechnik, Textiltechnik, Farb- und Raumgestaltung
- 2 Praktika pro Schuljahr, direkte Verknüpfung mit weiterführenden Schulen
- Langjährige Erfahrung der Lehrerkräfte in der Unterrichtung von MigrantInnen

JMD bietet:
- Sozialpädagogische Begleitung der Sprachklasse
- Einzelfall- und Familienberatung
- Berufsorientierung, Bewerbungstraining, Berufswegeplanung
- Heranführung an die Nutzung von PC, internet etc.
- Übungen zum alltagssprachlichen Umgang, Stärkung von Sozialkompetenzen

Sozialpädagogische Begleitung:
Tatjana Kromer (JMD)
Telefon: 04131 69 96 58 12
Email: kromer@awosozial.de

 
Training zur Entwicklung Interkultureller Kompetenz - INKUKO

ein Angebot des Jugendmigrationsdienst und der Migrationsberatung für Erwachsene ein Angebot des Jugendmigrationsdienst und der Migrationsberatung für Erwachsene

Ziel:
Die Teilnehmenden des Trainings zu sensibilisieren, hinsichtlich ihrer eigenen Handlungsweisen, ihrer Werte und Moralvorstellungen, ihren Blick auf andere Menschen zu schärfen und sich ihrer Kommunikationsmuster bewusster zu werden, um dadurch die interkulturelle Kompetenz der Einzelnen zu fördern bzw. zu entwickeln.

Ziel ist es die Menschen in dieser Gesellschaft zu öffnen, um Integration in diese Gesellschaft realist isch stattfinden lassen zu können.

Mögliche Trainingsinhalte:

 


Auseinandersetzung mit den Begriffen:
- Toleranz
- Rassismus
- Vorurteile
- Diskriminierung
- Eigen/Fremdzuschreibungen/wahrnehmungen
- Vielfalt/Identität
- Eigenkulturreflexion
- Migration/Biographien
- Fremdheitserfahrungen
- Gesetzliche Rahmen- und Aufnahmebedingungen
- Konflikthafte, irritierende Situationen

 


Methoden:

Die verschiedenen Themen werden in kurzen Blöcken theoretisch betrachtet.
Einen Hauptanteil bilden die interaktiven Übungen zu den Themenblöcken.
Der modulare Charakter des Trainingsaufbaus ermöglicht es, sehr eng an den Interessen und Erfahrungen der Teilnehmenden anzuschließen, wodurch ein guter Praxisbezug hergestellt wird und der Erfolg des Trainings gefördert wird.

Die interaktiven Übungen bieten den Teilnehmenden die Möglichkeit sich ihrer eigenen „blinden Flecken“ bewusst zu werden, daran zu arbeiten und neue Handlungsalternativen zu entwickeln.

- Rollenspiele, interaktive Übungen in Klein– und Großgruppen
- Reflexions- / Auswertungsrunden in Klein- und Großgruppen
-Offene Diskussionsrunden.

Zeitrahmen:
Für dieses Training ist in der Regel ein Zeitrahmen von 2 x 4 Stunden vorgesehen.
Idealerweise finden diese beiden Trainingsblöcke dicht hintereinander statt.

Bei Interesse können Termine individuell mit uns abgesprochen werden
 

 

Eltern zu Gast bei Eltern 



 Seit dem 01.02.2014 sind wir vom Jugendmigrationsdienst AWOSOZIALe Dienste Standortpartner der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen für das Projekt – ELTERNTALK –
 
Das Projekt ist eine Initiative der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen und wird unterstützt vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung.

Ziel des Projektes ist es, dass sich Eltern/Familien insbesondere mit Migrationshintergrund, mit dem Thema Medienkonsum ihrer Kinder bis 14 Jahre, als Teil der Erziehung auseinanderzusetzen.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Eltern, welche sich mit der deutschen Sprache nicht so sicher fühlen an den üblichen Informationsmöglichkeiten zu dem beschriebenen Thema, nicht teilnehmen. Es wurde deshalb ein Konzept entwickelt, welches sich insbesondere an (aber nicht ausschließlich) die Gruppe der Eltern mit Migrationshintergrund richtet.

Für das Setting setzen die „Talks" auf eine private, vertrauliche Atmosphäre und auf den berühmten Schneeballeffekt. Im Rahmen moderierter Gespräche (durch ausgebildete Moderatorinnen aus unterschiedlichen Sprachräumen) lernen die Eltern (in ihrer jeweiligen Muttersprache), im heimischen Wohnzimmer, was die Mediennutzung ihrer Kinder bedeutet und wo sie Grenzen setzen können. Das Projekt setzt auf niedrigschwellige Ansprache und erreicht so besonders viele Eltern mit Migrationshintergrund.

Bundesweit ist die Resonanz auf das Projekt sehr positiv, so dass wir voller Zuversicht auf die nächsten 2 Jahre (bis Ende 2015 ) blicken und auch hoffen, dass diese Form der Medienpädagogik sich im Lüneburger Raum nachhaltig etabliert und von Erfolg gekrönt sein wird.

Als Regionalbeauftragte/Koordinatorin konnten wir Frau Lucy Grimme gewinnen. Als Moderatorinnen werden 6 Frauen/Mütter, welche die Sprachgruppen: arabisch, kurdisch, russisch, spanisch und französisch bedienen können in den Elterntalks eingesetzt.

Wir freuen uns über so viel Engagement seitens der Moderatorinnen.

Wir sind gespannt auf ein lebendiges interkulturelles Projekt und wünschen uns viele Anfrage auch aus Kindergärten und anderen Einrichtungen für unsere Elterntalks.

Wer Interessiert ist und mehr über dieses Projekt erfahren möchte, meldet sich bei:

Ria Salig
Jugendmigrationsdienst
AWOSOZIALe Dienste gGmbH
Bei der St. Lambertikirche 12
21335 Lüneburg
04131 69 96 58 14