Stimmen von Netzwerkpartnern aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen
Audiobeitrag der JMD in Mitteldeutschland
Die trägerübergreifende Befragung wurde anlässlich der JMD-Aktionswoche 2026 durchgeführt, mit der die Trägergruppen der Jugendmigrationsdienste jährlich im September auf ihre Arbeit aufmerksam machen. In einem Audiobeitrag heben die mitteldeutschen JMD die Wirkung ihrer Arbeit hervor.
Jugendmigrationsdienste in Mitteldeutschland: Wichtige Partner im kommunalen Integrationsnetzwerk
An 62 Standorten begleiten die JMD in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen jährlich rund 17.000 junge Menschen auf dem Weg in Schule, Ausbildung und Beruf. Für Schulen, Behörden, Beratungsstellen, Unternehmen, Einrichtungen der Jugendhilfe und viele andere ist der JMD eine wichtige Schnittstelle zu jungen Migrantinnen und Migranten in den Kommunen. Rund 1.500 Partner umfasst das Netzwerk der JMD allein in den mitteldeutschen Bundesländern. Dabei gestalten sie die Netzwerke vor Ort aktiv mit, fördern den Austausch und sind Ansprechpartner für kommunale Akteure.
Bundesweite Aktionswoche macht auf Arbeit der Jugendmigrationsdienste aufmerksam
Im Rahmen der jährlichen bundesweiten Aktionswoche der Jugendmigrationsdienste (JMD) stellen die JMD mit dezentralen Aktionen ihre Arbeit vor und machen auf besonders akute Themen aufmerksam. Auch in diesem Jahr beteiligen sich zahlreiche der rund 500 JMD, z. B. mit einem Tag der offenen Tür, einem Fachtag mit Netzwerkpartnern oder einem kulturellen Event, häufig mitgestaltet von jungen Menschen aus der JMD-Beratung. Im Zentrum stehen vielerorts Gespräche mit Bundestagsabgeordneten sowie Politiker*innen der Landes- und Kommunalebene.
Über die Jugendmigrationsdienste: JMD wirkt
Seit über zwei Jahrzenten ist das Bundesprogramm Jugendmigrationsdienste ein zentraler Baustein in der Integrationsarbeit und Fachkräftesicherung. Mittels Beratung, Bildungs- und Freizeitangeboten begleiten und unterstützen die JMD junge Menschen mit Migrationsgeschichte zwischen 12 und 27 Jahren auf ihrem schulischen und beruflichen Weg. 2025 unterstützten die JMD über 135.000 junge Menschen – und investierten damit in individuelle Perspektiven ebenso wie in den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Zukunftsfähigkeit unserer Wirtschaft.
Die JMD werden gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ). Trägergruppen der Jugendmigrationsdienste sind die Arbeiterwohlfahrt, die BAG Evangelische Jugendsozialarbeit, die BAG Katholische Jugendsozialarbeit und der Internationale Bund/Freie Trägergruppe.