Gemeinsam weiterdenken: Meet-Up des Modellprojekts JMD digital-hub
Das mehrtägige Treffen bot Gelegenheit, auf die bisherigen Entwicklungen zurückzublicken, gemeinsame Ziele in den Blick zu nehmen und die weitere Zusammenarbeit zu planen. Denn auch wenn die Arbeit im Projekt überwiegend digital und standortübergreifend stattfindet, bleibt der persönliche Austausch wichtig.
Bisherige Entwicklungen sichtbar machen
Am ersten Tag blickten die Teilnehmenden mit kreativen Methoden auf die vergangenen Jahre zurück und setzten sich mit dem Entwicklungsstand der vier Projektmaßnahmen auseinander. Dafür wurde der bisherige Projektverlauf auf vier Stellwänden visualisiert. So entstand ein gemeinsamer Überblick darüber, welche Entwicklungen bereits stattgefunden haben, woran an den einzelnen Standorten gearbeitet wurde und wie weit die Maßnahmen inzwischen vorangeschritten sind.
Der Rückblick bot nicht nur Gelegenheit, den aktuellen Stand der Projektarbeit zu erfassen, sondern auch, die bisher geleistete Arbeit wertzuschätzen. Mit Blick auf das nahende Projektende im März 2027 und die damit verbundenen Aufgaben war es besonders wichtig, innezuhalten und anzuerkennen, was in den vergangenen Jahren gemeinsam entstanden ist.
Gemeinsame Ziele und neue Perspektiven entwickeln
Am zweiten Tag richtete sich der Blick nach vorn: Es ging um die gemeinsamen Ziele, die nächsten Schritte im Projekt und die Erfahrungen der JMD-Fachkräfte mit Digitalisierung, digitalen Beratungsmethoden und Blended Counseling. Auch die kollegiale Unterstützung kam nicht zu kurz. In einer Fallberatung im Gehen tauschten sich die Fachkräfte über Herausforderungen aus der Praxis aus. Das bewegungsorientierte Format eröffnete neue Perspektiven und bot Gelegenheit, gemeinsam Lösungsansätze zu entwickeln und sich gegenseitig zu stärken.
Am Mittag ergänzten Uwe Grallath als Vertreter des Bundestutorats, Hans Steimle, Geschäftsführer der BAG EJSA, sowie Mitglieder des Finanzteams des Projekts die Runde. Dadurch konnten auch übergeordnete und organisatorische Rahmenbedingungen der Projektarbeit in den gemeinsamen Blick genommen werden.
Am Nachmittag bot die Vernetzung mit dem Schwesternprojekt JMD 2connect Gelegenheit, Erfahrungen und Perspektiven über die eigene Projektarbeit hinaus zusammenzubringen und gemeinsame Anknüpfungspunkte sichtbar zu machen.
Die nächsten Schritte im Blick
Am letzten Tag nahm das Team an der Abschlussveranstaltung von JMD 2connect teil, zu der es live zugeschaltet war. So konnten die Kolleg*innen an diesem wichtigen Meilenstein teilhaben und Einblicke in den Abschluss der gemeinsamen Projektlaufzeit gewinnen.
Im Anschluss begann bereits die Planung der eigenen Abschlussveranstaltung. In einem offenen Brainstorming sammelten die Teilnehmenden erste Ideen für die Abschluss des Modellprojekts JMD digital-hub, der voraussichtlich im Februar 2027 stattfinden wird. Damit rückte auch die letzte Phase der Projektlaufzeit stärker in den Blick.
Gemeinsam weiterdenken
Das Meet-Up hat gezeigt, wie wichtig es ist, sich im Projektalltag bewusst Zeit für den gemeinsamen Austausch zu nehmen. Der Rückblick auf die bisherige Arbeit, die unterschiedlichen Erfahrungen aus den Standorten und die Diskussion über nächste Schritte stärkten den Blick für das gemeinsam Erreichte und die anstehenden Aufgaben.
Mit neuen Impulsen, geteilten Erfahrungen und ersten Ideen für die kommenden Monate setzt das Team des JMD digital-hub seine gemeinsame Arbeit fort. Die Projektreise geht weiter – mit dem Ziel, die digitalen Angebote der Jugendmigrationsdienste bedarfsgerecht weiterzuentwickeln und die Erkenntnisse aus dem Projekt in die JMD-Landschaft zu tragen.
Weitere Informationen über das Modellprojekt JMD digital-hub
Text: Servicebüro Jugendmigrationsdienste
Bilder: Servicebüro Jugendmigrationsdienste