Erkenntnisse aus dem Präventionsprogramm JMD Mental Health Coaches
Wie kann Prävention zur mentalen Gesundheit junger Menschen im Schulalltag wirksam gestaltet werden? Die vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Auftrag gegebene Publikation blickt auf zweieinhalb Jahre Programmlaufzeit zurück und gibt Einblicke in die Umsetzung an den beteiligten Schulen.
Von 2023 bis 2025 setzten die Träger der Jugendmigrationsdienste das Modellvorhaben „Mental Health Coaches“ an rund 80 Standorten und mehr als 100 Schulen bundesweit um. Über 93.000 Schüler*innen nahmen an den vielfältigen Gruppenangeboten teil.
Prävention stärken, junge Menschen unterstützen
Im Fokus standen niedrigschwellige und bedarfsorientierte Angebote, die Resilienz, Selbstwirksamkeit und sozial-emotionale Kompetenzen stärkten. Dabei wurde insbesondere deutlich, wie wichtig die enge Zusammenarbeit von Schule, Jugendhilfe und weiteren Unterstützungsangeboten für eine wirksame Prävention war.
Aus den zentralen Erkenntnissen des Modellvorhabens wurden Handlungsempfehlungen für die Weiterentwicklung schulnaher Präventionsstrukturen abgeleitet. Sie liefern somit auch einen Beitrag zur geplanten Strategie „Mentale Gesundheit für junge Menschen“ der Bundesregierung.
Verfasst wurde die Broschüre von den verantwortlichen Trägergruppen für das Bundesprogramm Jugendmigrationsdienste: AWO Bundesverband e. V., Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit e. V. (BAG EJSA), Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit e. V. (BAG KJS) und Internationaler Bund e. V. / Freie Trägergruppe (IB / FTG).
Abschlussbroschüre “Mental Health Coaches”
Ausführliche Informationen über das JMD-Programm finden Sie unter www.mental-health-coaches.de.